Anzeige
Mehr »
Montag, 14.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kupfer bei 7 Dollar: Wer hat die nächste Mine?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A424UK | ISIN: CH1499059983 | Ticker-Symbol: RHOA
Tradegate
14.09.26 | 11:02
379,21 Euro
+4,37 % +15,88
1-Jahres-Chart
ROCHE HOLDING AG PS Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ROCHE HOLDING AG PS 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
379,15380,1511:24
379,21380,0811:24
Dow Jones News
271 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Leichter - "KI-Aktien" sehr schwach - Roche mit Studienerfolg fest

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - "KI-Aktien" sehr schwach - Roche mit Studienerfolg fest

DOW JONES--Leichter zeigen sich Europas Börsen am Montagvormittag. Der DAX verliert 0,5 Prozent auf 25.446 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt um 0,7 Prozent auf 6.283 Zähler. Der Datenkalender am Montag ist leer, der Markt dürfte sich daher auf Öl und Renditen als Thema konzentrieren.

Der Ölpreis steigt wieder deutlich, nachdem er sich am Freitag zwischenzeitlich etwas beruhigt hatte. Aktuell kostet Brent rund 107,50 Dollar, knapp 3 Prozent mehr als am Freitag. Das könnte die globale Inflation weiter beschleunigen, so die Sorge an den Finanzmärkten. Erst am Freitag war aus den USA ein Anstieg von 3,4 Prozent für die Verbraucherpreise gemeldet worden, weit über dem Ziel der US-Notenbank. Am Anleihemarkt stiegen darauf die Renditen, bei 10-jährigen US-Anleihen auf 4,97 Prozent, knapp unter die 5-Prozent-Marke. In Europa verharrt die deutsche Zehnjahresrendite bei 3,52 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit 2009.

In den USA stieg der Diesel-Preis zum ersten Mal in der Geschichte auf über 6 Dollar je Gallone. In dem stark von Lkw-Transporten abhängigen Land verteuern sich damit sämtliche Güterpreise. Dies wird als Indiz für eine anhaltende Inflation gesehen. Die US-Preisdaten vom Freitag zeigten in der Kernrate einen Anstieg um 0,3 Prozent zum Vormonat, einen Tick mehr als mit 0,2 Prozent erwartet. Das "signalisiert anhaltenden Preisdruck sowie mögliche Zweitrundeneffekte", sagt Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.

Für die US-Notenbanksitzung am Mittwoch preisen die Märkte seit Freitagnachmittag eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 87 Prozent ein. "An diesem Punkt bleibt der Fed keine andere Wahl, als zu handeln", sagt Loren Moran, Fixed-Income-Portfoliomanagerin bei Wellington Management.

Volkswirt Christian Scherrmann vom Vermögensverwalter DWS erwartet einen positiven Effekt für die Börsen durch eine US-Zinserhöhung: "Dieser entschlossene Schritt würde sich wahrscheinlich positiv auf die Glaubwürdigkeit und das Management der Inflationserwartungen auswirken", sagt er.

Stark unter Druck stehen Aktien mit KI-Fantasie. Mit einem steigenden Zinsniveau werden die Bewertungen in dem Sektor zunehmend kritisch gesehen bzw. schwerer zu rechtfertigen. "Zweifel an ihren gefüllten Auftragsbüchern gibt es nicht, aber die extrem hohen Bewertungen werden auf ihre Stichhaltigkeit überprüft", sagt ein Händler. Dazu kommt, dass sich die KI-Stimmung eingetrübt hat, nachdem sich Anthropic-Chef Dario Amodei dafür ausgesprochen hat, die Weiterentwicklung von KI-Modellen langsamer anzugehen, damit die Entwicklung von Mechanismen zur Risikoprävention damit Schritt halten könne. Andere Branchengrößen wie OpenAI-CEO Sam Altman und Tesla-CEO Elon Musk stimmten Amodei zu. OpenAI verschob wegen Sicherheitsbedenken sogar seinen Börsengang.

Unter den KI-Infrastrukturausrüstern geht es für Schneider Electric um 4,5 und Siemens Energy um 5,9 Prozent abwärts. Im Chipsektor sacken Infineon, ASML, Aixtron oder BE Semiconductor um bis zu 8 Prozent südwärts.

Kursgewinne verzeichnen angesichts der zunehmenden Bedenken um KI-Sicherheit dagegen Aktien von Softwareunternehmen und solchen Unternehmen, die seit geraumer Zeit unter Sorgen vor disruptiven KI-Anwendungen leiden. SAP gewinnen 2,4 Prozent, Scout24 2,1, Nemetschek 2,4, Dassault Systemes 2,8 oder Sage in London 3,6 Prozent.

In Zürich steigen Roche um 3,3 Prozent nach einer positiven Studie zu einem Lungenkrebs-Mittel. Novartis erholen sich im Sog um 2,2 Prozent. Der Wettbewerber GSK hat mit seinem Medikament Jideytro in einer klinischen Studie Vorteile für Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs nachgewiesen. GSK gewinnen 3,1 Prozent, Selbst Astrazeneca legen um 2,0 Prozent zu, obwohl die Briten einen Rückschlag bei einer Brustkrebs-Pille in einer klinischen Spätphasenstudie verzeichneten.

Index       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  6.282,98  -0,7   -42,15    6.325,13    8,5 
Stoxx-50     5.328,46  -0,1   -4,13    5.332,59    8,3 
DAX       25.441,15  -0,5  -127,41    25.568,56    3,9 
MDAX      31.371,34  -0,9  -292,45    27.039,42    2,5 
TecDAX      3.962,50  -0,5   -17,98    3.091,28    9,4 
SDAX      18.276,00  -0,4   -70,58    13.062,07    6,4 
FTSE      10.701,96  +0,5   51,52    10.650,44    7,8 
CAC       8.136,11  -0,5   -43,66    8.179,77    -0,2 
SMI       13.884,50  +0,8   109,23    13.775,27    4,6 
ATX       6.838,84  -0,7   -46,39    6.885,23    28,4 
 
 
DEVISEN      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:39 
EUR/USD      1,1551  -0,4  -0,0047     1,1598   1,1601 
EUR/JPY       178,3  +0,2   0,2700     178,03  178,2700 
EUR/CHF      0,9456  -0,1  -0,0011     0,9467   0,9462 
EUR/GBP       0,856  -0,1  -0,0010      0,857   0,8578 
USD/JPY      154,35  +0,5   0,8100     153,54  153,6700 
GBP/USD      1,3493  -0,2  -0,0025     1,3518   1,3520 
USD/CNY      6,7069  -0,0  -0,0011     6,7080   6,7080 
USD/CNH      6,7075  +0,0   0,0004     6,7073   6,7082 
AUS/USD      0,7138  -0,4  -0,0030     0,7168   0,7175 
Bitcoin/USD   77.814,67  +0,6   488,14    77.326,53 77.639,39 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     103,43  +3,4    3,38     100,05 
Brent/ICE     107,62  +2,9    3,01     104,61 
 
 
Metalle      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold       4.317,18  -0,7   -30,14    4.347,32 
Silber       63,52  -1,5   -0,94      64,46 
Platin      1.786,33  -0,5   -9,62    1.795,95 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2026 04:05 ET (08:05 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.