Deutschlands größtes Kreditinstitut übertrifft im dritten Quartal erneut die Erwartungen. Wichtiger als die Zahlen ist eine Ankündigung: Zu Jahresbeginn will das Management neue Ziele vorlegen. Für die Bewertung der Aktie ist das der entscheidende Termin. (function(d,u,ac){var s=d.createElement('script');s.type='text/javascript';s.src='https://a.omappapi.com/app/js/api.min.js';s.async=true;s.dataset.user=u;s.dataset.campaign=ac;d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(s);})(document,386410,'q8tyuini4sqwefdhodq9'); CEO Christian Sewing hat wieder geliefert. Analysten rechneten für das dritte Quartal mit 2,4 Mrd. Euro Vorsteuergewinn. Tatsächlich verdiente die Deutsche Bank 2,6 Mrd. Euro, 8% mehr als im Vorjahr. Die Erträge stiegen um 4% auf 8,3 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie übertraf mit 0,94 Euro die Erwartung von 0,77 Euro deutlich. Weil die Kosten mit 5,2 Mrd. Euro stabil blieben, sank die Aufwand-Ertrags-Quote auf 62,4% (Vorjahr: 64,4%). Nach neun Monaten liegt sie bei 61,4%, das Mittelfristziel von unter 60% für 2028 ist damit in Reichweite. Herausragend war im Quartal vor allem die Unternehmensbank, wie unsere Kollegen vom PLATOW Brief analysiert haben. Weil deutsche Firmen mehr investieren, steigerte sie ihre Erträge um 9% auf den Rekordwert von 2 Mrd. Euro. Für den Gesamtkonzern will die Bank ihr ursprüngliches Ertragsziel von rund 33 Mrd. Euro für 2026 nun übertreffen. Das Quartal hatte aber auch Schwächen. Die Risikovorsorge stieg auf 501 Mio. Euro, der Handel mit Anleihen und Devisen verlor 11%. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) stagnierte mit 10,6% auf Vorjahresniveau. Nach neun Monaten liegt sie bei 11,5%. Der Markt zahlt für Rendite An der Rendite hängt auch die Bewertung: Eigenkapitalrendite (RoE) und Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) gehen Hand in Hand. Laut LSEG-Daten liegt die Bank mit einem vom Konsens erwarteten RoE von rund 9,4% ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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