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Heidelberg Pharma berichtet über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026
Ladenburg, 15. Oktober 2026 - Die Heidelberg Pharma AG (FWB: HPHA) berichtete heute über ihre operativen Fortschritte sowie über die Finanzkennzahlen des Konzerns für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 (1. Dezember 2025 - 31. August 2026). Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender der Heidelberg Pharma AG, kommentierte: "Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 waren für Heidelberg Pharma eine Zeit bedeutender Fortschritte. Wir haben die klinische Entwicklung unseres Hauptprojekts HDP-101 (Pamlectabart tismanitin) vorangetrieben, unsere Finanzlage gestärkt und unsere Pipeline für ADCs im frühen Stadium durch unsere starke strategische Partnerschaft mit Huadong Medicine wieder aufgebaut. In unserem führenden Kandidaten pamlectabart tismanitin haben wir mit der Ermittlung der empfohlenen Phase II-Dosis (Recommended Phase 2 Dose, RP2D) von 175 µg/kg einen Entwicklungsmeilenstein erreicht und konzentrieren uns derzeit darauf, die klinische Phase IIa-Studie bei stark vorbehandelten Patienten mit multiplem Myelom in Europa und den Vereinigten Staaten voranzutreiben, um weitere klinische Daten zu generieren. Die Patientenrekrutierung verläuft planmäßig, und wir verzeichnen ein steigendes Interesse seitens der Prüfärzte, nachdem wir ein günstiges Sicherheitsprofil sowie erste vielversprechende Wirksamkeitsdaten für unser auf Amanitin basierendes ADC nachweisen konnten. Wir suchen aktiv nach potenziellen Partnerschaften für unsere drei führenden Kandidaten (im klinischen oder nahe dem klinischen Stadium), um diese Wirkstoffkandidaten zügig weiterzuentwickeln und den klinischen Nutzen für die Krebspatienten nachzuweisen, den sie benötigen. Gleichzeitig sind wir sehr stolz darauf, kürzlich gemeinsam mit Huadong Medicine die Genehmigung für die Durchführung einer Kombinationsstudie mit pamlectabart tismanitin in China erhalten zu haben, die von unserem Partner durchgeführt wird." Peter Willinger, Finanzvorstand der Heidelberg Pharma AG, erklärte: "Wir sind überzeugt, dass die neue Kooperationsvereinbarung mit Huadong unsere Wertschöpfung steigern und zum künftigen Wachstum des Unternehmens beitragen wird. Darüber hinaus entwickeln sich unsere Partnerprogramme weiterhin planmäßig und haben in den ersten neun Monaten Meilensteinzahlungen generiert. Zusammen mit der Finanzierungsvereinbarung mit HealthCare Royalty und Soleus Capital stärkt dies unsere solide Finanzlage und untermauert die Bestätigung unserer Finanzprognose für 2026. Zudem sind die gesunkenen Aufwendungen ein Resultat der strengen Kosteneinsparungen der letzten Monate, die auch künftig im Fokus stehen werden." Wichtige operative Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und bei den Partnern
Ereignisse nach dem Ende des Berichtszeitraums
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Heidelberg Pharma-Konzern, der zum Bilanzstichtag aus der Heidelberg Pharma AG und den drei Tochtergesellschaften Heidelberg Pharma Research GmbH, HDP G250 AG & Co. KG sowie HDP G250 Beteiligungs GmbH besteht, legt konsolidierte Zahlen vor. Die beiden letztgenannten Unternehmen sind nicht operativ tätig und wie die Heidelberg Pharma Research GmbH der Muttergesellschaft angegliedert. Der im Folgenden genannte Berichtszeitraum bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 31. August 2026 (9M 2026). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 erzielte der Konzern Umsatzerlöse und Erträge in Höhe von insgesamt 11,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,4 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung um 79,4 % und liegt im Plan. Die darin enthaltenen Umsatzerlöse stiegen aufgrund von Meilensteinzahlungen von Partnern von 1,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 9,3 Mio. Euro. Die sonstigen Erträge beliefen sich auf 2,2 Mio. Euro und lagen damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 5,0 Mio. Euro, welches maßgeblich von nicht realisierten Wechselkursgewinnen (3,4 Mio. Euro) geprägt war. Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, sanken im Berichtszeitraum um 29,4 % auf 19,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro), was auf die Restrukturierung und das disziplinierte Kostenmanagement zurückzuführen ist. Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: Die Umsatzkosten stiegen infolge von Materiallieferungen an Partner auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) und entsprechen 9 % der Gesamtkosten. Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 13,3 Mio. Euro lagen deutlich unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 21,0 Mio. Euro). Dieser Rückgang um 36,7 % spiegelt die Fokussierung des Unternehmens auf das führende klinische Programm wider. Die F&E-Kosten stellen mit einem Anteil von 67 % an den Betriebsaufwendungen weiterhin den größten Kostenblock dar. Die Verwaltungskosten, zu denen die Kosten für die Holdingaktivitäten, die Börsennotierung und den Vorstand gehören, sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (5,0 Mio. Euro) auf 4,3 Mio. Euro, was hauptsächlich auf geringere Personalkosten zurückzuführen ist. Die Verwaltungskosten machen 21 % der Betriebsaufwendungen aus. Die sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten im Bereich der Geschäftsentwicklung, Vermarktung und kommerzielle Marktversorgung, die hauptsächlich Personalkosten, aber auch Aufwendungen für Wechselkursdifferenzen umfassen, sanken im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte von 2,0 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro und machten 3 % der Betriebsaufwendungen aus. Das Finanzergebnis, das sich hauptsächlich aus Zinserträgen aus Bankguthaben zusammensetzt, belief sich auf 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Der Rückgang ist auf ein geringeres Investitionsvolumen und niedrigere Zinssätze zurückzuführen. Der Periodenverlust für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres ging im Vergleich zum Vorjahreswert von 21,1 Mio. Euro deutlich auf 8,7 Mio. Euro zurück. Diese Verbesserung um 58,8 % war vor allem auf höhere Umsatzerlöse und geringere Betriebsaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend von -0,45 Euro im Vorjahr auf -0,19 Euro im Berichtszeitraum. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Quartals auf 19,8 Mio. Euro (30. November 2025: 15,0 Mio. Euro; 31. August 2025: 22,9 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung von Finanzierungseffekten (im Wesentlichen HCRx/Soleus Capital) verzeichnete Heidelberg Pharma in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen durchschnittlichen Mittelabfluss von 1,3 Mio. Euro pro Monat (Vorjahr: Mittelabfluss von 2,8 Mio. Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum 31. August 2026 auf 42,8 Mio. Euro und lag damit über dem Wert zum Vergleichsstichtag 30. November 2025 (38,1 Mio. Euro). Das Eigenkapital sank infolge des Periodenverlusts gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2025 (-10,9 Mio. Euro) auf - 19,3 Mio. Euro. Finanzausblick 2026 Heidelberg Pharma bestätigt die am 26. März 2026 veröffentlichte Finanzprognose für das Gesamtjahr. Der Vorstand erwartet, dass der Heidelberg Pharma-Konzern im Geschäftsjahr 2026 Umsatzerlöse sowie sonstige Erträge in Höhe von 11,0 Mio. Euro bis 15,0 Mio. Euro erzielen wird. Die betrieblichen Aufwendungen werden auf 25,0 Mio. Euro bis 29,0 Mio. Euro geschätzt. Darüber hinaus geht Heidelberg Pharma davon aus, dass die Gesamtaufwendungen in den nächsten Jahren die Erträge weiterhin übersteigen werden. Sofern sich Einnahmen und Ausgaben wie erwartet entwickeln, wird die Veränderung der liquiden Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Heidelberg Pharma AG im Geschäftsjahr 2026 gegenüber 2025 (-14,4 Mio. Euro) voraussichtlich stabil bleiben oder leicht zurückgehen. Die Veränderung der liquiden Mittel könnte daher in einer Bandbreite von 0,0 Mio. Euro bis - 4,0 Mio. Euro liegen. Der Barmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2026 dürfte somit zwischen 11,0 Mio. Euro und 15,0 Mio. Euro betragen (2025: 15,0 Mio. Euro). Die Finanzierung des Konzerns ist nach aktueller interner Planung bis mindestens Mitte 2027 gesichert. Die vollständigen Zahlen des Zwischenberichts sind unter http://www.heidelberg-pharma.com/ "Presse & Investoren > Mitteilungen und Berichte > Finanzberichte > Zwischenmitteilung vom 15. Oktober 2026" verfügbar. Eine Telefonkonferenz zu dieser Zwischenmitteilung wird nicht angeboten. Kennzahlen der Heidelberg Pharma-Gruppe
1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31. August.
Über Heidelberg Pharma Als erstes Unternehmen verwendet Heidelberg Pharma den Wirkstoff Amanitin aus dem grünen Knollenblätterpilz für den Einsatz in der Krebstherapie. Der biologische Wirkmechanismus des Toxins stellt einen neuen therapeutischen Ansatz dar und wird als Wirkstoff in der auf Amanitin basierenden ADC-Technologie, der sogenannten ATAC-Technologie eingesetzt. Der führende Kandidat HDP-101 (INN: pamlectabart tismanitin) ist ein BCMA-ATAC, das sich in der klinischen Entwicklung für das Multiple Myelom befindet. Der Kandidat hat von der FDA den Orphan-Drug-Status und Fast-Track-Status erhalten. Ein zweiter ATAC-Kandidat, Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol HPHA. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com ATAC ist eine eingetragene Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH. Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen bezüglich der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die durch die Verwendung zukunftsgerichteter Begriffe wie "schätzt", "glaubt", "erwartet", "könnte", "wird", "sollte", "zukünftig", "potenziell" oder ähnlicher Ausdrücke oder durch eine allgemeine Erörterung der Strategie, Pläne oder Absichten des Unternehmens gekennzeichnet sind. Solche zukunftsgerichteten Aussagen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass unsere tatsächlichen Betriebsergebnisse, unsere Finanzlage, unsere Leistung, unsere Erfolge oder die Ergebnisse der Branche wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten zukünftigen Ergebnissen, Leistungen oder Erfolgen abweichen. Angesichts dieser Ungewissheiten werden potenzielle Investoren und Partner darauf hingewiesen, sich nicht übermäßig auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Wir lehnen jede Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen widerzuspiegeln. 15.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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| Unternehmen: | Heidelberg Pharma AG |
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