DJ MÄRKTE USA/Börsen treten auf der Stelle - Kapitalerhöhung belastet Intel
DOW JONES--Die US-Börsen treten im Verlauf des Montagshandels mehr oder weniger auf der Stelle. Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,2 Prozent auf 53.934 Punkte. Der S&P-500 pendelt um den Schlussstand vom Freitag, und der Nasdaq-Composite sinkt um 0,2 Prozent. Zweifel an einem baldigen Ende des Nahostkonflikts lassen die Anleger vorsichtig agieren, wie Händler sagen. Der Iran hat zwar mitgeteilt, dass er kurz vor einer Einigung mit dem Oman über die Wiederöffnung der Straße von Hormus stehe, doch hat ein Vertreter des Irans mehrere Forderungen an die USA übermittelt, darunter den Abzug von Truppen und die Einstellung von Militärschlägen gegen mit dem Iran verbündete Milizen. Derweil hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Entwaffnung der Hamas zurückgewiesen.
Neben den geopolitischen Spannungen dürfte die am Mittwoch anstehende Veröffentlichung von Verbraucherpreisen zur Zurückhaltung beitragen. Nachdem die Inflation im Juni nachgelassen habe, wollten die Investoren einen weiteren Beweis dafür sehen, dass die Desinflation andauere, so Patrick Munnelly von Tickmill.
Am Montag ist die Agenda der Konjunkturdaten noch leer. Die Bilanzsaison ist in den USA schon fast vorüber. Am Wochenende hat Berkshire Hathaway, die Holding von Investorenlegende Warren Buffett, Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die von Beobachtern als gut, aber nicht überragend bezeichnet werden, auch wenn die Gesellschaft ihren Gewinn mehr als verdoppelt hat. Die B-Aktie steigt um 2,1 Prozent.
Im Chipsektor fallen Intel um 3,3 Prozent, nachdem das Unternehmen eine Kapitalerhöhung im Volumen von 15 Milliarden Dollar angekündigt hat. Im übrigen Sektor geben Nvidia um 1,8 Prozent nach und Advanced Micro Devices um 1,3 Prozent.
Die Ölpreise legen mit der Unsicherheit über den Fortgang des Nahostkonflikts zu. Das Barrel Brentöl verteuert sich um 3,5 Prozent auf gut 86 Dollar. Die Anleiherenditen ziehen leicht an. Die Zehnjahresrendite steigt um 3 Basispunkte auf 4,69 Prozent. Der Dollar, der nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten am Freitag abgewertet hatte, erholt sich und tendiert gut behauptet.
=== INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag DJIA 53.933,68 -0,2 -103,25 54.036,93 S&P-500 7.759,21 +0,0 +1,57 7.757,64 NASDAQ Comp 26.641,50 -0,2 -49,11 26.690,62 NASDAQ 100 29.711,97 -0,0 -10,33 29.722,30 US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,24 +0,03 4,24 4,20 5 Jahre 4,40 +0,04 4,40 4,35 10 Jahre 4,69 +0,03 4,70 4,64 DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15 EUR/USD 1,1550 -0,1 -0,0008 1,1558 1,1528 EUR/JPY 183,58 +0,7 1,2200 182,36 182,6100 EUR/CHF 0,9345 +0,1 0,0007 0,9338 0,9349 EUR/GBP 0,8542 -0,3 -0,0023 0,8565 0,8564 USD/JPY 158,92 +0,7 1,1400 157,78 158,3900 GBP/USD 1,3517 +0,2 0,0029 1,3488 1,3455 USD/CNY 6,7452 -0,0 -0,0020 6,7472 6,7488 USD/CNH 6,7453 +0,0 0,0023 6,7430 6,7483 AUS/USD 0,7063 -0,1 -0,0004 0,7067 0,7036 Bitcoin/USD 63.991,83 -1,7 -1.098,34 65.090,17 64.808,86 ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 81,17 +3,8 2,99 78,18 Brent/ICE 86,51 +3,5 2,96 83,55 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.363,37 +0,5 21,66 4.341,71 Silber 65,17 +2,5 1,62 63,55 Platin 1.750,95 +0,3 5,96 1.744,99 (Angaben ohne Gewähr) ===
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/sha
(END) Dow Jones Newswires
August 10, 2026 12:27 ET (16:27 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.



