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Noch vor wenigen Jahren war natürlicher Wasserstoff kaum mehr als ein geologisches Kuriosum. Heute fließen Milliardenbeträge in die Suche nach Wasserstoff, der nicht energieintensiv hergestellt werden muss, sondern natürlich im Untergrund entsteht.
Nach auf der Hyvolution in Paris präsentierten Marktdaten hat das weltweit in natürlichen Wasserstoff investierte Kapital inzwischen die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten. Allein das US-Unternehmen Koloma soll rund 400 Millionen US-Dollar von Investoren wie Breakthrough Energy Ventures, Khosla Ventures, Amazon und Mitsubishi Heavy Industries eingesammelt haben.
Doch inzwischen verlagert sich das Interesse auch auf börsennotierte Explorer.
Besonders auffällig ist Kanada: Der milliardenschwere Rohstoffinvestor Eric Sprott investiert weitere 10 Millionen CAD in MAX Power Mining und erhöht damit seinen Anteil nach Abschluss der Finanzierung von 17,6 auf rund 19,5 Prozent. Bereits im Mai hatte Sprott 25 Millionen CAD investiert.
Insgesamt sind damit innerhalb weniger Monate 35 Millionen CAD von einem der bekanntesten kanadischen Rohstoffinvestoren in MAX Power geflossen.
Die spannendere Frage für Anleger lautet deshalb: Was sieht Sprott in Saskatchewan?
MAX Power versucht aus einer Entdeckung ein neues Rohstoffrevier zu machen
MAX Power Mining (ISIN: CA57778R1001) entwickelt mit Lawson Kanadas erstes bestätigtes unterirdisches natürliches Wasserstoffsystem.
Das aktuelle Bohrprogramm soll nun zeigen, ob daraus mehr werden kann.
Bei Lawson 2 wurden über rund 858 Meter kontinuierlich erhöhte Wasserstoffwerte registriert. Anschließend meldete das Unternehmen weitere wasserstoffreiche Frakturen und die bislang höchsten Gasdetektionswerte des Lawson-Programms.
Damit beginnt für MAX Power die entscheidende Phase: Nicht mehr allein die Existenz von Wasserstoff steht im Mittelpunkt, sondern die Frage nach Durchflussraten, Konzentrationen, Druck und letztlich der möglichen Wirtschaftlichkeit.
Genau während dieser Validierungsphase erhöht Sprott seinen Einsatz.
Australien zeigt, dass Saskatchewan kein Einzelfall ist
Parallel dazu entwickelt sich auf der anderen Seite der Welt eine zweite börsennotierte Natural-Hydrogen-Story.
Gold Hydrogen (ISIN: ?AU0000253171) konzentriert sich auf sein Ramsay-Projekt in Südaustralien. Frühere Arbeiten haben dort nach Unternehmensangaben luftkorrigierte natürliche Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 97 Prozent und Heliumkonzentrationen von bis zu 36,9 Prozent bestätigt.
Jetzt geht auch Gold Hydrogen den entscheidenden nächsten Schritt.
Das Unternehmen plant Flow-Tests an drei Bohrungen - Ramsay 1, Ramsay 2 und Ramsay 3 - um nachhaltige Flussraten zu messen und Daten für mögliche Kommerzialisierungswege zu gewinnen.
Interessant ist dabei, dass bereits industrielle Partner auftauchen. Gold Hydrogen hat eine Absichtserklärung mit Mitsubishi Gas Chemical abgeschlossen, um eine mögliche Produktion von grünem Methanol auf Basis des natürlichen Wasserstoffs aus Ramsay zu untersuchen.
Damit entsteht langsam ein Muster: Natural Hydrogen bewegt sich von der geologischen Entdeckung in Richtung kommerzieller Validierung.
Und genau hier wird Makenita interessant
Während MAX Power in Kanada bohrt und Gold Hydrogen in Australien Flusstests vorbereitet, befindet sich Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) deutlich früher in der Explorationskurve.
Genau das macht die Aktie spekulativer - aber möglicherweise auch interessanter für Anleger, die nach einem frühen Einstieg in den Trend suchen.
Makenita hat sein Serpentinization Iron-Magnetite Project in Saskatchewan im Juni von 51.304 auf 116.149 zusammenhängende Acres mehr als verdoppelt.
Entscheidend ist die Lage: Das Projekt grenzt direkt an MAX Power.
Makenita zielt zunächst auf Eisen und Magnetit. Gleichzeitig können eisenreiche Gesteine unter bestimmten geologischen Bedingungen durch den Prozess der Serpentinisierung natürlichen Wasserstoff erzeugen.
Noch hat Makenita dort keine Wasserstoffentdeckung gemeldet. Auch die Ergebnisse von MAX Power lassen sich keinesfalls automatisch auf das Nachbargrundstück übertragen.
Aber genau hier liegt die Spekulation.
Was passiert, wenn aus Lawson ein Distrikt wird?
Rohstoffmärkte folgen häufig einem bekannten Muster.
Zunächst macht ein Unternehmen eine Entdeckung. Dann fließt Kapital in die Weiterentwicklung. Anschließend beginnen Investoren, sich die Geologie und die Landpositionen rund um die Entdeckung genauer anzusehen.
Bei natürlichem Wasserstoff könnte Saskatchewan gerade am Anfang dieser Entwicklung stehen.
MAX Power kontrolliert entlang des Genesis Trends eine bedeutende Position und versucht derzeit, Lawson kommerziell zu validieren. Sprott investiert weitere Millionen. Gleichzeitig zeigt Gold Hydrogen in Australien, dass auch andere börsennotierte Explorer den Schritt von der Entdeckung zu Flow-Tests und möglichen kommerziellen Anwendungen vorbereiten.
Makenita kontrolliert unmittelbar neben MAX Power 116.149 Acres - bei einer Aktienstruktur von lediglich etwas mehr als 35 Millionen ausstehenden Aktien.
Sollte MAX Power weitere positive Ergebnisse liefern, dürfte daher nicht nur MAX Power selbst stärker beobachtet werden. Auch die Frage, wer das Land rund um erfolgreiche Natural-Hydrogen-Systeme kontrolliert, könnte für Anleger zunehmend relevant werden.
Aus einer Nische wird ein neuer Explorationsmarkt
Noch ist natürlicher Wasserstoff ein Hochrisiko-Thema. Weltweit gibt es nur sehr wenige vergleichbare Projekte, und die entscheidenden Fragen zu nachhaltigen Flussraten, Reserven und Wirtschaftlichkeit müssen erst beantwortet werden.
Doch das Kapital beginnt bereits, Position zu beziehen.
Mehr als eine Milliarde US-Dollar sind weltweit in den Sektor geflossen. Gold Hydrogen testet in Australien den Weg Richtung Kommerzialisierung. Eric Sprott hat inzwischen 35 Millionen CAD in MAX Power investiert.
Und direkt neben einem der spannendsten kanadischen Projekte sitzt ein wesentlich kleinerer Explorer.
Für Makenita Resources könnte deshalb 2026 zu einem entscheidenden Jahr werden: Nicht weil das Unternehmen bereits bewiesen hätte, dass sein Saskatchewan-Projekt natürlichen Wasserstoff enthält - sondern weil sich die Region um MAX Power zunehmend von einer einzelnen Entdeckung zu einer potenziell neuen Explorationsstory entwickelt.

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Quellen:
https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://www.maxpowermining.com/first-well-of-lawson-commercial-validation-drill-program-still-in-progress-encounters-continuous-natural-hydrogen-readings-over-831-meters-and-highest-readings-to-date-in-major-basement-c/
https://finance.yahoo.com/markets/commodities/articles/makenita-resources-significantly-increases-saskatchewan-070100949.html
https://www.drilling-for-hydrogen.com/news/natural-hydrogen-just-hit-1-billion-now-what
https://markets.businessinsider.com/news/stocks/max-power-announces-10-million-strategic-investment-at-2-50-per-unit-from-eric-sprott-1036435636
https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03107058-2A1681867&v=undefined
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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
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