DJ S&P Global: Euroraum-Wirtschaft gewinnt an Dynamik im September
Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Aufschwung in der Eurozone hat sich im September verstärkt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - erhöhte sich auf 53,1 Zähler von 52,0 im Vormonat, wie S&P Global im Zuge der ersten Veröffentlichung berichtete. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 51,5 Punkte vorhergesagt.
Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf eine Schrumpfung. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes verharrte bei 52,7 Punkten. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 52,5 Zähler prognostiziert. Der Index für den Servicesektor kletterte auf 53,0 Punkte von 51,6 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Rückgang auf 51,3 Punkte erwartet.
Der Inflationsdruck nahm indessen wieder zu. So stiegen die Ein- und Verkaufspreise stärker als in den zurückliegenden drei Monaten. Dabei fiel das Kostenplus kräftiger aus als im bisherigen Jahresdurchschnitt, jedoch schwächer als zum jüngsten Hoch im Mai.
"Angesichts des Anstiegs der Energiepreise infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten ist es keine Überraschung, dass der Inflationsdruck im September wieder zugenommen hat", sagte S&P-Global-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Umso erfreulicher ist es daher, dass sich der konjunkturelle Aufwärtstrend als widerstandsfähig erwiesen hat."
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September 23, 2026 04:11 ET (08:11 GMT)
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