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Small- & Micro Cap Investment
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749 Millionen Tonnen CO2: Warum Europas Straßenverkehr mehr braucht als nur neue Elektrofahrzeuge

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Europa arbeitet seit Jahrzehnten daran, Fahrzeuge sauberer und effizienter zu machen. Doch eine Zahl zeigt, wie schwierig die Dekarbonisierung des Verkehrssektors weiterhin ist: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Destatis verursachte der Straßenverkehr in der EU im Jahr 2023 rund 749 Millionen Tonnen CO2.

Das waren rund 23% mehr als 1990. Schwere Lkw und Busse waren für 27% der CO2-Emissionen des Straßenverkehrs verantwortlich - das entspricht etwa 202 Millionen Tonnen. Noch bemerkenswerter: Die Emissionen dieses Segments lagen rund 24% über dem Niveau von 1990.

Für Europa besteht die Herausforderung daher längst nicht mehr nur darin, sauberere Fahrzeuge zu entwickeln. Vielmehr muss ein wirtschaftlich tragfähiger Weg gefunden werden, ein riesiges bestehendes Verkehrssystem zu dekarbonisieren.

Große Hersteller wie Daimler Truck Holding AG (ISIN: DE000DTR0CK8) und Volvo AB (ISIN: SE0021628898) investieren massiv in neue batterieelektrische Lkw. Der australische Small Cap Janus Electric Holdings Limited (ISIN: AU0000395626) verfolgt hingegen einen anderen Ansatz: Bestehende Diesel-Lkw werden auf Elektroantrieb umgerüstet, anstatt das gesamte Fahrzeug zu ersetzen.

749 Millionen Tonnen trotz jahrzehntelanger Fortschritte

Die Zahlen von Destatis verdeutlichen eine unbequeme Entwicklung.

Die gesamten CO2-Emissionen des Straßenverkehrs in der EU stiegen von rund 610 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf 749 Millionen Tonnen im Jahr 2023. Technologische Fortschritte haben einzelne Fahrzeuge effizienter gemacht, doch das wachsende Verkehrsaufkommen hat diese Verbesserungen wieder ausgeglichen.

Schwere Lkw und Busse stellen einen besonders wichtigen Teil des Problems dar. Obwohl sie nur einen Teil des Straßenverkehrs ausmachen, verursachten sie 2023 rund 27% der CO2-Emissionen des gesamten Sektors.

Das erklärt, warum die Politik den Druck auf den Schwerlastverkehr zunehmend erhöht.

Europa hat die CO2-Vorgaben für neue schwere Nutzfahrzeuge verschärft. Gleichzeitig stellen einzelne Regierungen erhebliche Mittel für die Infrastruktur bereit, die für batterieelektrische Lkw erforderlich ist.

Deutschland liefert dafür ein besonders anschauliches Beispiel.

Deutschland investiert Milliarden in die Verkehrswende

Im Mai kündigte das Bundesverkehrsministerium ein Förderprogramm in Höhe von 1 Milliarde Euro über vier Jahre an, um den Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge zu unterstützen.

Das Programm umfasst weit mehr als die Installation von Ladepunkten. Auch Netzanschlüsse, Batteriespeicher sowie Lade- und Lastmanagementsysteme können gefördert werden.

Gleichzeitig entwickelt Deutschland entlang seiner Autobahnen ein flächendeckendes Schnellladenetz für Elektro-Lkw. Bis 2030 sollen schrittweise rund 350 Standorte mit insgesamt etwa 4.200 MCS- und CCS-Ladepunkten entstehen.

Im Juli wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Die Betreiber für die Ladeinfrastruktur an 124 bislang unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen wurden ausgewählt. Das Projekt umfasst Hunderte Ladepunkte, darunter 447 mit dem neuen Megawatt Charging System.

Der Umfang dieser Programme zeigt, wie ernst Deutschland die Elektrifizierung des Güterverkehrs nimmt. Gleichzeitig wird deutlich, wie stark der Übergang von umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur abhängt.

Neue Lkw lösen nur einen Teil des Problems

Daimler Truck, Volvo und andere globale Hersteller reagieren mit immer leistungsfähigeren batterieelektrischen Nutzfahrzeugen.

Diese neuen Lkw werden zweifellos eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der europäischen Verkehrsemissionen spielen. Doch eine weitere Frage bleibt: Was geschieht mit den Millionen Diesel-Lkw, die bereits im Einsatz sind?

Nutzfahrzeuge sind teure Produktivvermögen und können viele Jahre wirtschaftlich eingesetzt werden. Wird ein funktionsfähiger Diesel-Lkw vor dem Ende seiner wirtschaftlichen Lebensdauer ersetzt, erfordert dies zusätzliches Kapital. Gleichzeitig muss ein vollständig neues Fahrzeug hergestellt werden.

Daraus könnte neben dem Kauf neuer Elektro-Lkw ein zweiter Weg entstehen: die Umrüstung geeigneter bestehender Fahrzeuge.

Genau auf diesen Markt zielt Janus Electric.

Vom Diesel- zum Elektro-Lkw in rund sechs Tagen

Anstatt komplette Lkw herzustellen, rüstet Janus bestehende Dieselfahrzeuge der Klassen 6 bis 8 auf batterieelektrischen Betrieb um.

Das System kombiniert das Janus Conversion Module mit austauschbaren Batterien, sogenannten Charge & Change-Stationen und einer Flottenmanagement-Technologie.

Nach Angaben des Unternehmens kann ein Diesel-Lkw üblicherweise innerhalb von rund sechs Tagen umgerüstet und wieder in Betrieb genommen werden. Die voraussichtlichen Umrüstungskosten werden - abhängig vom Fahrzeug, Antriebsstrang und der jeweiligen Kundenkonfiguration - mit etwa 150.000 bis 175.000 AUD pro Fahrzeug angegeben.

Dabei handelt es sich um Unternehmensangaben und nicht um unabhängige Branchenvergleichswerte. Die Wirtschaftlichkeit kann sich von Flotte zu Flotte erheblich unterscheiden. Dennoch zeigen die Zahlen, weshalb die Umrüstung für Betreiber attraktiv werden könnte, die ihre Emissionen reduzieren möchten, ohne wirtschaftlich weiterhin nutzbare Fahrzeuge sofort vollständig zu ersetzen.

Janus verbindet diesen Ansatz mit einer weiteren möglichen Lösung für das Infrastrukturproblem: dem Batteriewechsel.

Eine entladene Batterie kann innerhalb von etwa vier Minuten gegen eine geladene Einheit ausgetauscht werden. Stark ausgelastete Lkw können dadurch schnell wieder in Betrieb gehen, während die entnommene Batterie separat geladen wird. Weniger stark ausgelastete Fahrzeuge können weiterhin konventionell über Nacht im Depot aufgeladen werden.

714.000 Kilometer liefern Belege aus dem realen Betrieb

Die Technologie sammelt inzwischen auch zunehmend Erfahrungen im praktischen Einsatz.

Nach Angaben von Janus haben mit dem System ausgestattete Lkw bereits mehr als 714.000 Kilometer zurückgelegt, über 1.330 MWh Strom verbraucht und mehr als 3.800 Batteriewechsel absolviert.

Das Unternehmen versucht nun, diese Betriebserfahrung in ein deutlich größeres kommerzielles Geschäft zu überführen.

Das aktuelle nordamerikanische Auftragsbuch umfasst 112 Umrüstungen, davon 87 in den USA und 25 in Kanada. Fünf US-Flottenkunden haben insgesamt 87 Umrüstungen und 100 Batteriepakete bestellt. Daraus ergibt sich ein Bruttoauftragswert von etwa 58 Millionen AUD.

Die US-Verträge stehen weiterhin unter dem Vorbehalt entsprechender staatlicher Förderprogramme. Zudem steht Janus vor der erheblichen Herausforderung, die Produktion zu skalieren und das Auftragsbuch erfolgreich abzuarbeiten.

Europa wird letztlich mehrere Lösungen benötigen

Die 749 Millionen Tonnen CO2 aus dem europäischen Straßenverkehr werden sich nicht mit einer einzigen Technologie beseitigen lassen.

Neue batterieelektrische Lkw, Megawatt-Ladesysteme, erneuerbare Energien, effizientere Logistik und möglicherweise weitere emissionsarme Technologien werden ihren Beitrag leisten müssen. Die Milliardenbeträge, die inzwischen in Ladeinfrastruktur fließen, verdeutlichen die Dimension der bevorstehenden Transformation.

Die Destatis-Zahlen zeigen jedoch auch, dass die bestehende Fahrzeugflotte nicht einfach ignoriert werden kann. Die Emissionen schwerer Lkw und Busse liegen trotz jahrzehntelanger technologischer Fortschritte weiterhin rund 24% über dem Niveau von 1990.

Darin liegen für Janus Electric sowohl die Chance als auch die Herausforderung.

Das Unternehmen muss weder Daimler Truck noch Volvo ersetzen. Janus muss vielmehr zeigen, dass die Umrüstung eines Teils der bestehenden Diesel-Flotte eine wirtschaftlich tragfähige Ergänzung zum Kauf neuer Elektrofahrzeuge sein kann.

Mit mehr als 714.000 Kilometern Betriebserfahrung und 112 Umrüstungen im nordamerikanischen Auftragsbuch hat Janus begonnen, praktische Belege für dieses Geschäftsmodell aufzubauen. Ob sich der Ansatz künftig auch in Europa durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Doch solange der Straßenverkehr in der EU noch immer 749 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verursacht, haben Politik und Flottenbetreiber einen starken Anreiz, jeden wirtschaftlich tragfähigen Weg zur Senkung dieser Zahl zu prüfen.

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Quellen
https://www.now-gmbh.de/en/news/pressreleases/one-billion-euros-for-the-development-of-charging-infrastructure-for-heavy-duty-vehicles/
https://www.eon.com/en/about-us/media/press-release/2025/euro45-million-in-eu-funding-eon-eldrive-and-zse-expand-european-charging-infrastructure-for-electric-trucks-and-cars.html
https://januselectric.com/
https://www.destatis.de/Europa/EN/Topic/Environment-energy/CarbonDioxideRoadTransport.html

Lassen Sie sich in den Verteiler für Janus Electric Limited oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Janus Electric" oder "Nebenwerte".

Janus Electric Holdings Limited
Land: Australien
ISIN: AU0000395626
https://januselectric.com/

Disclaimer/Risikohinweis Janus Electric Limited
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Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Janus Electric einsehen: https://januselectric.com/

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