Die Wall Street schloss gestern freundlich. Der S&P 500 liegt weiter auf Rekordhoch. Die relative Stärke lieferte der Nasdaq. Unterstützung kam von den US-Erzeugerpreisen: Im Juli blieben sie zum Vormonat unverändert, erwartet worden waren +0,1 %. Die Jahresrate sank von 5,5 auf 4,7 %, der Konsens lag bei 4,9 %. Damit nahmen die Erwartungen an eine weitere Fed-Zinserhöhung nochmals ab.
Asien zeigt heute Morgen ein gemischtes Bild. Der Nikkei gewinnt rund 0,3 %, der Kospi etwa 1,3 %. Schwächer präsentieren sich China und Hongkong. Der Hang Seng verliert rund 1 %, belastet unter anderem von JD.com. Die Aktie fällt nach Quartalszahlen zweistellig.
Die US-Futures bewegen sich nahe der Nulllinie. Dow und S&P 500 liegen leicht im Plus, der Nasdaq-100-Future knapp im Minus.
Bei den Unternehmen steht Applied Materials im Fokus. Umsatz und Gewinn lagen über den Erwartungen, auch der Ausblick übertraf den Konsens. Die Aktie verlor nachbörslich trotzdem rund 5 %. Die hohe Bewertung sorgt für eine entsprechend hohe Erwartungshürde.
Sandisk wiederum lieferte das Gegenteil. Auf seinem Investor Day stellte das Management eine starke Langfristplanung vor: Für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030 werden ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich, eine Non-GAAP-Bruttomarge von rund 80 %, eine operative Marge von rund 75 % und eine Free-Cashflow-Marge von rund 50 % angestrebt. SanDisk kündigte zudem an, nach Investitionen 100 % des überschüssigen Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben - gute News für den gesamten Chip-Sektor.
Der Starke Softwaresektor hat eine Ursache: Reuters berichtete gestern, dass Silver Lake über eine Übernahme von Workday verhandelt. Workday sprang daraufhin rund 18 %. Der iShares Expanded Tech-Software ETF legte 2,8 % zu, auch Salesforce, Adobe und ServiceNow wurden mitgezogen.
Der zweite Impuls kam von Salesforce. JPMorgan nahm die Aktie mit Overweight und 250 $ Kursziel auf. Analyst Samik Chatterjee argumentiert ausdrücklich, dass die AI-Disruptionsängste überzogen seien und nur einen begrenzten Teil des Salesforce-Geschäfts beträfen. Salesforce könne über Agentforce, Data 360 und andere AI-Produkte selbst profitieren. Die Aktie gewann mehr als 4 %. SAP wird mitgeszogen.
Heute richten sich die Blicke um 14:30 Uhr auf die US-Einzelhandelsumsätze. Erwartet wird ein Plus von etwa 0,2 %. Um 16:00 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen der University of Michigan. Bis dahin spricht das Umfeld für einen leicht freundlichen bis neutralen Handelsstart in Europa.
Wie wir solche Tagesmeldungen am Ende interpretieren und was wir daraus machen, lesen Sie u.a. in Der Aktionärsbrief. Die aktuelle Ausgabe gibt es mit 50 % Discount im Einzelabruf ohne Abo-Verpflichtung im Börsenkiosk. Hier gehts zum Angebot: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Asien zeigt heute Morgen ein gemischtes Bild. Der Nikkei gewinnt rund 0,3 %, der Kospi etwa 1,3 %. Schwächer präsentieren sich China und Hongkong. Der Hang Seng verliert rund 1 %, belastet unter anderem von JD.com. Die Aktie fällt nach Quartalszahlen zweistellig.
Die US-Futures bewegen sich nahe der Nulllinie. Dow und S&P 500 liegen leicht im Plus, der Nasdaq-100-Future knapp im Minus.
Bei den Unternehmen steht Applied Materials im Fokus. Umsatz und Gewinn lagen über den Erwartungen, auch der Ausblick übertraf den Konsens. Die Aktie verlor nachbörslich trotzdem rund 5 %. Die hohe Bewertung sorgt für eine entsprechend hohe Erwartungshürde.
Sandisk wiederum lieferte das Gegenteil. Auf seinem Investor Day stellte das Management eine starke Langfristplanung vor: Für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030 werden ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich, eine Non-GAAP-Bruttomarge von rund 80 %, eine operative Marge von rund 75 % und eine Free-Cashflow-Marge von rund 50 % angestrebt. SanDisk kündigte zudem an, nach Investitionen 100 % des überschüssigen Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben - gute News für den gesamten Chip-Sektor.
Der Starke Softwaresektor hat eine Ursache: Reuters berichtete gestern, dass Silver Lake über eine Übernahme von Workday verhandelt. Workday sprang daraufhin rund 18 %. Der iShares Expanded Tech-Software ETF legte 2,8 % zu, auch Salesforce, Adobe und ServiceNow wurden mitgezogen.
Der zweite Impuls kam von Salesforce. JPMorgan nahm die Aktie mit Overweight und 250 $ Kursziel auf. Analyst Samik Chatterjee argumentiert ausdrücklich, dass die AI-Disruptionsängste überzogen seien und nur einen begrenzten Teil des Salesforce-Geschäfts beträfen. Salesforce könne über Agentforce, Data 360 und andere AI-Produkte selbst profitieren. Die Aktie gewann mehr als 4 %. SAP wird mitgeszogen.
Heute richten sich die Blicke um 14:30 Uhr auf die US-Einzelhandelsumsätze. Erwartet wird ein Plus von etwa 0,2 %. Um 16:00 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen der University of Michigan. Bis dahin spricht das Umfeld für einen leicht freundlichen bis neutralen Handelsstart in Europa.
Wie wir solche Tagesmeldungen am Ende interpretieren und was wir daraus machen, lesen Sie u.a. in Der Aktionärsbrief. Die aktuelle Ausgabe gibt es mit 50 % Discount im Einzelabruf ohne Abo-Verpflichtung im Börsenkiosk. Hier gehts zum Angebot: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
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