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WKN: BASF11 | ISIN: DE000BASF111 | Ticker-Symbol: BAS
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06.08.26 | 14:47
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XETRA-SCHLUSS/DAX von BASF ausgebremst - Autos gesucht

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX von BASF ausgebremst - Autos gesucht

DOW JONES--Etwas leichter hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch aus dem Handel verabschiedet. Der DAX wurde von einer negativen Reaktion auf eigentlich gute BASF-Zahlen belastet und verlor 0,6 Prozent auf 25.000 Punkte. Beim Schwergewicht BASF ging es 3 Prozent tiefer. Das bereinigte EBITDA legte auf 2,4 Milliarden Euro zu und übertraf damit laut Bernstein die Markterwartung. Bremsend wirkten jedoch der Rückgang im freien Cashflow und der Gewinnausblick. Mit ihm erreicht BASF nur die schon bestehenden Erwartungen.

Keine Erleichterung gab es auch bei der Lage im Nahen Osten, die militärischen Scharmützel zwischen dem Iran und den USA setzten sich fort. Ein Ende des Iran-Konflikts zeichnete sich nicht ab. Wegen des ständigen Hin und Hers bei den Aussagen von US-Präsident Donald Trump sind die Märkte vorsichtiger geworden und reagieren selbst auf gute Nachrichten nicht. Das Minus im Brent-Ölpreis sorgte daher am Abend für keine Kursgewinne.

Selbst die US-Inflationsdaten konnten nicht beflügeln: Nach den besser als erwartet ausgefallenen US-Verbraucherpreisen (CPI) vom Dienstag legten auch die Erzeugerpreise (PPI) etwas geringer zu.

Im Technologiesektor gab es erneut massive Gewinnmitnahmen, von denen auch Infineon im DAX um 6,3 Prozent nach Süden gezogen wurden. Händler hatten sich bereits am Morgen über die schwächliche Reaktion von ASML gewundert, die trotz deutlich erhöhter Prognose kaum zulegten. In den USA brachen dann Dell und Sandisk zweistellig ein, nachdem IBM am Vortag von knapperen Budgets auf Kundenseite berichtet hatte. Sie werden in KI-Anwendungen investiert. SAP blieben davon unbelastet und kletterten 0,2 Prozent.

Profiteure waren klassische Industrien wie Europas Autowerte, in die wieder umgeschichtet wurde. Gut für das Sentiment waren zudem Nachrichten wie vom Absatzplus der deutschen Stellantis-Tochter Opel. Deren Pkw-Geschäft legte um 7 Prozent zum Vorjahr zu, weltweit wurden 313.000 Fahrzeuge verkauft.

Das zog auch andere Autowerte in ähnlichen Preissegmenten nach oben: VW stiegen um 3,5 Prozent.

Gesucht waren die Aktien der LKW-Hersteller nach den Zahlen von Traton am Vortag. Goldman Sachs erhöhte das Kursziel bei Traton (+2,7%). Auch Daimler Truck schlossen leicht im Plus.

Beim Nebenwert Befesa ging es um 1,3 Prozent höher dank einer Wiederaufnahme im Research mit einer "Buy"-Empfehlung durch Stifel.

Redcare stiegen im Sog von Docmorris (+2,7%) um 2,6 Prozent. Das Wachstum der Schweizer Online-Apotheke hat sich im zweiten Quartal beschleunigt. Vor allem der Umsatz bei verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland zog an.

Beim IT-Dienstleister Nagarro ging es 1,8 Prozent tiefer. Hier wurden Konzernabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 von der Finanzaufsicht Bafin bemängelt.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.000  -0,6    2,2 
DAX-Future    25.119  -0,2    2,3 
XDAX       25.009  -0,3    1,7 
MDAX       32.101  -0,0    4,8 
TecDAX      3.810  -1,0    5,2 
SDAX       18.262  +0,5    6,3 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   125,09 -15,0 
*gerundet 
 

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2026 11:54 ET (15:54 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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