Die Märkte legen zum Wochenschluss eine Atempause ein. In den USA ist Feiertag.
Die Iran-Entspannung hat den befürchteten Angebotsschock am Ölmarkt entschärft, gleichzeitig signalisieren die großen Notenbanken von Australien (kündigt heute neue Zinserhöhungen an) bis zur Fed, dass sie den Inflationskampf noch nicht für gewonnen halten. Die Folge: Der Dollar legt weiter zu.
Gold gerät damit weiter unter Druck (unter der 200-Tage-Linie). Der Markt baut nicht mehr Krisenprämien auf, sondern bewertet aktuell höhere Realzinsen und einen festeren Dollar. Das belastet Edelmetalle deutlich stärker als die zuletzt entspanntere Lage im Nahen Osten. Ein Test der 4.000 USD-Marke bahnt sich an.
Unter Druck steht auch der Software-Sektor. Accenture sorgte gestern für eine neue Abwärtswelle im Sektor. In Deutschland betrifft das SAP - jedoch ohne logisch operativen Zusammenhang. Der KI-Hebel liegt bei SAP in der Cloud-Migration, in besseren Automatisierungsfunktionen und in der stärkeren Bindung der Kunden an die SAP-Suite. Die Schwäche bei Accenture ist deshalb nur begrenzt auf SAP übertragbar. Accenture leidet unter Projekt- und Beratungsbudgets. Technisch liegt der nächste Auffangboden bei SAP um 130 €. Günstiger gab es den Titel selten.
Bei den Einzelwerten rückt ASML in den Mittelpunkt. Bloomberg berichtet über neue US-Bedenken, wonach hochmoderne EUV-Technologie nach China gelangt sein könnte. ASML weist dies entschieden zurück. Das kostet rd. 2 % in der Frühbörse.
Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Die Iran-Entspannung hat den befürchteten Angebotsschock am Ölmarkt entschärft, gleichzeitig signalisieren die großen Notenbanken von Australien (kündigt heute neue Zinserhöhungen an) bis zur Fed, dass sie den Inflationskampf noch nicht für gewonnen halten. Die Folge: Der Dollar legt weiter zu.
Gold gerät damit weiter unter Druck (unter der 200-Tage-Linie). Der Markt baut nicht mehr Krisenprämien auf, sondern bewertet aktuell höhere Realzinsen und einen festeren Dollar. Das belastet Edelmetalle deutlich stärker als die zuletzt entspanntere Lage im Nahen Osten. Ein Test der 4.000 USD-Marke bahnt sich an.
Unter Druck steht auch der Software-Sektor. Accenture sorgte gestern für eine neue Abwärtswelle im Sektor. In Deutschland betrifft das SAP - jedoch ohne logisch operativen Zusammenhang. Der KI-Hebel liegt bei SAP in der Cloud-Migration, in besseren Automatisierungsfunktionen und in der stärkeren Bindung der Kunden an die SAP-Suite. Die Schwäche bei Accenture ist deshalb nur begrenzt auf SAP übertragbar. Accenture leidet unter Projekt- und Beratungsbudgets. Technisch liegt der nächste Auffangboden bei SAP um 130 €. Günstiger gab es den Titel selten.
Bei den Einzelwerten rückt ASML in den Mittelpunkt. Bloomberg berichtet über neue US-Bedenken, wonach hochmoderne EUV-Technologie nach China gelangt sein könnte. ASML weist dies entschieden zurück. Das kostet rd. 2 % in der Frühbörse.
Ihr Volker Schulz
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