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100 Billionen Sicherheitssignale täglich: Was Microsoft, Rockwell Automation und FACC über Cybersecurity in Fabriken zeigen

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100 Billionen Sicherheitssignale verarbeitet Microsoft jeden Tag. Zusätzlich blockiert der Konzern täglich rund 4,5 Mio. neue Malware-Dateien und analysiert durchschnittlich 38 Mio. Hinweise auf Identitätsrisiken. Die Zahlen aus dem Microsoft Digital Defense Report 2025 verdeutlichen die Dimension moderner Cybersecurity.

Für Industrieunternehmen bekommt das Thema eine zusätzliche Bedeutung. Maschinen, Produktionssteuerung und IT-Systeme arbeiten immer enger zusammen. Damit wächst neben den Möglichkeiten der Vernetzung auch die Zahl der Systeme, die geschützt werden müssen. Rockwell Automation untersucht diesen Zusammenhang weltweit. FACC wiederum überwacht inzwischen den Datenverkehr seiner Produktionsnetze in Echtzeit.

In der Fabrik treffen IT und Maschinen aufeinander

Klassische Unternehmens-IT verwaltet beispielsweise E-Mails, Benutzerkonten oder Geschäftsdaten. In der Produktion kommt die sogenannte Operational Technology (OT) hinzu: Systeme, die industrielle Anlagen überwachen oder steuern. Werden beide Welten miteinander verbunden, können Daten schneller zwischen Produktion, Qualitätsmanagement und Unternehmenssoftware fließen.

Genau diese Verbindung schafft jedoch zusätzliche Sicherheitsanforderungen. Rockwell Automation beschreibt die zunehmende Verzahnung von IT und OT ausdrücklich als Faktor, der das Cyberrisiko in Produktionsumgebungen erhöht. Damit wird Cybersecurity zu einem Bestandteil der Produktionsarchitektur und nicht allein zu einer Aufgabe der Büro-IT.

Microsoft verarbeitet täglich 100 Billionen Sicherheitssignale

Die Microsoft Corporation (ISIN: US5949181045) besitzt durch ihre Cloud-, Betriebssystem- und Sicherheitsprodukte einen besonders breiten Blick auf digitale Angriffe. Im Digital Defense Report 2025 nennt das Unternehmen neben den 100 Billionen täglich verarbeiteten Sicherheitssignalen rund 4,5 Mio. täglich blockierte neue Malware-Dateien und 38 Mio. analysierte Identitätsrisiken pro Tag.

Die Größenordnung erklärt auch, warum automatische Analyseverfahren in der Cybersecurity eine wichtige Rolle spielen. Millionen Ereignisse lassen sich nicht ausschließlich manuell prüfen. Systeme müssen auffällige Muster erkennen, priorisieren und gegebenenfalls unmittelbar reagieren. Microsoft betrachtet die Daten dabei über zahlreiche Branchen hinweg; sie sind keine spezifische Statistik über Industrieunternehmen.

Für 30% der Industrieunternehmen gehört Cybersecurity zu den größten externen Risiken

Die Rockwell Automation Inc. (ISIN: US7739031091) richtet den Blick gezielt auf die Industrie. Für den State of Smart Manufacturing Report 2025 wurden 1.560 Verantwortliche aus 17 Ländern befragt. 30% nannten Cybersecurity als eines ihrer wichtigsten externen Risiken. Nur Inflation und wirtschaftliches Wachstum lagen mit 34% noch davor.

Interessant ist auch die geplante Reaktion: 61% der befragten Cybersecurity- und IT-Fachkräfte wollen innerhalb der kommenden zwölf Monate künstliche Intelligenz oder Machine Learning für Sicherheitsaufgaben einsetzen. 48% dieser Fachleute nannten die Absicherung zusammenwachsender IT- und OT-Architekturen als wichtigen Faktor für die kommenden fünf Jahre. Die Zahlen beschreiben Erwartungen der Befragten - keine tatsächlich eingetretenen Schadensfälle.

FACC überwacht seine Produktionsnetze in Echtzeit

Bei der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2) wird das Thema direkt in der Produktion sichtbar. Das Unternehmen beschreibt in seinem aktuellen BEyond-Magazin, dass der Datenverkehr der Produktionsnetze in Echtzeit überwacht wird. Auffälligkeiten können automatisiert blockiert werden. FACC verbindet die stärkere Vernetzung seiner Maschinen damit ausdrücklich mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen.

Zusätzlich hat FACC ein Information Security Management System aufgebaut, das eng mit dem eigenen Safety Management System verknüpft ist. 2024 integrierte das Unternehmen zudem die neuen Anforderungen von Part-IS zur Informationssicherheit. Der Hintergrund: Manipulierte Daten oder unautorisierte Zugriffe können bei technisch sensiblen Entwicklungs- und Produktionsprozessen über ein gewöhnliches IT-Problem hinausgehen.

Die vernetzte Fabrik braucht eine digitale Alarmanlage

Microsoft zeigt die globale Größenordnung digitaler Bedrohungen. Rockwell Automation macht sichtbar, wie stark das Thema inzwischen die Verantwortlichen in Industrieunternehmen beschäftigt. FACC liefert schließlich das konkrete Beispiel aus einer realen Produktionsumgebung.

Damit entsteht eine interessante Konsequenz der Digitalisierung: Jede zusätzliche Vernetzung muss nicht nur einen operativen Nutzen besitzen, sondern auch abgesichert werden. Sensoren, Software und Maschinen können immer mehr Informationen austauschen. Gleichzeitig muss ein Unternehmen erkennen, wenn innerhalb dieses Datenverkehrs etwas nicht stimmt. Die moderne Fabrik benötigt deshalb nicht nur intelligente Maschinen - sondern auch Systeme, die auf ihren digitalen Verkehr aufpassen.

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Lassen Sie sich in den Verteiler für FACC oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler FACC" und/oder "Nebenwerte".

Quellen

Microsoft Digital Defense Report 2025
https://www.microsoft.com/en-us/corporate-responsibility/topics/cybersecurity/reports/microsoft-digital-defense-report-2025/

Rockwell Automation - State of Smart Manufacturing: Cybersecurity 2025
https://www.rockwellautomation.com/en-us/company/news/press-releases/state-of-smart-manufacturing-cybersecurity-2025.html

FACC BEyond Magazine 2/2025
https://www.facc.com/en/wp-content/uploads/sites/2/2026/01/facc-w25037-beyond-magazine-2-2025-web.pdf

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Enthaltene Werte: US5949181045,US7739031091,AT00000FACC2

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