DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
PORSCHE - Der Sportwagenbauer Porsche plant nach Informationen der Wirtschaftswoche (Wiwo) die Einstellung des Elektromodells Taycan bis spätestens 2030. Insidern zufolge war zunächst eine Verlegung der Produktion in das Porsche-Werk Leipzig erwogen worden, da die Taycan-Produktion im Stammwerk in Stuttgart stark unterausgelastet ist. Alternativ war eine schnelle Einstellung des Modells geprüft worden. Letztlich habe man sich aber für ein Auslaufen bis 2030 entschieden. Bis dahin soll die Produktion in Stuttgart bleiben. Es gebe darüber eine Verständigung mit dem Betriebsrat, die allerdings noch nicht schriftlich festgehalten worden sei. (Wirtschaftswoche)
PORSCHE - Der Sportwagenbauer Porsche plant nach Informationen der Wirtschaftswoche die Übernahme des Tuningunternehmens RUF Automobile. Die Gespräche mit dem Eigentümer Alois Ruf sind Insidern zufolge weit fortgeschritten. Porsche wollte sich dazu nicht äußern. (Wirtschaftswoche)
FRANKFURTER LEBEN/DWS - Der Bestandsversicherer Frankfurter Leben übernimmt das Deutschlandgeschäft des Wettbewerbers Athora. Der Vermögensverwalter DWS beteiligt sich als neuer Investor und wird künftig strategisch mit Frankfurter Leben zusammenarbeiten. Das gaben die beteiligten Unternehmen am Donnerstag bekannt. Mit dem Kauf stärkt die Frankfurter-Leben-Gruppe ihre Rolle als Konsolidierungsplattform im deutschen Lebensversicherungsmarkt. Von der DWS erhofft sich das Unternehmen eine Stärkung der Kapitalanlage. (Handelsblatt/Börsen-Zeitung)
FRESENIUS KABI - Die Fresenius-Tochter Kabi ruft in den USA eine Medikamenten-Charge zurück, bei der Glaspartikel entdeckt wurden. Betroffen sei eine Fuhre mit Durchstechflaschen, die das Medikament Tyenne mit dem Wirkstoff Tocilizumab enthalten, wie aus einer Mitteilung an die US-Arzneimittelbehörde FDA hervorgeht. Eine unternehmensinterne Untersuchung habe ergeben, dass die Flaschen mit dem Infusionskonzentrat Glaspartikel enthalten. Die Injektion von Präparaten, die Glaspartikel enthalten, könne mit lokalen Reizungen, Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle einhergehen und zu Venenentzündungen führen, warnte das Unternehmen. In schlimmeren Fällen seien auch Verstopfungen und Gerinnsel in den Blutgefäßen möglich, wodurch die Durchblutung lebenswichtiger Organe unterbrochen werden kann - eine potenziell lebensbedrohliche Folge. (Börsen-Zeitung)
ANTHROPIC - Investoren von Anthropic erwarten, dass das KI-Startup im Oktober mit einer Bewertung von 2 Billionen US-Dollar oder mehr an die Börse geht - eine schwindelerregende Zahl, die SpaceX in den Schatten stellen und das Debüt des KI-Labors zum größten Börsengang aller Zeiten machen würde. Ein halbes Dutzend Geldgeber des Unternehmens erklärten gegenüber der FT, dass Anthropics rasch steigender Umsatz es dem Unternehmen ermöglichen werde, seine derzeitige Bewertung bei einem geplanten Börsengang im Herbst mehr als zu verdoppeln. Ein Börsengang auf diesem Niveau könnte Frühinvestoren des erst fünf Jahre alten Unternehmens Gewinne in Milliardenhöhe einbringen, würde jedoch auch die öffentlichen Märkte auf die Probe stellen, die bezüglich des KI-Booms zunehmend nervöser werden. (Financial Times)
LEGORA - Der Anbieter für Rechts-KI Legora strebt eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung an, die etwa doppelt so hoch ist wie die 5,6 Milliarden US-Dollar, die es erst vor vier Monaten erzielt hat - ein Zeichen für das enorme Interesse an Unternehmen für Künstliche Intelligenz, die professionelle Dienstleistungen vorantreiben. Legora soll sich in einem frühen Gesprächsstadium mit Investoren bei einer Bewertung von mindestens 10 Milliarden Dollar befinden. Dies könnte sowohl die Aufnahme frischen Kapitals als auch den Verkauf bestehender Anteile umfassen, sagten informierte Personen der Financial Times. (Financial Times)
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August 14, 2026 00:39 ET (04:39 GMT)
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