Arbonia AG / Schlagwort(e): Umsatzentwicklung/Halbjahresergebnis Arbon, 25. August 2026 - Die Arbonia erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 2.3% und baute ihre Marktposition in zahlreichen europäischen Märkten weiter aus. Besonders erfreulich entwickelten sich die Auftragseingänge und Auftragsbestände, die in allen grossen Werken deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. Gleichzeitig war das 1. Halbjahr 2026 von steigenden Materialpreisen und Währungseffekten geprägt. Die Entwicklung bestätigt die robuste Nachfrage, die Fortschritte bei der geografischen Diversifizierung sowie die strategische Stärke der Gruppe nach der Fokussierung auf das Türengeschäft. Mit der Einführung einer integrierten Systemlandschaft schafft Arbonia die Voraussetzungen für zusätzliche Verbundsynergien im Einkauf, in der standortübergreifenden Fertigung sowie für die künftige Nutzung datenbasierter und KI-gestützter Anwendungen. Die Implementierung des SAP-/ERP-Systems bei der deutschen Tochterunternehmung Garant markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer integrierten europäischen Plattform. Die Transformation verlief operativ anspruchsvoller als geplant und belastete das EBITDA einmalig mit rund CHF 8.4 Mio. im Vergleich zur Vorjahresperiode. Aufgrund der Belastungen aus der Implementierung des SAP-/ERP-Systems bei Garant passt die Arbonia ihre EBITDA-Guidance für das Geschäftsjahr 2026 an, bekräftigt jedoch alle übrigen Guidance-Parameter für 2026 sowie ihre Mittelfristziele für 2029. Geschäftszahlen fortzuführende Geschäftsbereiche für das erste Halbjahr 2026:
1 Erläuterungen, Definitionen und Überleitungsrechnungen zu den alternativen Performance-Kennzahlen sind im Halbjahresbericht 2026 auf den Seiten 21 - 23 enthalten. Digitale Transformation bei Tochtergesellschaft Garant: Stabilisierung weit vorangeschritten Umfassendes Massnahmenprogramm zeigt Wirkung Performance Plus stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität nachhaltig Organisches Wachstum unterstreicht starke Marktpositionen Das operative Ergebnis wurde im ersten Halbjahr massgeblich durch die vorübergehenden Belastungen aus der SAP-/ERP-Transformation bei Garant beeinflusst. Ohne diese Belastungen hätte die EBITDA-Marge bei fast 10% gelegen und damit über dem Vorjahresniveau. Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2026 mit Sondereffekten auf CHF 23.8 Mio. nach CHF 27.9 Mio. im Vorjahr. Für die Holzlösungen ergab dies ein EBITDA von CHF 22.7 Mio. nach CHF 28.1 Mio. im Vorjahr, für die Glaslösungen ein EBITDA von CHF 3.6 Mio. nach CHF 1.7 Mio. im Vorjahr. Die Entwicklung der Holzlösungen gegenüber dem Vorjahr ist massgeblich durch die digitale Transformation Garants beeinträchtigt. Zusätzlich ist das Vorjahresergebnis durch einen positiven Sondereffekt in Höhe von CHF 2.9 Mio. aus dem Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Immobile (Tubbergen) beeinflusst. Das EBITDA betrug deshalb CHF 23.8 Mio. sowohl mit wie auch ohne Sondereffekte (Vorjahr: CHF 26.1 Mio. ohne Sondereffekte). Die EBITDA-Marge ohne Sondereffekte verringerte sich von 8.5% im Vorjahr auf 7.5% (unter Berücksichtigung des Garant-Einmaleffektes wäre die Marge bei fast 10% gelegen). Die Entwicklung war auf der Kostenseite geprägt von steigenden Material- und Transportkosten ausgelöst durch den Iran Krieg und weiter durch die Inflation getriebenen Lohnsteigerungen. Die Währungsentwicklung beeinflusste das Ergebnis mit -1.7% negativ. Die negativen Effekte konnten kurzfristig im ersten Halbjahr 2026 durch steigende Verkaufspreise, leicht steigende Volumen sowie Effizienzgewinne aus Produktions- und Prozessoptimierungen noch nicht vollständig kompensiert werden. Im zweiten Halbjahr wird sich der positive Effekt der Verkaufspreisanpassungen vollständig auswirken. Cashflow und Nettoverschuldung Desinvestitionen ermöglichen Fokus auf das Kerngeschäft Guidance 2026 bestätigt strategischen Kurs trotz vorübergehenden Belastungen Die Anpassung der EBITDA-Guidance reflektiert ausschliesslich die vorübergehenden Belastungen aus der SAP-/ERP-Transformation bei Garant. Die operative Entwicklung in den übrigen Gesellschaften, die starken Auftragseingänge, die Fortschritte in der Restrukturierung der Glaslösungen sowie die fortgesetzte geografische Diversifizierung bestätigen die strategische Ausrichtung der Arbonia. Die übrigen Guidance-Parameter für 2026 sowie die Mittelfristziele für 2029 bleiben unverändert bestehen. Vor allem die Fortschritte beim Verkauf der nicht-betriebsnotwendigen Assets stützen den Free Cashflow. Die starke Entwicklung der Auftragseingänge und Auftragsbestände, Marktanteilsgewinne in europäischen Kernmärkten die Fortschritte bei den Glaslösungen, die erfolgreiche geografische Diversifizierung sowie die konsequente Umsetzung der Transformationsprogramme bestätigen die strategische Ausrichtung der Arbonia. Die operative Basis der Gruppe wurde im Berichtszeitraum weiter gestärkt. Die Arbonia bestätigt daher ihre kommunizierten Mittelfristziele für 2029. Kontakt Ende der Adhoc-Mitteilung |
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| E-Mail: | holding@arbonia.com |
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