DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
R+V - Der Insolvenzverwalter der Signa Prime Capital Invest GmbH (SPCI) hat die Wiesbadener R+V Lebensversicherung auf Zahlung von 98 Millionen Euro zuzüglich Zinsen verklagt. Das entspricht dem Schaden, der den Gläubigern der SPCI entstanden sei. Der Süddeutschen Zeitung liegt die Klage der Kanzlei Schönherr in Wien vor, die den Insolvenzverwalter der SPCI vertritt. SPCI ist eine von vielen insolventen Signa-Gesellschaften des inhaftierten Tiroler Immobilien-Unternehmers René Benko. Nach Darstellung des Klägers soll die R+V eine Ringfinanzierung initiiert haben, von der sie selber finanziell profitiert habe. Der Versicherer habe auf Anfrage bestätigt, das fragliche Investment im Jahr 2020 getätigt zu haben. Es habe sich jedoch um ein "marktübliches Vorgehen" gehandelt, bei dem alle regulatorischen Anforderungen berücksichtigt worden seien. R+V zeigte sich "überzeugt, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg haben wird". (Süddeutsche Zeitung)
COMMERZBANK/UNICREDIT - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Unicredit-Chef Andrea Orcel bei einem Treffen die Bedingungen der Bundesregierung für eine Übernahme der Commerzbank übermittelt. "Ich habe in einem konstruktiven Gespräch mit Herrn Orcel deutlich gemacht: Die weiteren Verhandlungen müssen verantwortungsbewusst geführt werden", sagte Klingbeil anschließend am Montagabend. "Für die Bundesregierung ist zentral, dass die Commerzbank weiterhin ihre wichtige Rolle für die Finanzierung der deutschen Wirtschaft und des deutschen Mittelstands erfüllen kann", erklärte Klingbeil weiter. "Wir haben die Interessen der über 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank im Blick und stehen in dieser unsicheren Zeit an ihrer Seite." Regierungskreisen zufolge setzt sich der Bund dafür ein, dass betriebsbedingte Kündigungen beim erwarteten Stellenabbau nach einer Übernahme vermieden werden. Außerdem machte Klingbeil deutlich: "Wir erwarten, dass die Commerzbank eine börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt bleibt." (Handelsblatt)
WAYMO - Googles Robotaxi-Schwester plant eine weit aggressivere Deutschlandexpansion als bisher bekannt. Interne Dokumente der Senatsverwaltung zeigen: Auch in Berlin sind die Vorbereitungen für den Start eines komplett fahrerlosen Robotaxi-Dienstes weit fortgeschritten. Angekündigt wurde Ende August, in der EU als erstes in München starten zu wollen. (Manager-Magazin)
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September 15, 2026 00:49 ET (04:49 GMT)
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