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1 Zellbank, 2 Geschäftsmodelle: Warum Lonza, Sartorius Stedim Biotech und NurExone die Exosomenproduktion industrialisieren

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Bei Exosomen entscheidet nicht nur die wissenschaftliche Idee über den Erfolg. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Milliarden winziger Vesikel in wiederholbaren Chargen produziert, gereinigt, charakterisiert und steril abgefüllt werden können. Genau hier beginnt der industrielle Wettlauf. Lonza baut Entwicklungs- und Produktionskapazitäten auf, Sartorius liefert Technologien für nahezu jeden Prozessschritt und NurExone will eine eigene Zellquelle sowohl für ExoPTEN als auch für kommerzielle Exosomenangebote nutzen.

Warum die Herstellung bei Exosomen Teil des Produkts ist

Exosomen entstehen in lebenden Zellen. Ihre Eigenschaften können sich verändern, wenn Zellquelle, Kulturbedingungen, Nährmedien, Erntezeitpunkt oder Reinigungsverfahren variieren. Für ein Arzneimittel reicht es deshalb nicht, eine interessante biologische Wirkung im Labor zu zeigen. Der Hersteller muss belegen, dass Identität, Reinheit, Beladung, biologische Aktivität und Sterilität von Charge zu Charge kontrolliert werden.

Eine Master Cell Bank schafft dafür einen definierten Ausgangspunkt, löst das Problem aber nicht allein. Danach folgen Zellvermehrung, Exosomenproduktion, Abtrennung von Verunreinigungen, Konzentration, Analytik und Fill-and-Finish. Jeder Schritt kann Ausbeute und Qualität beeinflussen. Die entstehende Prozesskette erklärt, warum spezialisierte Bioprozess-Unternehmen inzwischen gezielt in das Feld investieren.

Lonza macht aus Exosomen ein CDMO-Geschäft

Lonza Group AG (ISIN: CH0013841017) bietet Entwicklern Dienstleistungen von der Analyse und Prozessentwicklung bis zur GMP-konformen Herstellung an. Das Unternehmen arbeitet mit 2D- und 3D-Zellkulturen, Hochleistungs-Perfusionsprozessen und Technologien zur technischen Veränderung extrazellulärer Vesikel. Lonza positioniert sich damit nicht primär als Entwickler eines eigenen Exosomenmedikaments, sondern als Infrastrukturpartner, der andere Programme vom Labor in die klinische Produktion begleiten kann.

Wie konkret dieses Modell geworden ist, zeigt die Zusammenarbeit mit Exogenus Therapeutics. Seit März 2025 entwickelt Lonza in Siena einen GMP-konformen Herstellungsprozess für Exo-101, einen präklinischen exosomenbasierten Kandidaten. Der Auftrag umfasst Prozess- und Analytikarbeit für eine mögliche klinische Versorgung. Für den Markt ist das ein wichtiges Signal: Exosomen sind nicht mehr nur Gegenstand akademischer Forschung, sondern werden zu einem eigenständigen Geschäftsfeld für Auftragsentwickler und Hersteller.

Sartorius liefert die Werkzeuge für die Prozesskette

Sartorius Stedim Biotech S.A. (ISIN: FR0013154002) verfolgt eine andere Rolle. Das Unternehmen bietet Bioreaktoren, Filtrationssysteme, Tangentialflussfiltration, Membranchromatografie, Prozessanalytik und Lösungen für die sterile Endabfüllung. Auf seiner Exosomen-Plattform ordnet Sartorius diese Technologien entlang einer vollständigen Produktionskette an, von der Zellbank über die Expansion der Stammzellen bis zur Qualitätskontrolle.

Die Kooperation mit RoosterBio richtet sich besonders auf die Reinigung von Exosomen aus mesenchymalen Stammzellen. Ziel ist ein skalierbarer Downstream-Prozess, der höhere Ausbeute mit reproduzierbarer Qualität verbindet. Sartorius verkauft damit nicht den therapeutischen Inhalt, sondern die technischen Werkzeuge, mit denen Entwickler ihre Produkte überhaupt standardisiert herstellen können.

NurExone verbindet Versorgung und Produktentwicklung

NurExone Biologic Inc. (ISIN: CA67059R1091) hat mit Exo-Top ein anderes Modell aufgebaut. Die US-Tochter basiert auf einer proprietären Master Cell Bank mesenchymaler Stammzellen. Diese Zellquelle soll zunächst die Wirkstoffversorgung der eigenen ExoTherapy-Pipeline und des präklinischen Kandidaten ExoPTEN absichern. Parallel will das Unternehmen naive, also noch nicht mit einer therapeutischen Fracht beladene Exosomen anbieten.

Damit entstehen aus einer Zellbank zwei potenzielle Wertpfade: ein kontrolliertes Material für ein eigenes Arzneimittelprogramm und eine Plattform für Liefer- oder Kooperationsgeschäfte. Für die geplante US-Produktion haben NurExone und Exo-Top im August 2026 ein verbindliches MOU mit Made Scientific geschlossen. Der Technologietransfer hat nach Unternehmensangaben begonnen; erste GMP-Chargen werden für das erste Halbjahr 2027 angestrebt. Ein endgültiger Partnerschaftsvertrag war zum Zeitpunkt der Meldung jedoch noch nicht abgeschlossen und die genannten Termine bleiben von technischen, regulatorischen und vertraglichen Voraussetzungen abhängig.

Der mögliche Vorteil liegt in der vertikalen Verbindung

Lonza und Sartorius zeigen, dass sich rund um Exosomen eine industrielle Lieferkette bildet. NurExone ist deutlich kleiner, verbindet aber Zellquelle, therapeutische Beladung, eigenen Produktkandidaten und eine kommerzielle Produktionstochter in einem Modell.

Noch ist daraus kein gesicherter Umsatz entstanden. Eine Master Cell Bank garantiert weder eine erfolgreiche GMP-Produktion noch eine Arzneimittelzulassung, und ein MOU ist kein endgültiger Liefervertrag. Trotzdem ist der strategische Ansatz klar: Bei Exosomen soll nicht nur das Molekül in der Vesikelhülle Wert schaffen. Auch die kontrollierte Fähigkeit, dieselbe Hülle in ausreichender Qualität und Menge immer wieder herzustellen, kann zu einem eigenständigen Vermögenswert werden.

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Lassen Sie sich in den Verteiler für NurExone Biologic und/oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler NurExone" und/oder "Nebenwerte".

NurExone Biologic Inc.
ISIN: CA67059R1091
Land: Israel & Kanada
www.nurexone.com

Quellen:
https://www.lonza.com/specialized-modalities/cell-and-gene/exosomes
https://www.lonza.com/media-advisories/2025-03-11-11-00
https://www.sartorius.com/en/applications/cell-and-gene-therapy/gene-therapy/extracellular-vesicles
https://www.sartorius.com/en/company/newsroom/product-news/sartorius-collaborates-with-roosterbio-to-advance-downstream-purification-processes-for-the-manufacture-of-exosomes-1350532
https://nurexone.com/nurexone-forms-exo-top-inc-in-the-u-s-for-exosome-manufacture-and-commercialization/
https://www.globenewswire.com/news-release/2026/08/12/3344133/0/en/nurexone-announces-binding-mou-with-made-scientific-for-u-s-gmp-manufacturing-and-commercial-supply-partnership.html
https://nurexone.com/pipeline/

Disclaimer/Risikohinweis
Interessenkonflikte: Mit der NurExone Biologic existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der NurExone Biologic. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von NurExone Biologic können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von NurExone können dem Prospekt entnommen werden, der auf https://nurexone.com heruntergeladen werden kann.

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung der NurExone Biologic vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

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Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die der Autor für vernünftig hält, kann den Lesern nicht versichert werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Dr. Reuter Investor Relations ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
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+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu

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Enthaltene Werte: CH0013841017,FR0013154002,CA67059R1091

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