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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Freundlich dank Berichtssaison - Adyen-Aktie haussiert

DJ MÄRKTE EUROPA/Freundlich dank Berichtssaison - Adyen-Aktie haussiert

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkte geht es am Donnerstag nach oben. Der DAX steigt um 0,4 Prozent auf 26.439 Punkte, der Euro-Stoxx-50 erhöht sich um 0,5 Prozent auf 6.564 Punkte. Bankenaktien liegen mit einem Plus von 0,9 Prozent an der Spitze, Minenwerte finden sich auf der Verliererseite, nachdem Antofagasta die Produktionsprognose gesenkt hat. Der Kurs fällt um 4,7 Prozent.

Die bislang überwiegend stark verlaufende Berichtssaison mit robustem Gewinnwachstum der Unternehmen stütze die Aktienmärkte weiter, heißt es im Handel. Der DAX liegt knapp 200 Punkte unter seinem Rekordhoch. Dazu fallen die Ölpreise um rund 2 Prozent, was Inflationssorgen dämpft, obwohl die Lage in der Straße von Hormus unverändert angespannt ist. Brent-Öl kostet gut 87 Dollar je Barrel. Am Anleihemarkt geht es ruhig zu, die Renditen sinken leicht.

Impulse könnten am Nachmittag weitere US-Inflationsdaten bringen, nach den Verbraucherpreisen am Mittwoch werden die Erzeugerpreise für Juli erwartet. Die Verbraucherpreise hatten für etwas Entspannung gesorgt, nachdem sie die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank gedämpft hatten.

Ausreißer des Tages ist Adyen. Die Aktie schnellt in Amsterdam um 17 Prozent nach oben. Der Zahlungsdienstleister hat einen Gewinnanstieg gemeldet und die Umsatzprognose leicht erhöht. Adyen sei gut positioniert, die Jahresprognose zu erreichen, so ING-Analyst Thymen Rundberg.

Kräftig nach oben schießen auch Moeller-Maersk und zwar um knapp 7 Prozent, nachdem die dänische Reederei zum zweiten Mal in weniger als drei Monaten die Jahresprognose erhöhte. Gründe sind höhere Frachtraten und eine starke Nachfrage aus Asien. Der Wettbewerber Hapag-Lloyd meldete eine Ergebniserholung. Hapag-Lloyd gewinnen 1,6 Prozent, Kühne + Nagel 2,7 Prozent.

In Deutschland klettern RWE um 0,5 Prozent. Die finalen Geschäftszahlen hatten zwar wenig Neues geliefert, jedoch erneut die Ertragskraft des Versorgers betont, wie es heißt. Nach der Zahlenvorlage am Vortag geht es für TKMS um weitere 10 Prozent nach oben, aktuell sind positive Analystenkommentare die Treiber. Bernstein erwartet bei TKMS signifikante Anhebungen der Gewinnprognosen, wenn der Konsens die jüngste Auftragswelle einpreist, sowie eine Erhöhung der mittelfristigen Ziele im nächsten Quartal.

Thyssenkrupp (+4%) habe im dritten Quartal die Umsatzerwartungen des Marktes geschlagen, aber mit Ergebnis und Cashflow verfehlt - die Prognose sei leicht präzisiert worden, fasst die DZ Bank den Geschäftsausweis zusammen.

Hellofresh klettern nach Geschäftszahlen um 0,2 Prozent. Der Gewinnausblick für das laufende Jahr sei zwar bestätigt worden, der Ausblick sei aber weniger verheißungsvoll. Zudem habe der Lieferdienst den bereits erwarteten Umsatzrückgang für das Gesamtjahr noch weiter nach unten präzisiert, heißt es. Laut Metzler liegen die Zweitquartalszahlen aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen.

Die Aktien von Ottobock steigen um 1,2 Prozent. Der Prothesenhersteller konnte von Umsatz bis Gewinn und Marge alles steigern. Die ehemalige Jenoptik-Tochter Vincorion (+7%) profitiert, wie schon die Jenoptik-Zahlen gezeigt haben, vom Rüstungsboom.

Nach einem guten Auftaktquartal habe sich die solide operative Entwicklung bei Sixt (+5%) in der zweiten Berichtsperiode fortgesetzt, kommentiert Metzler. Der Umsatz habe 2 Prozent über ihrer Schätzung gelegen, die sich wiederum in der Nähe des Konsens' bewegt habe, so die Analysten. Vor allem das Geschäft in Europa, und hier besonders Italien und Spanien, habe das Wachstum angetrieben.

Energiekontor (-7%) hat im ersten Halbjahr den Umsatz deutlich gesteigert, aber klar rückläufige operative Gewinne verzeichnet. Vor und nach Steuern rutschte der Bremer Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks in die roten Zahlen.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  6.564,44  +0,5   30,45    6.533,99    13,3 
Stoxx-50    5.535,10  +0,2   8,08    5.527,02    12,5 
DAX      26.439,16  +0,4  108,09    26.331,07    8,0 
MDAX      32.334,02  0,0   -1,15    27.039,42    5,6 
TecDAX     4.078,66  +0,3   11,04    3.091,28    12,6 
SDAX      18.647,63  +0,8  144,99    13.062,07    8,6 
FTSE      10.807,22  -0,2  -25,93    10.833,15    8,8 
CAC       8.687,41  +0,1   12,47    8.674,94    6,6 
SMI      14.492,41  +0,3   42,94    14.449,47    9,2 
ATX       6.728,12  +0,3   17,93    6.710,19    26,3 
 
DEVISEN       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:15 Uhr 
EUR/USD       1,1536  +0,1   0,0012     1,1524     1,1541 
EUR/JPY       183,79  +0,0   0,0600     183,73    183,7500 
EUR/CHF       0,9368  -0,1  -0,0006     0,9374     0,9364 
EUR/GBP       0,8549  +0,1   0,0010     0,8539     0,8542 
USD/JPY       159,31  -0,1  -0,1000     159,41    159,2000 
GBP/USD       1,3491  -0,0  -0,0001     1,3492     1,3507 
USD/CNY       6,7428  -0,0  -0,0005     6,7433     6,7420 
USD/CNH       6,7447  -0,0  -0,0014     6,7461     6,7446 
AUS/USD       0,7053  -0,1  -0,0007      0,706     0,7074 
Bitcoin/USD    63.565,39  +0,0   27,43    63.537,96   63.448,69 
 
ROHÖL        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex       81,45  -2,2   -1,82      83,27 
Brent/ICE       87,17  -2,0   -1,81      88,98 
 
Metalle       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold        4.393,17  -0,3   -13,89    4.407,06 
Silber        64,95  -0,5   -0,35      65,30 
Platin       1.730,04  -1,5   -26,71    1.756,75 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/gos/flf

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August 13, 2026 07:58 ET (11:58 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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