DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Volkswagen bereitet seinen Rückzug vom Standort Osnabrück vor. Das erfuhr die Wirtschaftswoche aus VW-Unternehmenskreisen. Am Montag will der Konzern verkünden, dass er das dortige Werk aufgeben wird. Ein vor Ort geplantes Joint Venture mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems wird ohne VW vollzogen. Stattdessen sollen das Land Niedersachsen und Investoren den Standort übernehmen. Ein Volkswagen-Sprecher wollte den Vorgang auf Anfrage zunächst nicht bestätigen, sondern erklärte nur, dass über die Ausrichtung des Standorts Osnabrück aktuell noch nicht entschieden sei. Eigentlich wollten VW und Rafael bis zum Jahresende ein Abkommen schließen, um in Osnabrück gemeinsam Militär-Lkws für den von Rafael produzierten, Iron Dome zu bauen. (Wirtschaftswoche)
BAYER - Bayer will die Agrarsparte nach jahrelangen Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten als Innovationsmotor positionieren. "Mit zehn Produkten, die ein Spitzenumsatzpotenzial von jeweils mindestens 500 Millionen Euro besitzen und die wir über zehn Jahre an den Markt bringen, haben wir einen Wendepunkt erreicht", sagt Frank Terhorst, Head of Strategy und Sustainability der Crop-Science-Division von Bayer, im Interview der Börsen-Zeitung. Jüngste Erfolge in Rechtsstreitigkeiten um den Unkrautvernichter Roundup trügen dazu bei, die Wahrnehmung von Öffentlichkeit und Investoren zu verändern. (Börsen-Zeitung)
R+V - Die R+V Versicherung hat im ersten Halbjahr mit 1,18 Milliarden Euro IFRS-Ergebnis vor Steuern wesentlich zum guten Ergebnis der DZ Bank beigetragen. R+V Finanzvorständin Dragica Mischler begründete den im Vergleich zum Vorjahr kräftigen Zuwachs mit den geringeren Schadenbelastungen, dem Erfolg der Unternehmensstrategie NextLevel und der Entwicklung am Kapitalmarkt. Sie erwartet daher, dass das ursprüngliche Ziel für 2026 von 1,2 Milliarden Euro übertroffen und ein "starkes" Jahresergebnis erreicht wird. 2025 betrug das IFRS-Ergebnis 2,2 Milliarden Euro - laut R+V-Chef Norbert Rollinger war 2025 ein "Ausreißerjahr". 2024 lag der IFRS-Gewinn vor Steuern bei 1,3 Milliarden Euro. (Börsen-Zeitung)
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September 07, 2026 00:12 ET (04:12 GMT)
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