Der gestrige Abverkauf von 8 % geht fälschlicherweise davon aus, dass die RENK-Aktien den Verlust von Rheinmetall bei F126 teilen. RENKs Risiko ist auf einen potenziellen Abschreibungsbetrag von etwa 20 Mio. EUR begrenzt, der durch mögliche Entschädigungsansprüche (mwb Schäztung) ausgeglichen werden könnte. Der Markt übersieht, dass der Wechsel von F126 (RHM:GR) zu MEKO A200 (TKMS:GR) für RENK voraussichtlich vorteilhafter ist, da schnellere Lieferzeiten und eine höhere Stückzahl erwartet werden, was eine potenzielle Chance von 30-40 Mio. EUR schafft. Die Stornierung von F126 ist neutral bis positiv für RENK und sollte nicht zu einem 8 %igen Kursrückgang führen. Der Auftragseingang im Q2 könnte 500 Mio. EUR übersteigen, wenn Berlin die Entscheidungen zu Land-Systemen beschleunigt. Andernfalls sollten die Aufträge im Q3 eingehen. Die Margen im VMS-Bereich sollten ebenfalls solide bleiben. Wir stufen die Aktie auf BUY (von HOLD) hoch aufgrund des Rückgangs, senken jedoch das Kursziel auf 50,00 EUR (von 53,00 EUR), da wir unsere Umsatzannahmen für 2030 reduzieren, da die Prognosen von Rheinmetall für Boxer und Leopard möglicherweise zu ambitioniert sind. Der Hintergrund der Aufrüstung und die Positionierung von RENK im Bereich Land-Systeme bleiben intakt. Der Rückgang hat einen besseren Einstiegspunkt geschaffen. Der NATO-Gipfel Anfang Juli ist das nächste Ereignis, das es zu beobachten gilt. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/renk-group-ag
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