DJ Fresenius hebt Jahresprognose für Kern-Ergebnis je Aktie an
Von Britta Becks
DOW JONES--Der Gesundheitskonzern Fresenius hat das zweite Quartal 2026 mit einer starken operativen Entwicklung seiner Kerngeschäfte abgeschlossen und seine Jahresprognose für das Kern-Ergebnis je Aktie sowie für die EBIT-Marge von Kabi angehoben. Für das laufende Jahr plant der DAX-Konzern nun mit einem Anstieg des Kern-Ergebnisses je Aktie um 10 bis 15 Prozent. Zuvor hatte er einen Anstieg um 5 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt. Die EBIT-Marge von Kabi sieht Fresenius in diesem Jahr nun am oberen Ende der anvisierten Spanne von 16,5 bis 17,0 Prozent landen.
Die übrigen Bestandteile der Jahresprognose haben weiterhin Bestand. Demnach plant der Bad Homburger Konzern unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 11,5 Prozent.
In den Monaten April bis März Juni wuchs Fresenius organisch um 6 Prozent auf 5,864 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel 5,85 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert. Das EBIT vor Sondereinflüssen legte währungsbereinigt um 10 Prozent auf 719 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 12,3 von 11,7 Prozent vor einem Jahr. Hier hatte die Konsensschätzung auf 693 Millionen Euro EBIT bzw eine Marge von 11,8 Prozent gelautet.
Das Konzernergebnis stieg überproportional zum Umsatz um währungsbereinigt 14 Prozent auf 470 Millionen Euro. Die neue Steuerungskennzahl, das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, legte währungsbereinigt auf 0,83 (Vorjahr 0,73) Euro zu.
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August 05, 2026 00:29 ET (04:29 GMT)
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