clearvise hatte im letzten Jahr beschlossen, die Wachstumsstrategie zum Ausbau des Portfolios aus PV- und Windanlagen nicht mehr weiterzuverfolgen, da ein Aktienkurs deutlich unter Buchwert die dafür nötige Eigenkapitalaufnahme unattraktiv gemacht hat. Stattdessen fokussiert sich das Unternehmen auf eine effiziente Bewirtschaftung des Bestands, um möglichst hohe Erträge zu erzielen und so Werte für die Aktionäre zu schaffen.
Allerdings gibt es noch einige Projektrechte, die in der Wachstumsphase erworben wurden. Diese könnte das Unternehmen nun wieder verkaufen - oder aber die Projekte umsetzen, was zusätzliche Werte schafft. Da clearvise aus dem Bestand einen hohen freien Cashflow erzielt, ist das auch ohne EK-Aufnahme finanzierbar.
Zum Rechtebestand zählen insbesondere mehrere PV-Parks in Italien. Ein erster davon mit 5,7 MWp wird jetzt gebaut, ein zweiter mit 6,6 MWp könnte bald folgen. Damit würde das Portfolio moderat ausgebaut - wobei die neuen Objekte durchaus später noch veräußert werden könnten, was nach der Fertigstellung üblicherweise höhere Margen bringt.
Insgesamt dürfte der Kurs, für die Aktionäre aus der vorhandenen Substanz möglichst hohe Erträge zu generieren, eine gute Basis bieten, damit die Aktie früher oder später die Trendwende schafft. Eine erste Stabilisierung scheint zumindest gelungen.
(aktien-global.de, erstellt 08.10.26, 9:06 Uhr, veröffentlicht 08.10.26, 9:13 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/)
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_clearvise/clearvise_punktuelles_wachstum-25195/


