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Ambitionierte Ziele: Wachstumssprung in Mexiko: Sierra Madre peilt Aufstieg zum Mid-Tier-Silberproduzenten an

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Sierra Madre setzt auf bestehende Infrastruktur, ein erfahrenes Team und ein 30.000-Meter-Bohrprogramm, um die jährliche Produktion auf bis zu 10 Mio. Unzen Silberäquivalent zu stei

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt im Rohstoffsektor viele Geschichten über Potenzial.

Aber nur wenige über eine Mine, die tatsächlich wieder hochgefahren wird, kontinuierlich wächst - und den Grundstein für die nächste Produktionsstufe legt.

Genau hier will Sierra Madre Gold & Silver (ISIN: CA8263XP1041 WKN: A3CM97) jetzt ansetzen.

Die La-Guitarra-Silber- und Goldmine in Mexiko produziert bereits kommerziell. Die Kapazität wird ausgebaut. Die letzte Zahlung an den früheren Eigentümer First Majestic Silver wurde laut Unternehmen vorzeitig geleistet. Und mit der Übernahme der früheren Del-Toro-Mine steht bereits das nächste, deutlich größere Projekt bereit.

Advertorial/Werbung -
- Im Auftrag von Sierra Madre Gold & Silver (WKN: A3CM97) -
Bitte beachten Sie unbedingt die Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende

Das Ziel ist ambitioniert - aber überraschend konkret:

→ Aufbau eines Mid-Tier-Silberproduzenten.

→ Jährliche Produktion von rund 8 bis 10 Millionen Silberäquivalent-Unzen.

→ Wachstum durch vorhandene, genehmigte Anlagen statt durch jahrelangen Neubau.

Das Entscheidende: Sierra Madre beginnt nicht bei null. Das Unternehmen arbeitet mit bestehenden Minen, vorhandener Infrastruktur und einem technischen Team, das die Regionen und Anlagen aus eigener Erfahrung kennt.

In nachfolgenden Interview gibt CEO Alex Langer Einblicke in die jüngsten Erfolge des Unternehmens, die Expansionspläne und die Explorationsaktivitäten in Mexikos ertragreichen Silbergebieten.

Wichtige Erkenntnisse

  • La Guitarra soll bis Q3 2027 von 500 auf bis zu 1.500 Tonnen Tagesdurchsatz wachsen.
  • Del Toro bietet eine genehmigte, große Produktionsanlage mit geplantem schrittweisem Wiederanlauf.
  • In La Guitarra soll ein 30.000-Meter-Bohrprogramm mehr als 30 neue Erzgänge testen.
  • Das strategische Ziel liegt bei 8 bis 10 Millionen Silberäquivalent-Unzen pro Jahr.

La Guitarra: Von der Wiederinbetriebnahme zur dreifachen Kapazität

Der operative Kern von Sierra Madre ist die zu 100 Prozent gehaltene La-Guitarra-Mine im Bundesstaat Mexiko. Der kommerzielle Produktionsbeginn erfolgte am 1. Januar 2025.

Seitdem meldet das Management fünf aufeinanderfolgende Quartale mit Wachstum. Höhere Edelmetallpreise halfen den Umsätzen - doch das operative Narrativ ist größer: La Guitarra soll nicht einfach stabil laufen. Die Mine soll skalieren.

Aktuell liegt die Durchsatzleistung bei rund 500 Tonnen pro Tag. Der Ausbau erfolgt in zwei Phasen:

  • Phase 1: Steigerung von 500 auf etwa 750 bis 800 Tonnen pro Tag.
  • Phase 2: Erhöhung auf rund 1.200 bis 1.500 Tonnen pro Tag bis zum dritten Quartal 2027.

Damit würde sich die bisherige Verarbeitungskapazität beinahe verdreifachen. Historisch produzierte La Guitarra bei etwa 500 Tonnen Tagesdurchsatz ungefähr 1,0 bis 1,2 Millionen Silberäquivalent-Unzen pro Jahr. Eine erfolgreiche Ausweitung würde daher eine völlig neue Größenordnung eröffnen.

Der Ausbau ist in zwei klar definierte Stufen gegliedert - erst auf bis zu 800, später auf bis zu 1.500 Tonnen täglich. Quelle Sierra Madre Gold&Silver

Bemerkenswert ist dabei der Kapitaleinsatz. Für beide Ausbaustufen zusammen nennt das Management rund 10 Millionen US-Dollar. Im Bergbau ist das eine Größenordnung, die den Unterschied machen kann: Keine milliardenschwere Neuentwicklung, sondern die gezielte Erweiterung einer bestehenden Verarbeitungskette.

Wenn die erste Phase vollständig greift, sollen höhere Mengen direkt in höhere Gold- und Silberproduktion münden. Die Erlöswirkung hängt naturgemäß auch vom Silberpreis ab. Doch der operative Hebel entsteht aus dem Durchsatz - und genau dort setzt das Unternehmen an.

Schuldenfrei und mit Blick auf niedrigere Kosten

Wachstum ist im Minensektor nur dann wirklich wertvoll, wenn die Kostenstruktur Schritt hält.

Sierra Madre hat nach eigenen Angaben die letzte Darlehenszahlung an First Majestic Silver früher als geplant zurückgezahlt und ist nun schuldenfrei. Damit verbessert sich die strategische Beweglichkeit für die Ausbauplanung, Exploration und die Vorbereitung von Del Toro.

Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, die Kostenbasis von La Guitarra zu verbessern. Zwei Faktoren hatten die Kosten zuletzt belastet:

  • Gemietete Ausrüstung statt eigener Maschinen.
  • Aufgestaute Untertage-Erschließung nach der früheren Stilllegung der Mine.

In den vergangenen Quartalen wurden laut Management Ausrüstungen im Wert von rund 9 Millionen US-Dollar erworben. Parallel läuft die Aufholarbeit in der Untertageerschließung, unter anderem in den Bereichen Coloso und Nazareno.

Das ist ein wichtiger Punkt. Wird eine Mine stillgelegt, endet häufig auch die Erschließungsarbeit. Der spätere Betreiber übernimmt dann nicht nur eine Anlage, sondern oft einen erheblichen Nachholbedarf unter Tage. Sierra Madre erklärt, bei dieser Arbeit inzwischen weit fortgeschritten zu sein.

Sobald diese Entwicklungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, erwartet das Management eine Senkung der Entwicklungskosten um etwa 10 US-Dollar je Unze. Zusammen mit einem steigenden Durchsatz könnte das in den kommenden Quartalen eine sichtbar bessere Kostenstruktur schaffen.

Del Toro: Die zweite Mine als nächster großer Hebel

La Guitarra allein soll den Weg in die Mid-Tier-Kategorie ebnen. Doch für das Ziel von 8 bis 10 Millionen Silberäquivalent-Unzen pro Jahr braucht es mehr.

Hier kommt Del Toro ins Spiel.

Die zu 100 Prozent übernommene Silbermine liegt im Bundesstaat Zacatecas und war bis 2020 in Betrieb. Die Anlage wurde 2014 errichtet, ist vollständig genehmigt und besitzt eine Verarbeitungskapazität von mehr als 3.000 Tonnen pro Tag.

Das ist gewaltig - und zugleich der Grund, warum Sierra Madre beim Neustart nicht sofort auf Vollauslastung gehen will.

Stattdessen ist ein gestaffelter Ansatz vorgesehen:

  1. Zunächst Aufbau des Teams, Probenahmen, Kartierung und geologische Modellierung.
  2. Danach ein erstes Bohrprogramm über rund 30.000 Meter.
  3. Im Anschluss ein aktualisierter Ressourcenbericht nach NI 43-101.
  4. Bei positiven Ergebnissen Vorbereitung eines kontrollierten Produktionsstarts.

Del Toro verfügt bereits über zentrale Infrastruktur - für den Neustart stehen vor allem Anpassungen, Ersatzteile und neue Untertageausrüstung im Fokus. Quelle Sierra Madre Gold&Silver

Für einen ersten Betrieb plant das Management eher mit rund 800 Tonnen pro Tag als mit der historischen Großkapazität. Dafür wäre unter anderem eine kleinere Kugelmühle erforderlich. Hinzu kämen eine neue Untertage-Minenflotte sowie Reparaturen an Verschleißteilen wie Förderbändern, Pumpen und Schläuchen.

Die Größenordnung klingt überschaubar: Rund 5 Millionen US-Dollar für die Untertageflotte und insgesamt etwa 10 Millionen US-Dollar, um die Mine in Produktion zu bringen. Der Zeitbedarf wird auf ungefähr ein Jahr geschätzt, sobald die Entscheidung zum Neustart fällt.

Das ist der reizvolle Kern der Strategie: Del Toro ist kein unerschlossenes Greenfield-Projekt mit jahrelangem Genehmigungsrisiko. Es ist eine große, genehmigte Mine mit vorhandener Mühle und Verarbeitungseinrichtung, die zunächst technisch und geologisch neu bewertet werden soll.

Exploration: 30.000 Meter Bohrprogramm in La Guitarra

Der vielleicht spannendste Teil der Geschichte liegt nicht nur in den laufenden Tonnen. Er liegt unter Tage - und in einem Distrikt, der über Jahrzehnte kaum systematisch untersucht wurde.

Sierra Madre hat die Bohrgenehmigungen für La Guitarra erhalten und will im Ost-Distrikt ein Bohrprogramm über 30.000 Meter starten. Der Beginn ist laut Management für September vorgesehen. Erste Resultate könnten bei einem üblichen zeitlichen Ablauf ab November oder Dezember eintreffen.

Der Ost-Distrikt umfasst nach Angaben des Unternehmens rund 24 größere historische Minen. Zwei Namen stechen hervor:

  • Minera Agua: Die Mine stellte 1911 den Betrieb ein. Damals sollen dort mehr als 10.000 Menschen beschäftigt gewesen sein. Der Betrieb endete, nachdem die Mine größere Tiefen erreicht hatte und Wasserzuflüsse zum Problem wurden.
  • El Rincón: Die letzte produzierende Mine des Distrikts, die 1937 stillgelegt wurde. Als historische Kopfgehalte nennt Sierra Madre etwa 6,5 Gramm Gold und 860 Gramm Silber je Tonne.

Solche historischen Werte sind keine Garantie für heutige wirtschaftliche Ressourcen. Doch sie erklären, warum das Unternehmen den Distrikt als zentrale Explorationschance betrachtet.

Nach eigenen Angaben wurden alte Untertagebereiche entwässert, kartiert und beprobt. Dabei identifizierte das Team mehr als 30 neue Erzgänge, die sowohl von der Oberfläche als auch unter Tage getestet werden sollen.

Der Plan ist damit klar: Während die bestehende Mine mehr Material verarbeitet, soll die Exploration das Fundament für eine längere und potenziell größere Produktionsgeschichte legen.

Del Toro: Exploration vor dem Neustart

Auch Del Toro wird nicht einfach angeschaltet. Das technische Team will zunächst genau jenen Prozess wiederholen, der bei La Guitarra angewandt wurde: Zugang zu den Untertagebereichen schaffen, Proben nehmen, kartieren, geologische Modelle entwickeln - und erst dann bohren.

Das erste Bohrprogramm soll ebenfalls rund 30.000 Meter umfassen. Ein Beginn wäre laut Management im ersten oder zweiten Quartal des Folgejahres denkbar.

Die Lage von Del Toro erhöht dabei die strategische Attraktivität. In der Umgebung befinden sich bedeutende Betriebe wie La Colorada von Pan American Silver sowie die Piñones-Mine von Grupo México. Sierra Madre sieht in Del Toro nicht nur ein potenzielles Produktionsasset, sondern auch eine Plattform mit optionalen Möglichkeiten.

Denkbar wären etwa Verarbeitungsdienstleistungen für nahegelegene Projekte ohne eigene Mühle. Diese Optionen sind noch keine beschlossenen Projekte. Aber sie zeigen, warum eine große bestehende Anlage in einem etablierten Bergbaudistrikt so wertvoll sein kann.

Die Lage von Del Toro in einem aktiven Bergbaudistrikt eröffnet zusätzliche strategische Optionen über den eigenen Minenbetrieb hinaus. Quelle Sierra Madre Gold&Silver

Warum das lokale technische Team entscheidend sein könnte

Im Bergbau werden Projekte oft in Tabellenmodellen bewertet. Aber am Ende entscheiden Erfahrung, lokale Kenntnisse und operative Umsetzung darüber, ob ein Plan funktioniert.

Bei La Guitarra hatte Sierra Madre einen klaren Vorteil: Chief Operating Officer und Executive Chairman Greg Liller sowie Mining Director Luis Sainz hatten die Mine bereits Mitte der 2000er Jahre geführt. Liller war damals daran beteiligt, die Kapazität von 100 auf 500 Tonnen pro Tag zu steigern.

Bei Del Toro stammt der Impuls laut CEO Alex Langer besonders stark aus dem mexikanischen technischen Team. Mehrere Mitglieder arbeiteten entweder direkt bei Del Toro oder an großen benachbarten Minen. Sie sollen die Übernahme seit Jahren befürwortet haben.

Das schafft keinen Automatismus. Aber es kann ein entscheidender Vorteil sein: Ein Team, das Geologie, Infrastruktur, regionale Arbeitskräfte und betriebliche Realität kennt, startet nicht bei einer theoretischen Projektbeschreibung.

Eine weitere Übernahme bleibt auf dem Radar

La Guitarra und Del Toro könnten Sierra Madre dem Ziel von 8 bis 10 Millionen Silberäquivalent-Unzen jährlich sehr nahebringen. Dennoch hält das Unternehmen weiter Ausschau nach einer zusätzlichen Mine.

Im Idealfall sucht das Management ein Asset in einer ähnlichen Größenordnung - einen Betrieb, der etwa 1 bis 3 Millionen Silberäquivalent-Unzen pro Jahr beitragen kann und für einen großen Produzenten möglicherweise zu klein ist, für Sierra Madre jedoch erheblichen Wert schaffen würde.

Das Unternehmen verfolgt nach eigenen Angaben rund 400 Assets in Mexiko. Darunter befinden sich börsennotierte Gesellschaften, private Familienbetriebe und Projekte größerer Unternehmen, die in deren Portfolios nicht zu den Kernminen zählen.

Gerade dort sieht Sierra Madre eine Chance.

Was für einen Major nur die zehnt- oder zwölftwichtigste Mine sein mag, könnte für einen aufstrebenden Produzenten ein transformativer Baustein sein. Das ist der Sweet Spot, auf den die Strategie zielt: vorhandene Anlagen, überschaubarer Kapitaleinsatz, operative Verbesserungen - und Schritt für Schritt mehr Silberproduktion.

Die wichtigsten Katalysatoren der nächsten 12 bis 15 Monate

Die Story lebt nicht von einem einzigen Ereignis. Sie lebt von einer Kette möglicher Fortschritte.

  • Abschluss der ersten La-Guitarra-Erweiterung: Der Durchsatz soll auf 750 bis 800 Tonnen täglich steigen.
  • Höhere Produktion: Für das dritte Quartal werden bereits steigende Produktionszahlen erwartet, im vierten Quartal nochmals höhere Werte.
  • Sinkende Kosten: Eigene Ausrüstung und der Abschluss der Nachholarbeiten unter Tage sollen die Kosten entlasten.
  • Bohrbeginn in La Guitarra: Das 30.000-Meter-Programm könnte ab September für anhaltenden Newsflow sorgen.
  • Erste Exploration bei Del Toro: Teamaufbau, Kartierung und geologische Modellierung bereiten die nächste Wertschöpfungsstufe vor.
  • Zweite Ausbaustufe: Bis zum dritten Quartal 2027 soll La Guitarra auf 1.200 bis 1.500 Tonnen pro Tag wachsen.

Fazit: Kein Traumprojekt - sondern ein Wachstumsplan mit laufender Produktion

Sierra Madre Gold & Silver (ISIN: CA8263XP1041 WKN: A3CM97) steht an einem Punkt, an dem aus einer erfolgreichen Wiederinbetriebnahme ein skalierbares Produzentenmodell werden könnte.

La Guitarra liefert die operative Basis. Der laufende Ausbau schafft Volumen. Die Exploration kann die Ressourcengrundlage erweitern. Del Toro bringt eine zweite, große und bereits genehmigte Produktionsplattform in die Gleichung.

Das Unternehmen muss nun liefern: Durchsatz steigern, Kosten senken, Bohrprogramme sauber durchführen und Del Toro mit der gleichen Disziplin vorbereiten, die bei La Guitarra zum Produktionsstart geführt hat.

Gelingt diese Abfolge, entsteht aus zwei historischen Minen mehr als nur ein Turnaround.

Dann wächst in Mexiko ein neuer, fokussierter Silberproduzent heran - mit echter Produktionsbasis, erheblichem Explorationshebel und einem klaren Ziel vor Augen: der Sprung in die Mid-Tier-Liga.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments - und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor

Weiterführende Unternehmensinformationen finden sich auf der Website von Sierra Madre Gold & Silver. Weitere Unternehmensinterviews sind im Commodity-TV-Kanal von Sierra Madre verfügbar.

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