KAP-CEO Ralph Rumberg sagt es gleich zu Beginn in seinem Vorwort zum Zwischenbericht für die ersten sechs Monate 2026: "Wir müssen die Realität anerkennen. Die KAP AG befindet sich in einer Restrukturierungssituation." Es geht für die stark im Automotivesektor verwurzelte Beteiligungsgesellschaft längst um deutlich mehr, als einfach nur auf einen Turnaround zu setzen. Vielmehr gibt es keinen Bereich mehr, der nicht grundlegend zur Disposition steht, um den Unternehmensverbund wieder flottzukriegen. Eine krasse Entwicklung, schließlich ist es noch gar nicht so lange her, dass KAP mit dem im Frühjahr 2024 kommunizierten Dividendenausfall für 2023 erstmals einräumen musste, wie schwierig das Umfeld geworden ist. Keine Frage: Damals zeichnet sich die Gemengelage in Form von schwachen Umsätzen und Ergebnissen bereits ab. Aber irgendwie überlagerte die Hoffnung auf eine rasche Erholung der Wirtschaft dann doch die Einschätzung der operativen Perspektiven ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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