FRANKFURT (dpa-AFX) - Gerüchte über einen milliardenschweren Zukauf in den USA haben die Evonik -Aktie am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Das Papier des Spezialchemieunternehmens weitete seine frühen Verluste kräftig aus und sackte bis an 20 Euro. Zuletzt gab es um 3,5 Prozent auf 20,16 Euro nach.
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Informationen mehrerer mit den Vorgängen vertrauten Personen berichtet, hat Evonik den US-Konzern Ashland ins Visier genommen. Evonik habe dafür die Investmentbanken Perella Weinberg Partners und JPMorgan mandatiert, den Markt nach geeigneten Übernahmezielen zu sondieren. Ein Evonik-Sprecher wollte dem Blatt gegenüber keinen Kommentar abgeben. Man kommentiere Marktgerüchte grundsätzlich nicht, hieß es. Perella Weinberg Partners und JPMorgan hätten sich ebenfalls nicht äußern wollen.
Evonik selbst steht seit geraumer Zeit ebenfalls im Blick zwecks einer Übernahme. BASF hat Interesse./ck/jha/




