Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 02.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
C$37-Millionen-Tiefsee-Explorer im Rennen um verteidigungskritisches Nickel
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A0F7BK | ISIN: FR0010220475 | Ticker-Symbol: AOMD
Tradegate
02.11.26 | 12:06
11,860 Euro
-24,87 % -3,925
1-Jahres-Chart
ALSTOM SA Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ALSTOM SA 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
11,81511,83512:06
11,80511,86512:06
Dow Jones News
410 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Leichtes Plus dank Ölpreis - Alstom-Aktie mit Kurseinbruch

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichtes Plus dank Ölpreis - Alstom-Aktie mit Kurseinbruch

DOW JONES--Mit kleinen Kursgewinnen sind die europäischen Aktienmärkte in die neue Handelswoche gestartet. Der DAX notiert 0,1 Prozent höher bei 25.845 Punkten, der Euro-Stoxx-50 klettert um 0,2 Prozent auf 6.143 Punkte. Die Märkte zeigen damit eine überraschende Widerstandskraft gegen den Kurseinbruch der US-Technologie-Werte vom Freitag. Selbst Europas Stoxx-Index der Tech-Werte notiert 0,2 Prozent im Plus. Dabei waren Intel um fast 30 Prozent eingeknickt, viele andere Chip-Werte um die 10 Prozent, selbst KI-Flaggschiff Nvidia fielen um über 4 Prozent.

Grund für die verhaltene Reaktion ist der anhaltende Rendite-Rückgang in den USA, der positiv für die Aktienbewertung wirkt. Die Rendite zehnjähriger US-Titel fällt um 1 Basispunkt auf 4,91 Prozent. Die US-Notenbank hatte in der Vorwoche wie erwartet das Zinsniveau bestätigt, um nicht vor den anstehenden Zwischenwahlen am Dienstag den Anschein politischer Einflussnahme zu erwecken. Als bedrohlicher für den Markt werten Händler davor die Zahlen von Apple am Montagabend. Hier wird zwar mit einem Umsatzanstieg gerechnet, aufgrund der massiven Preiserhöhungen jedoch mit einem Einbruch im Geräteverkauf oder einem weniger optimistischen Ausblick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft.

In Europa blickt man zum Wochenstart vor allem auf die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes im Tagesverlauf. Die Eurozone-Industrie ist zu Beginn des vierten Quartals 2026 auf einem soliden Wachstumskurs geblieben, obwohl sich die Auftragszuwächse verlangsamten und der Lieferdruck zunahm. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Sektor sank auf 52,7 (Vormonat: 52,9) Punkte, wie S&P Global bei der zweiten Veröffentlichung mitteilte. Bei der ersten Veröffentlichung war ein Wert von 52,4 Zählern ausgewiesen worden. Die deutsche Industrie hat im Oktober an Dynamik gewonnen. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 54,2 von 53,9 Punkten. In erster Veröffentlichung war ebenfalls ein Wert von 54,2 ermittelt worden.

Der Optimismus für Europas Industrie dürfte anhalten, falls der Ölpreis weiter fällt. Aktuell notieren Brent und WTI jeweils knapp 4 Prozent im Minus. Verwiesen wird hier auf Fortschritte bei Gesprächen der USA mit dem Iran und auch Russland. Die USA unterstützen zudem eine rasche Wiederaufnahme des Verkaufs von russischem Erdgas nach Europa über Pipelines, die durch die Ukraine verlaufen.

Die weitere Entwicklung in der Politik dürfte aber klar von den US-Zwischenwahlen abhängen. Das Wahlergebnis entscheidet, ob US-Präsident Donald Trump seine Politik in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit vorantreiben kann oder ob ein gespaltener Kongress zum Stillstand führt.

"Wir glauben, dass die Märkte mit Stillstand am zufriedensten wären", sagt Wall-Street-Stratege Steve Englander. Ein klarer Sieg der Demokraten, insbesondere eine deutliche Linksverschiebung, könnte die Wachstumserwartungen und den US-Dollar schwächen. Sollten die Republikaner entgegen den Erwartungen sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat halten, würden Anleiherenditen und US-Dollar wahrscheinlich steigen, so Englander. Verlässliche Ergebnisse zu den US-Midterms werden am Mittwochmorgen deutscher Zeit erwartet.

Von Seiten der Einzelunternehmen überwiegen bisher die schlechten Nachrichten: So hat der Eisenbahntechnik-Konzern Alstom eine deutliche Gewinnwarnung für das Gesamtjahr ausgesprochen. Hier wird mit einem kräftigen Druck auf die Gewinnmarge gerechnet, der freie Cashflow wird sogar ins Minus gedreht. Entsprechend reagiert die Aktien mit einem Einbruch um 27,1 Prozent.

Auch die Aktien von Spielzeughersteller Tonies sorgen für Gesprächsstoff. Sie brachen in der Vorbörse auf Tradegate um die 16 Prozent ein, nur um nun im regulären Handel nahezu unverändert zu notieren. Den Grund dahinter sehen Händler wieder im berüchtigten "Fat Finger", also Fehleingaben. Die Umsätze vom Morgen dürften storniert werden.

Auch bei Ryanair ist der Gewinn zurückgegangen gegenüber dem Vorjahr. Grund ist wie erwartet die Explosion bei den Treibstoff-Kosten, die Aktien notieren daher sogar 1,2 Prozent im Plus. Die Fluglinie rechnet mit rund 2 Milliarden Euro höheren Kosten und plant daher noch weitere Sparmaßnahmen. "Richtig problematisch für Ryanair kann die Lage aber nicht sein, weil sie trotzdem noch Geld für einen Aktienrückkauf haben", so ein Händler.

Für die anderen Airlines zählt nur der aktuelle Fall im Ölpreis: Daher legen Air France-KLM, IAG und Lufthansa um bis zu 3,1 Prozent zu. Die Aktien des Reise-Veranstalters Tui klettern um 4,1 Prozent nach oben.

Klar positiv ist die Reaktion bei Fresenius mit 2,4 Prozent Plus. Hier wurde eine exklusive Entwicklungsvereinbarung mit Wuxi Biologics zum Ausbau seiner Biosimilars-Pipeline geschlossen. Dadurch erhält der Gesundheitskonzern exklusiven Zugang zu bis zu 37 potenziellen Biosimilar-Kandidaten und adressiert damit Originalpräparate mit einem Umsatz von mehr als 370 Milliarden Euro. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

=== 
Index          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.143,30  +0,2   11,99    6.131,31      6,1 
Stoxx-50        5.384,68  -0,1   -7,49    5.392,17      9,5 
DAX          25.844,98  +0,1   26,77    25.818,21      5,5 
MDAX          30.574,82  +0,3   102,50    27.039,42      -0,1 
TecDAX         4.092,81  +0,0    1,59    3.091,28      13,0 
SDAX          18.154,87  +0,6   98,74    13.062,07      5,7 
FTSE          10.723,17  -0,1   -6,61    10.729,78      8,0 
CAC           7.975,04  +0,1    5,62    7.969,42      -2,1 
SMI          14.764,71  -0,3   -45,95    14.810,66      11,3 
ATX           6.440,81  +0,3   20,78    6.420,03      20,9 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:08 Uhr 
EUR/USD          1,1222  +0,6   0,0064     1,1158     1,1169 
EUR/JPY          176,96  +0,6   1,1300     175,83    175,8000 
EUR/CHF          0,9199  -0,1  -0,0007     0,9206     0,9188 
EUR/GBP          0,8351  +0,2   0,0018     0,8333     0,8334 
USD/JPY          157,66  +0,1   0,1300     157,53    157,3900 
GBP/USD          1,3438  +0,4   0,0047     1,3391     1,3400 
USD/CNY          6,6452  -0,1  -0,0086     6,6538     6,6538 
USD/CNH          6,6434  -0,1  -0,0094     6,6528     6,6521 
AUS/USD          0,7027  -0,0  -0,0003      0,703     0,7035 
Bitcoin/USD      78.189,35  +0,5   380,09    77.809,26   77.432,29 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         100,13  -3,8   -3,99     104,12 
Brent/ICE         109,18  -3,8   -4,25     113,43 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          3.898,22  +0,6   23,20    3.875,02 
Silber           50,37  +2,6    1,27      49,10 
Platin         1.438,55  +0,5    7,33    1.431,22 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 02, 2026 04:13 ET (09:13 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.