DJ Fresenius Kabi profitiert zunehmend von Wachstumsvektoren
Von Britta Becks
DOW JONES--Die Fresenius-Sparte Kabi hat auch im zweiten Quartal 2026 von ihrem wachstumsstarken Biopharma-Geschäft profitiert. Das organische Umsatzwachstum von 7 Prozent auf 2,244 Milliarden Euro lag am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbandes von 4 bis 7 Prozent, und war laut dem DAX-Konzern getragen von den Wachstumsvektoren, allem voran Biopharma. Das Biopharma-Geschäft, das neben Biosimilars den Auftragsentwickler und -fertiger mAbxience beinhaltet, wuchs organisch um 38 Prozent setzte 260 Millionen Euro um. Hauptumsatztreiber war dabei erneut das Tocilizumab-Biosimilar Tyenne mit starkem Hochlauf in den USA und Europa sowie die dynamische Absatzentwicklung der Denosumab-Biosimilars Bomyntra und Conexxence. Das EBIT vor Sondereinflüssen steigerte Fresenius Kabi um 11 Prozent auf 382 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 17,0 von 16,4 Prozent.
Das EBIT der Wachstumsvektoren Biopharma, MedTech und Nutrition stieg währungsbereinigt um 42 Prozent auf 234 Millionen Euro. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 360 Basispunkte auf 17,9 Prozent und lag damit den Angaben zufolge erstmals innerhalb des Ende Februar auf 17 bis 19 Prozent angehobenen strukturellen EBIT-Margen-Bands.
"Bei Kabi gewinnen die Wachstumsvektoren zunehmend an Dynamik und entwickeln sich zu einem immer bedeutenderen Treiber für profitables Wachstum", sagte Vorstandsvorsitzender Michael Sen.
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August 05, 2026 01:07 ET (05:07 GMT)
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