DJ MARKET TALK/RWE sieht Verschuldung 2026 weiter unter Zielmarke
RWE hat im ersten Halbjahr 752 Megawatt an neuer Erzeugungskapazität in Betrieb genommen und netto 6,3 Milliarden Euro investiert. Inklusive der Amprion-Transaktion plant der Versorger nun mit Nettoinvestitionen von insgesamt 9 bis 11 Milliarden Euro im laufenden Jahr, wie er bei Vorlage der endgültigen Halbjahreszahlen mitteilte. Bisher lag das Investitionsziel für 2026 bei 6 bis 8 Milliarden Euro.
Per Ende Juni wies RWE eine Nettoverschuldung von 15,0 Milliarden Euro aus. Der Anstieg seit Ende 2025 sei auf die hohen Investitionen, aber auch saisonale Effekte beim bereinigten operativen Cashflow zurückzuführen. Der Verschuldungsgrad bezogen auf das bereinigte EBITDA werde wegen der steigenden Nettoinvestitionen weiter ansteigen, so RWE, bleibe aber voraussichtlich unter der Zielmarke für diese Kennzahl. Diese sieht einen Wert im unteren Bereich eines Korridors von 3,0 bis 3,5 vor.
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August 13, 2026 01:03 ET (05:03 GMT)
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