München (ots) -
1:4! Absteiger Preußen Münster wird bei Viktoria Köln durch einen Blitzstart überrumpelt. David Otto schafft einen doppelten Doppelpack: 2 Tore und 2 Vorlagen. War zuvor die Chancenverwertung das Problem, so zeigt sich die Viktoria gegen Münster eiskalt. David Otto: "4 Scorerpunkte sind mir noch nicht gelungen und ist besonders für mich. Spielerisch war es zuvor schon gut. Wir sind einfach sehr, sehr ballsicher. Das frustriert den Gegner."
Der Gegner war tatsächlich frustriert und mehr: "Mich ärgert alles an dem Spiel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", erklärte Niko Koulis, Kapitän Preußen Münster.
Die Mannheimer kassieren die 1. Niederlage der Saison beim 2:3 in Havelse - trotz Führung. Seit 211 Tagen wartet Waldhof auf einen Auswärtsdreier. Trainer Rui Mota: "Das 2:0 war nicht gut für uns. Danach waren wir nicht mehr wir selbst." Die langen Bälle des TSV bekommt Mannheim nie in den Griff. Mota kennt die Ursache: "Wir können verlieren, aber der Einsatz ist nicht verhandelbar."
Entscheidend zur Wende für Havelses ersten Saisonsieg trägt Neuzugang Alexander Guiddir mit seiner Torpremiere zum 1:2-Anschluss bei. Coach Samir Ferchichi über die 20-jährige Schalke-Leihgabe: "Alexander Guiddir braucht viel Liebe. Die bekommt er bei mir.."
Die Frauen des VfL Wolfsburg setzen ihren erfolgreichen Saisonstart weiter fort! Nach dem 8:2 in Nürnberg und dem 2:0 gegen Inter im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gab es in Leverkusen dank des Treffers von Nationalspielerin Cora Zicai ein 2:1, die zuvor schon gute Möglichkeiten besaß: "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen. Das war ein wichtiger Treffer. Deswegen war ich sehr erleichtert, das 2:1 zu schießen."
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga plus Frauen-Bundesliga am Sonntag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht's in der 3. Liga bei MagentaSport am kommenden Freitag mit dem 4. Spieltag: FC Ingolstadt - Alemannia Aachen (live bei MagentaSport ab 18.30 Uhr). In der Frauen-Bundesliga wird der der 2.Spieltag am Montag, ab 17.45 Uhr, abgeschlossen, wenn der FC Bayern München auf Union Berlin trifft.
FC Viktoria Köln - Preußen Münster 4:1 - David Otto: "Wir haben nicht gezweifelt, sondern die Dinger weggemacht."
Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln: "In der 2. Halbzeit gingen uns die Körner flöten. Da bringen wir uns unnötig in die Bredouille. Da sieht man, dass wir in der Entwicklung sind. Insgesamt war das aber eine sehr reife Leistung. Wir haben schon am 1. Spieltag klare Chancen aus dem Ballbesitz geschafft. Nun haben wir die ersten beiden Chancen weggemacht. Wir haben absolutes Vertrauen in unsere Jungs da vorn. Wir waren im Pressing sehr intensiv. Das war der Schlüssel."
Der Link zum Interview:
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David Otto, Viktoria Köln, schafft 4 Scorer-Punkte gegen Preußen Münster:
"4 Scorerpunkte sind mir noch nicht gelungen und ist besonders für mich. Wir haben diesmal die ersten beiden Chancen gemacht. Das gibt Rückenwind. Spielerisch war es zuvor schon gut. Wir sind einfach sehr, sehr ballsicher. Das frustriert den Gegner. Wir haben nicht gezweifelt, sondern die Dinger weggemacht." Der Link zum Interview:
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Tomas Wörle, Trainer Preußen Münster: "Der Gegner war uns mit und gegen Ball überlegen. Nach wenigen Minuten sah es so bereits schlecht für uns aus. Wir können viel über Taktik reden. Am Ende geht es darum seinen Mann zu stehen. Wir waren immer etwas langsam im Kopf. Unser Weg ist erst ein paar Wochen alt. Da sind Rückschläge normal." Der Link zum Interview:
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Niko Koulis, Kapitän Preußen Münster: "Mich ärgert alles an dem Spiel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Uns wurde alles aufgezeigt, an was es gefehlt hat. Wir waren einfach nicht wach genug für das, was die Kölner gespielt haben. Wenn wir uns weiter so präsentieren, sieht es nicht gut aus." Der Link zum Interview:
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Jan Uphues, Sportdirektor Preußen Münster, über die Transfers und Jungstar Niklas Varelmann (19), der in der Startelf debütiert: "Wir hatten einen langen Transfersommer und nach dem Abstieg viele Abgänge. Wir müssen nichts mehr umsetzen, haben eine gute Truppe. Ausschließen werde ich einen Transfer aber auch nicht. Niklas Varelmann macht das super. Es wird darum gehen, dass wir diese Spieler entwickeln. Romario Rösch (kam aus Bochum) ist beidfüßig und ein vielseitiger Spieler. Er ist auf vielen Positionen einsetzbar. Zidan Sertdemir ist mit seiner Rolle bei uns nicht zufrieden. Logischerweise überlegt er den Verein zu wechseln. Wir sind da offen dafür." Der Link zum Interview:
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TSV Havelse - SV Waldhof Mannheim 3:2 - Havelses Jungstar Guiddir trifft zur Wende und "braucht ganz viel Liebe".
Rui Mota, Trainer SV Waldhof Mannheim: "Wir hatten keine Leidenschaft und Herz. Wir müssen was Einsatz und Wille mehr bringen. Das 2:0 war nicht gut für uns. Wir haben danach aufgehört zu spielen und haben zu viel Platz gelassen. Wir haben komplett den Faden verloren. Wir können verlieren, aber der Einsatz ist nicht verhandelbar. Vor den langen Bällen von Havelse müssen wir besser pressen. Wir wussten, was auf uns zukommt. Nach dem 2:0 waren wir nicht mehr wir selber."
Link zum Interview:
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Lukas Klünter, Kapitän SV Waldhof Mannheim: "Wir haben von Anfang an das Spiel nicht kontrolliert. Wir haben es nicht geschafft uns dagegenzustellen. Letzte Woche gegen Kaiserslautern war es für uns ein besonderes Spiel. Hier musste intrinsisch was dazukommen. Das offensichtlich nicht stattgefunden. Wir hatten große Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld und haben nicht schnell genug geschaltet. In Rui Mota brodelt es sicherlich. Wir sollten das aber auch nicht zu hoch hängen. Wir haben eine gute Mannschaft." Link zum Interview:
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Mannheim muss massive Strafen für "Fans" zahlen: Das ist traurig als Finanzer.
Waldhofs Geschäftsführer Finanzen Frank Baumgarte zu den Vorkommnissen im Pokal gegen Kaiserslautern mit den Ausschreitungen und den Folgen. In der vergangenen musste Waldhof Mannheim insgesamt 125.900 Euro an Strafen zahlen: "Wir sammeln aktuell die Fakten. Das ist traurig als Finanzer. Ein Teil dieser Einnahmen werden als Strafzahlungen zurückgehen. Bis Dienstag müssen wir gegenüber dem DFB Stellung abgeben. Die besonderen Vorkommnisse werden separat erläutert: Was ist zuerst passiert? Wer hat reagiert? Was hätte man verhindern können? Je mehr Budget für diesen Bereich draufgeht, desto weniger bleiben für andere Dinge. Wir haben wenig Einflussnahme, wie viel Polizei eingesetzt wird. Die Sicherung des öffentlichen Raums sollte nicht an die Vereine weitergegeben werden. Über Dinge, die im Stadion passieren, müsste man diskutieren." Link zum Interview:
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Samir Ferchichi, Trainer und Sportlicher Leiter TSV Havelse, freut sich über die Schalke-Leihgabe Alexander Guiddir, die bei der Startelfpremiere trifft: "Ich bin sehr stolz auf Alexander Guiddir. Er braucht viel Liebe. Die bekommt er bei mir. Es war unser Matchplan ihn in die Tiefe zu bekommen. Das haben wir sehr gut gemacht. Wer so viel Emotionen auf dem Platz lässt und so geil arbeitet, bei dem ist Fußball nicht alles. Wir sind letzte Saison schon häufig zurückgekommen." Link zum Interview:
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1. FC Saarbrücken - Hansa Rostock 2:4 - Rostocker Standard-Festival: "Die Bälle kommen, die Jungs fliegen gut rein"
Siemen Voet, Spieler Saarbrücken: "Die 1. Halbzeit war zu langsam. Das hat der Coach in der Halbzeit auch gesagt. Wir haben viel Ballbesitz, aber hinten, unnötigen Ballbesitz. Wir müssen in der 1. Halbzeit aktiver spielen. Und dann müssen wir auch Verantwortung für diese Ecken übernehmen. Auch ich. Wenn ich in die erste Zone komme, fallen zwei Tore daraus. Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Aber das ist für die ganze Mannschaft so. Wir müssen den Kopf hochnehmen, weiterkämpfen. Aber diese Tore...Aus dem Spiel haben sie nicht so viel kreiert. Die Standardsituationen sind so wichtig. Wir haben gegen Essen (5:2) selbst Tore nach Freistößen. Heute müssen wir diese Standardsituationen viel besser verteidigen."
...ob die Tore nach Standardsituationen eine Frage der Konsequenz oder des Kopfes sind: "Das ist einfach Fokus. Fokus, konzentriert auf jeden Ball sein. Sie sind gut eingelaufen. Vielleicht waren wir nicht wach genug bei diesen Standardsituationen. Das ist nur im Kopf. Jeder weiß, was er tun muss. Da muss man Verantwortung übernehmen. Mehr kann ich nicht über diese Standardsituationen sagen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RjE4WGtsa0xKcTBkU3VMSEFLMDBHOVBMN1FMN2h2VTk3cHlKMG0rR3pqZz0=
Argirios Giannikis, Trainer Saarbrücken: "Wir kriegen eine Flanke, die durchrutscht, wo wir den Ball nicht klären, zum Gegentor. Wir kontrollieren den Gegner, eine Topmannschaft in der Liga. Wir haben viel Ballbesitz gehabt. Und dann kriegen wir in einer Phase, in der wir ins Spiel zurückkommen, zwei identische Eckbälle und einmal beim Freistoß, wo wir nicht in Position sind. Eigentlich verlierst du das Spiel unnötig, weil wir aus dem Spiel heraus die bessere Mannschaft waren. Wir hatten mehr Torchancen, mehr Ballbesitz. Das ist natürlich ärgerlich. Da haben wir heute ein bisschen Lehrgeld bezahlt."
...ob die Gegentore nach Standards noch ein Lernprozess sind: "Das sollte schon da sein. Natürlich wissen wir, dass das eine Stärke von Rostock ist, dass man nicht alles wegverteidigen kann. Aber wenn ich nicht zum Ball gehe, ist das Basis und die haben wir heute nicht in der Form gemacht, die es sein müsste, um gegen Rostock, die eine absolute Stärke in dem Bereich haben, alles weg zu verteidigen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NFpNRGZMRXZDODVYenU2aHZkZW90YmZnb1ZOMzNhaW12UGY4RzF3dGlwaz0=
David Kopacz, Rostocker Neuzugang, über seine ersten 95 Minuten im neuen Trikot: "Unglaublich, unglaublich! Es war eine turbulente Woche. Es ging alles sehr schnell. Aber ich wurde super aufgenommen, sowohl vom Umfeld, von den Fans, von der Mannschaft, vom Trainerteam. Unglaublich."
...über den Rahmen in Andenken der Todesfälle der Fans des 1. FC Saarbrücken und von Hansa Rostock: "Beide Mannschaften haben sich am Anfang ein bisschen rangetastet. Ich verstehe den Rahmen. Klar ist das ein bisschen komisch, ohne die Gesänge, ohne den Support. Aber das ist total verständlich." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NTdFbEw3SkEzQ3lEdzFkUjBlZTVPM3ZXYW84ZlpMVldzakNPR3N1UnRudz0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock: "Es war ein sehr schweres Spiel. Ich fand die Reaktion der Mannschaft auf das 1:1 super. Das müssen wir besser verteidigen. Aber die Reaktion der Mannschaft war super. In der 2. Halbzeit standen wir insgesamt etwas höher standen. Dadurch hatten wir auch mehr Möglichkeiten. Wir sind zurecht wieder in Führung gegangen. Klar war das durch Standards. Aber die gehören zum Spiel dazu. Da sind wir gut. Das wissen wir. Aber wir hatten auch eine gute Chance aus dem Spiel, mit der Vorlage von Bernie Lennemann, als Voglsammer fast alleine vor dem Tor steht, ein paar Umschaltmomente. Das war heute so das Ausrufezeichen, das ich mir gewünscht habe. Ein Sieg in Saarbrücken ist nicht selbstverständlich. Darüber bin ich sehr glücklich."
...warum die Rostocker Standards für den Gegner so schwer zu verteidigen sind: "Wenn unsere Jungs mit Wucht kommen und die Standards gut kommen. Dazu ist das Blockspiel ein relevantes Mittel, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Das machen wir aktuell gut. Die Bälle kommen, die Jungs fliegen gut rein. Flo (Carstens) macht eigentlich schon das zweite Tor, deckungsgleich zu Mannheim (3:3). Aber für die Standards bin ich nicht verantwortlich. Das macht Dirk Flock (Co-Trainer, Anm. d. Red.) bei uns."
...über Torschütze Florian Carstens: "Letzte Woche hat er gegen Mannheim einen groben Fehler gemacht. Ich fand die Reaktion heute geil. Er hat einfach mit sehr viel Selbstverständnis gespielt, er hat super durchgedeckt. Er war fehlerfrei im Spielaufbau. Das war ein richtig, richtig gutes Spiel von ihm. Wir wissen, dass er eine Waffe ist mit Ball, als auch bei Einwürfen und Ecken und gegen den Ball. Wenn er diese Aggressivität wie heute hat, ist er schon richtig gut."
...über den Rahmen der beiden Fankurven in Gedenken an die verstorbenen Fans: "Das ist nicht das, wie man sich Fußball vorstellt. Aber ich bin der Meinung, dass es schon sehr angemessen war. Am Ende verdient es jeder Mensch, der den Schicksalsschlag erlitten hat, plus die Familie, dass man denjenigen den nötigen Respekt zollt und auch den Leuten Respekt zollt, die die Situation live erlebt haben. Ich kann mich an das letzte Saisonspiel noch gut erinnern als es hinten auf einmal ruhig wurde. In so einem Block stehen alle sehr eng beieinander. Da kann man sich vorstellen, dass da einige Menschen Bilder gesehen haben, die sie nie wieder vergessen werden. Das ist deren gutes Recht, mit der Situation dann auch so umzugehen, wie sie es wollen. Beide Fanlager haben das heute sehr respektvoll gemacht. Das ist auch etwas, wie man sich den Fußball wünscht." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QXJoU0ZCV0tYeEVTSGFEYlgxUDFoMHNKZnpGNDJLcXhjcjJIc01xYzVyMD0=
Andenken der Zuschauer für verstorbene Fans - das sagt Hansas Sportdirektor
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball Rostock, vor dem Spiel über die Neuzugänge David Kopacz und Jaasi Jantunen: "Die beiden Jungs passen von den Typen gut zu uns. Wir mussten auf den Ausfall von Yannic Stein, der länger ausfallen wird, reagieren. Wir haben formuliert, dass wir im offensiven Mittelfeld noch auf der Suche sind und den Markt beobachten. Da sind wir froh, dass bei David eine Tür aufging. David ist ein Spieler, der die Liga sehr, sehr gut kennt, ein Spieler, der mit 27 Jahren im besten Fußballeralter ist, der sowohl im Zentrum als auch über Außen spielen kann und seine Statistiken in der Liga bewiesen hat. Letztes Jahr war er einer der Eckpfeiler beim VfL Osnabrück, die souverän aufgestiegen sind. Er bringt auch Zweitligaerfahrung aus der Zeit in Würzburg mit. Er bringt Erfahrung mit und passt gut in unsere Mannschaft, sportlich wie auch vom Typ."
...über die Kranzniederlegung der Saarbrücker Fans im Gedenken an den verstorbenen Rostocker Fan bei der vergangenen Begegnung zwischen Saarbrücken und Rostock im Mai 2026: "Das sind besondere Umstände, ein besonderer Spieltag für beide Fanszenen. Zum einen auch von unserer Seite ein riesengroßes Dankeschön, wenn ich sehe, dass die Saarbrücker Fans in unsere Kurve gehen und da einen Kranz hinterlegen. Und auch von unserer Seite ein aufrichtiges Beileid in die Richtung der Saarbrücker, die auch letzte Woche, soweit ich informiert bin, leider einen Fan hier im Stadion verloren haben." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TzdNSFBBMlFtTGdPSC9LdVRUYlg5RXVUQm9RbWVnZ0x0TStpL1N1ZHFZRT0=
Google Pixel Frauen-Bundesliga, 2. Spieltag: Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 1:2 - "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen."
Selina Ostermeier, Leverkusener Torschützin: "In der 1. Halbzeit können wir uns schon belohnen, durch die paar Chancen, die wir hatten und durch unser hohes Pressing. Letztendlich war das ein Spiel auf Augenhöhe. Aber ein Unentschieden wäre schon drin gewesen. Deswegen tut es umso mehr weh, wenn man ein Tor schießt, doppelt. Mit der hohen Intensität können wir ins nächste Spiel starten und müssen am Ende positiv nach vorne blicken."
...zu ihrem Tor: "In der ersten Sekunde habe ich es gar nicht realisiert, dass das Netz gewackelt hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Unentschieden zu erzielen. Dadurch haben wir als Mannschaft einen Push bekommen. Ich bin über mein erstes Tor sowieso nochmal happy. Das nehme ich mit und daran will ich in den nächsten Spielen anknüpfen."
...zu ihrer Rettungsaktion auf der Linie in der 65. Minute: "Ich dachte mir, dass der Ball in die Ecke kommt. Wir kriegen auch immer gesagt: Durchlaufen, durchlaufen! Am Ende ist es die letzte Rettermentalität, wie unser Trainer sagt. Das war mir nochmal wichtig, durchzulaufen. Das war Abwehrintuition." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YXR6bUxUaGxlcUl1eEpIRjlZZjcxb1l2MmhVWVdrS2k4WXJFb3BKQVErcz0=
Roberto Pätzold, Trainer Leverkusen: "Das ist enorm ärgerlich, weil wir sehr, sehr viel investiert haben und mehr verdient gehabt hätten. Wir haben ein bisschen gebraucht. Wir haben dann mehr Initiative ergriffen. Wir haben schon mit einem Lattentreffer die Möglichkeit gehabt, auszugleichen. Wir haben in der Kabine gesagt, wir müssen das Tempo hochhalten. Wir werden in der Schlussphase ein physisches Übergewicht haben. Das hat sich auch bewahrheitet. Wir haben den Ausgleich gemacht und ein bisschen mehr riskiert, weil wir unbedingt gewinnen wollten, wohl wissend, dass Wolfsburg sehr, sehr starke Spielerinnen im Umschaltspiel hat. Da haben wir es immer wieder gut löschen können. Das ist ärgerlich, dass wir dann das 2:1 fressen.. Unterm Strich ist es harte Realität, dass Wolfsburg die Qualität hatte, unsere wenigen Fehler zu bestrafen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R1BYWGJJc3lIZUxlMFM4VVEyanhYbGtqZld1SENad3B0eDJYZEgraHExTT0=
Cora Zicai, Wolfsburger Siegtorschützin und MVP des Spiels: "Das war auf jeden Fall ein sehr wichtiger Sieg. Leverkusen hat uns das Leben echt schwer gemacht. Aber ich finde, dass wir gut dagegengehalten haben, gut die Kontrolle im Spiel hatten. Das 1:1 hat dann wehgetan. Aber das ist einfach schön, dass wir da zurückgekommen sind, wie wir da 90 Minuten gekämpft haben. Wir freuen uns sehr über die 3 Punkte."
...zu ihrem Siegtor: "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen. Das war ein wichtiger Treffer. Deswegen war ich sehr erleichtert, das 2:1 zu schießen."
...zum erfolgreichen Saisonstart, mit Siegen in Nürnberg (8:2), gegen Inter im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation (2:0) und in Leverkusen: "Wir haben viele neue Gesichter. Aber sie haben sich einfach super integriert. Man merkt, dass sie super in die Mannschaft gefunden haben, nicht nur menschlich, sondern auch spielerisch. Deswegen fällt es den meisten recht einfach, hier gute Spiele zu absolvieren. Wir freuen uns auf jedes neue Spiel, hoffentlich mit der Champions-League-Qualifikation. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf die nächsten Spiele." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cUJndmUwTVBSTnJmZkpYVUhKaWVicGxJQzdCNWtLTTRBYjdScmpvTjVQQT0=
Stephan Lerch, Trainer Wolfsburg, über das Siegtor von Cora Zicai: "Das hat uns wieder viel Energie gegeben. Sie ist gut drauf. In der 1. Halbzeit hat sie noch einen liegengelassen. Aber wie sie den macht und ruhig geblieben ist, großes Kompliment. Wir sind super glücklich, dass wir die 3 Punkte mitnehmen."
...was das Ergebnis und der sehr gute Saisonstart, mit drei Siegen in Nürnberg (8:2), gegen Inter in der Champions-League-Qualifikation (2:0) und in Leverkusen nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern im Supercup bedeutet: "Das ist eine große Herausforderung. Gleich zu Beginn sind wir gefordert. Wir haben ein sehr, sehr schwieriges, intensives Spiel gehabt. Das gibt auch Auftrieb. Das gibt auch Selbstvertrauen, was wir in die nächste Aufgabe am Mittwoch (bei Inter in der Champions-League-Qualifikation, Anm. d. Red.) mitnehmen wollen. Wir haben die Intensität halten können. Wir haben gekämpft, wenn wir kämpfen mussten, am Ende auch das Spiel über die Ziellinie gedrückt. Das sind auch Tugenden, die uns helfen, weiter diesen Weg zu gehen. Für uns bedeutet das viel, weil wir heute auch einen schweren Gegner zu bespielen hatten." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Y2J3alRROE00QjlreXV5YnVpbWFzYjhRQlhETFk4ZFd1UDU0dzdPL3FWTT0=
Vanessa Bernauer, Direktorin Frauenfußball VfL Wolfsburg, in der Halbzeitpause über das GirlPower-Summer Camp des VfL Wolfsburg, bei dem geflüchtete afghanische Spielerinnen, die verstreut in Europa leben, unter professionellen Bedingungen trainieren konnten: "Das ist immer wieder extrem eindrucksvoll, die Gespräche, auch mit der Gründerin Khalida (Popal). Das ist einfach eindrucksvoll, diese Geschichten, die sie erleben mussten, wie stark diese Frauen sind und mit was für einer Leidenschaft sie dahinterstehen, für sich selbst zu kämpfen, aber auch ihre Schwestern, wie sie es nennen, ihre Leute. Ich finde es extrem toll, dass wir da auch von Volkswagen diesen Support haben, dass sie diese Events unterstützen und durchführen."
...darüber, was auf dem Transfermarkt noch passieren könnte: "Der Markt ist aktuell unberechenbar. Man weiß nie, was alles noch geht. Grundsätzlich steht unsere Mannschaft, der Großteil ist da. Da tut sich nicht mehr viel, denke ich." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=U1dESkdFSmxlbE9XRDFyZUk1YTVNMjJqNTBZbmFoVllpWEVpdjFHT1llMD0=
Fußball live bei MagentaSport
Alle Spiele der 3. Liga und der Google Pixel Frauen-Bundesliga live. Die 3. Liga an jedem Spieltag zusätzlich auch in der Konferenz. Außerdem internationaler Spitzenfußball live bei Sportdigital FUSSBALL und Sportdigital1+.
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 2. Spieltag
Montag, 31.08.2026
ab 17.45 Uhr: FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 3. Spieltag
Freitag, 04.09.2026
ab 18.15 Uhr: TSG 1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen
Samstag, 05.09.2026
ab 11.45 Uhr: Hamburger SV - RB Leipzig
ab 13.45 Uhr: 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Köln
Sonntag, 06.09.2026
ab 13.45 Uhr: VfL Wolfsburg - SV Werder Bremen
ab 15.30 Uhr: FC Bayern München - SC Freiburg
ab 18.15 Uhr: 1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart
Montag, 07.09.2026
ab 17.45 Uhr: 1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt
3. Liga | 4. Spieltag
Freitag, 04.09.2026
Ab 18.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 - Alemannia Aachen
Samstag, 05.09.2026
Ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Hansa Rostock - SV Wehen Wiesbaden, Preußen Münster - TSV Havelse, SV Waldhof Mannheim - SC Verl, SSV Jahn Regensburg - MSV Duisburg, SV Meppen - 1. FC Saarbrücken
Ab 16.15 Uhr: Rot-Weiss Essen - Viktoria Köln
Sonntag, 06.09.2026
ab 13.15 Uhr: Würzburger Kickers - VfB Stuttgart II
ab 16.15 Uhr: SG Sonnenhof Großaspach - TSG Hoffenheim II
ab 19.15 Uhr: Fortuna Köln - Fortuna Düsseldorf
Pressekontakt:
Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24
Original-Content von: MagentaSport, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/147981/6342328
1:4! Absteiger Preußen Münster wird bei Viktoria Köln durch einen Blitzstart überrumpelt. David Otto schafft einen doppelten Doppelpack: 2 Tore und 2 Vorlagen. War zuvor die Chancenverwertung das Problem, so zeigt sich die Viktoria gegen Münster eiskalt. David Otto: "4 Scorerpunkte sind mir noch nicht gelungen und ist besonders für mich. Spielerisch war es zuvor schon gut. Wir sind einfach sehr, sehr ballsicher. Das frustriert den Gegner."
Der Gegner war tatsächlich frustriert und mehr: "Mich ärgert alles an dem Spiel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", erklärte Niko Koulis, Kapitän Preußen Münster.
Die Mannheimer kassieren die 1. Niederlage der Saison beim 2:3 in Havelse - trotz Führung. Seit 211 Tagen wartet Waldhof auf einen Auswärtsdreier. Trainer Rui Mota: "Das 2:0 war nicht gut für uns. Danach waren wir nicht mehr wir selbst." Die langen Bälle des TSV bekommt Mannheim nie in den Griff. Mota kennt die Ursache: "Wir können verlieren, aber der Einsatz ist nicht verhandelbar."
Entscheidend zur Wende für Havelses ersten Saisonsieg trägt Neuzugang Alexander Guiddir mit seiner Torpremiere zum 1:2-Anschluss bei. Coach Samir Ferchichi über die 20-jährige Schalke-Leihgabe: "Alexander Guiddir braucht viel Liebe. Die bekommt er bei mir.."
Die Frauen des VfL Wolfsburg setzen ihren erfolgreichen Saisonstart weiter fort! Nach dem 8:2 in Nürnberg und dem 2:0 gegen Inter im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gab es in Leverkusen dank des Treffers von Nationalspielerin Cora Zicai ein 2:1, die zuvor schon gute Möglichkeiten besaß: "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen. Das war ein wichtiger Treffer. Deswegen war ich sehr erleichtert, das 2:1 zu schießen."
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga plus Frauen-Bundesliga am Sonntag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht's in der 3. Liga bei MagentaSport am kommenden Freitag mit dem 4. Spieltag: FC Ingolstadt - Alemannia Aachen (live bei MagentaSport ab 18.30 Uhr). In der Frauen-Bundesliga wird der der 2.Spieltag am Montag, ab 17.45 Uhr, abgeschlossen, wenn der FC Bayern München auf Union Berlin trifft.
FC Viktoria Köln - Preußen Münster 4:1 - David Otto: "Wir haben nicht gezweifelt, sondern die Dinger weggemacht."
Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln: "In der 2. Halbzeit gingen uns die Körner flöten. Da bringen wir uns unnötig in die Bredouille. Da sieht man, dass wir in der Entwicklung sind. Insgesamt war das aber eine sehr reife Leistung. Wir haben schon am 1. Spieltag klare Chancen aus dem Ballbesitz geschafft. Nun haben wir die ersten beiden Chancen weggemacht. Wir haben absolutes Vertrauen in unsere Jungs da vorn. Wir waren im Pressing sehr intensiv. Das war der Schlüssel."
Der Link zum Interview:
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David Otto, Viktoria Köln, schafft 4 Scorer-Punkte gegen Preußen Münster:
"4 Scorerpunkte sind mir noch nicht gelungen und ist besonders für mich. Wir haben diesmal die ersten beiden Chancen gemacht. Das gibt Rückenwind. Spielerisch war es zuvor schon gut. Wir sind einfach sehr, sehr ballsicher. Das frustriert den Gegner. Wir haben nicht gezweifelt, sondern die Dinger weggemacht." Der Link zum Interview:
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Tomas Wörle, Trainer Preußen Münster: "Der Gegner war uns mit und gegen Ball überlegen. Nach wenigen Minuten sah es so bereits schlecht für uns aus. Wir können viel über Taktik reden. Am Ende geht es darum seinen Mann zu stehen. Wir waren immer etwas langsam im Kopf. Unser Weg ist erst ein paar Wochen alt. Da sind Rückschläge normal." Der Link zum Interview:
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Niko Koulis, Kapitän Preußen Münster: "Mich ärgert alles an dem Spiel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Uns wurde alles aufgezeigt, an was es gefehlt hat. Wir waren einfach nicht wach genug für das, was die Kölner gespielt haben. Wenn wir uns weiter so präsentieren, sieht es nicht gut aus." Der Link zum Interview:
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Jan Uphues, Sportdirektor Preußen Münster, über die Transfers und Jungstar Niklas Varelmann (19), der in der Startelf debütiert: "Wir hatten einen langen Transfersommer und nach dem Abstieg viele Abgänge. Wir müssen nichts mehr umsetzen, haben eine gute Truppe. Ausschließen werde ich einen Transfer aber auch nicht. Niklas Varelmann macht das super. Es wird darum gehen, dass wir diese Spieler entwickeln. Romario Rösch (kam aus Bochum) ist beidfüßig und ein vielseitiger Spieler. Er ist auf vielen Positionen einsetzbar. Zidan Sertdemir ist mit seiner Rolle bei uns nicht zufrieden. Logischerweise überlegt er den Verein zu wechseln. Wir sind da offen dafür." Der Link zum Interview:
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TSV Havelse - SV Waldhof Mannheim 3:2 - Havelses Jungstar Guiddir trifft zur Wende und "braucht ganz viel Liebe".
Rui Mota, Trainer SV Waldhof Mannheim: "Wir hatten keine Leidenschaft und Herz. Wir müssen was Einsatz und Wille mehr bringen. Das 2:0 war nicht gut für uns. Wir haben danach aufgehört zu spielen und haben zu viel Platz gelassen. Wir haben komplett den Faden verloren. Wir können verlieren, aber der Einsatz ist nicht verhandelbar. Vor den langen Bällen von Havelse müssen wir besser pressen. Wir wussten, was auf uns zukommt. Nach dem 2:0 waren wir nicht mehr wir selber."
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Lukas Klünter, Kapitän SV Waldhof Mannheim: "Wir haben von Anfang an das Spiel nicht kontrolliert. Wir haben es nicht geschafft uns dagegenzustellen. Letzte Woche gegen Kaiserslautern war es für uns ein besonderes Spiel. Hier musste intrinsisch was dazukommen. Das offensichtlich nicht stattgefunden. Wir hatten große Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld und haben nicht schnell genug geschaltet. In Rui Mota brodelt es sicherlich. Wir sollten das aber auch nicht zu hoch hängen. Wir haben eine gute Mannschaft." Link zum Interview:
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Mannheim muss massive Strafen für "Fans" zahlen: Das ist traurig als Finanzer.
Waldhofs Geschäftsführer Finanzen Frank Baumgarte zu den Vorkommnissen im Pokal gegen Kaiserslautern mit den Ausschreitungen und den Folgen. In der vergangenen musste Waldhof Mannheim insgesamt 125.900 Euro an Strafen zahlen: "Wir sammeln aktuell die Fakten. Das ist traurig als Finanzer. Ein Teil dieser Einnahmen werden als Strafzahlungen zurückgehen. Bis Dienstag müssen wir gegenüber dem DFB Stellung abgeben. Die besonderen Vorkommnisse werden separat erläutert: Was ist zuerst passiert? Wer hat reagiert? Was hätte man verhindern können? Je mehr Budget für diesen Bereich draufgeht, desto weniger bleiben für andere Dinge. Wir haben wenig Einflussnahme, wie viel Polizei eingesetzt wird. Die Sicherung des öffentlichen Raums sollte nicht an die Vereine weitergegeben werden. Über Dinge, die im Stadion passieren, müsste man diskutieren." Link zum Interview:
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Samir Ferchichi, Trainer und Sportlicher Leiter TSV Havelse, freut sich über die Schalke-Leihgabe Alexander Guiddir, die bei der Startelfpremiere trifft: "Ich bin sehr stolz auf Alexander Guiddir. Er braucht viel Liebe. Die bekommt er bei mir. Es war unser Matchplan ihn in die Tiefe zu bekommen. Das haben wir sehr gut gemacht. Wer so viel Emotionen auf dem Platz lässt und so geil arbeitet, bei dem ist Fußball nicht alles. Wir sind letzte Saison schon häufig zurückgekommen." Link zum Interview:
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1. FC Saarbrücken - Hansa Rostock 2:4 - Rostocker Standard-Festival: "Die Bälle kommen, die Jungs fliegen gut rein"
Siemen Voet, Spieler Saarbrücken: "Die 1. Halbzeit war zu langsam. Das hat der Coach in der Halbzeit auch gesagt. Wir haben viel Ballbesitz, aber hinten, unnötigen Ballbesitz. Wir müssen in der 1. Halbzeit aktiver spielen. Und dann müssen wir auch Verantwortung für diese Ecken übernehmen. Auch ich. Wenn ich in die erste Zone komme, fallen zwei Tore daraus. Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Aber das ist für die ganze Mannschaft so. Wir müssen den Kopf hochnehmen, weiterkämpfen. Aber diese Tore...Aus dem Spiel haben sie nicht so viel kreiert. Die Standardsituationen sind so wichtig. Wir haben gegen Essen (5:2) selbst Tore nach Freistößen. Heute müssen wir diese Standardsituationen viel besser verteidigen."
...ob die Tore nach Standardsituationen eine Frage der Konsequenz oder des Kopfes sind: "Das ist einfach Fokus. Fokus, konzentriert auf jeden Ball sein. Sie sind gut eingelaufen. Vielleicht waren wir nicht wach genug bei diesen Standardsituationen. Das ist nur im Kopf. Jeder weiß, was er tun muss. Da muss man Verantwortung übernehmen. Mehr kann ich nicht über diese Standardsituationen sagen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RjE4WGtsa0xKcTBkU3VMSEFLMDBHOVBMN1FMN2h2VTk3cHlKMG0rR3pqZz0=
Argirios Giannikis, Trainer Saarbrücken: "Wir kriegen eine Flanke, die durchrutscht, wo wir den Ball nicht klären, zum Gegentor. Wir kontrollieren den Gegner, eine Topmannschaft in der Liga. Wir haben viel Ballbesitz gehabt. Und dann kriegen wir in einer Phase, in der wir ins Spiel zurückkommen, zwei identische Eckbälle und einmal beim Freistoß, wo wir nicht in Position sind. Eigentlich verlierst du das Spiel unnötig, weil wir aus dem Spiel heraus die bessere Mannschaft waren. Wir hatten mehr Torchancen, mehr Ballbesitz. Das ist natürlich ärgerlich. Da haben wir heute ein bisschen Lehrgeld bezahlt."
...ob die Gegentore nach Standards noch ein Lernprozess sind: "Das sollte schon da sein. Natürlich wissen wir, dass das eine Stärke von Rostock ist, dass man nicht alles wegverteidigen kann. Aber wenn ich nicht zum Ball gehe, ist das Basis und die haben wir heute nicht in der Form gemacht, die es sein müsste, um gegen Rostock, die eine absolute Stärke in dem Bereich haben, alles weg zu verteidigen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NFpNRGZMRXZDODVYenU2aHZkZW90YmZnb1ZOMzNhaW12UGY4RzF3dGlwaz0=
David Kopacz, Rostocker Neuzugang, über seine ersten 95 Minuten im neuen Trikot: "Unglaublich, unglaublich! Es war eine turbulente Woche. Es ging alles sehr schnell. Aber ich wurde super aufgenommen, sowohl vom Umfeld, von den Fans, von der Mannschaft, vom Trainerteam. Unglaublich."
...über den Rahmen in Andenken der Todesfälle der Fans des 1. FC Saarbrücken und von Hansa Rostock: "Beide Mannschaften haben sich am Anfang ein bisschen rangetastet. Ich verstehe den Rahmen. Klar ist das ein bisschen komisch, ohne die Gesänge, ohne den Support. Aber das ist total verständlich." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NTdFbEw3SkEzQ3lEdzFkUjBlZTVPM3ZXYW84ZlpMVldzakNPR3N1UnRudz0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock: "Es war ein sehr schweres Spiel. Ich fand die Reaktion der Mannschaft auf das 1:1 super. Das müssen wir besser verteidigen. Aber die Reaktion der Mannschaft war super. In der 2. Halbzeit standen wir insgesamt etwas höher standen. Dadurch hatten wir auch mehr Möglichkeiten. Wir sind zurecht wieder in Führung gegangen. Klar war das durch Standards. Aber die gehören zum Spiel dazu. Da sind wir gut. Das wissen wir. Aber wir hatten auch eine gute Chance aus dem Spiel, mit der Vorlage von Bernie Lennemann, als Voglsammer fast alleine vor dem Tor steht, ein paar Umschaltmomente. Das war heute so das Ausrufezeichen, das ich mir gewünscht habe. Ein Sieg in Saarbrücken ist nicht selbstverständlich. Darüber bin ich sehr glücklich."
...warum die Rostocker Standards für den Gegner so schwer zu verteidigen sind: "Wenn unsere Jungs mit Wucht kommen und die Standards gut kommen. Dazu ist das Blockspiel ein relevantes Mittel, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Das machen wir aktuell gut. Die Bälle kommen, die Jungs fliegen gut rein. Flo (Carstens) macht eigentlich schon das zweite Tor, deckungsgleich zu Mannheim (3:3). Aber für die Standards bin ich nicht verantwortlich. Das macht Dirk Flock (Co-Trainer, Anm. d. Red.) bei uns."
...über Torschütze Florian Carstens: "Letzte Woche hat er gegen Mannheim einen groben Fehler gemacht. Ich fand die Reaktion heute geil. Er hat einfach mit sehr viel Selbstverständnis gespielt, er hat super durchgedeckt. Er war fehlerfrei im Spielaufbau. Das war ein richtig, richtig gutes Spiel von ihm. Wir wissen, dass er eine Waffe ist mit Ball, als auch bei Einwürfen und Ecken und gegen den Ball. Wenn er diese Aggressivität wie heute hat, ist er schon richtig gut."
...über den Rahmen der beiden Fankurven in Gedenken an die verstorbenen Fans: "Das ist nicht das, wie man sich Fußball vorstellt. Aber ich bin der Meinung, dass es schon sehr angemessen war. Am Ende verdient es jeder Mensch, der den Schicksalsschlag erlitten hat, plus die Familie, dass man denjenigen den nötigen Respekt zollt und auch den Leuten Respekt zollt, die die Situation live erlebt haben. Ich kann mich an das letzte Saisonspiel noch gut erinnern als es hinten auf einmal ruhig wurde. In so einem Block stehen alle sehr eng beieinander. Da kann man sich vorstellen, dass da einige Menschen Bilder gesehen haben, die sie nie wieder vergessen werden. Das ist deren gutes Recht, mit der Situation dann auch so umzugehen, wie sie es wollen. Beide Fanlager haben das heute sehr respektvoll gemacht. Das ist auch etwas, wie man sich den Fußball wünscht." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QXJoU0ZCV0tYeEVTSGFEYlgxUDFoMHNKZnpGNDJLcXhjcjJIc01xYzVyMD0=
Andenken der Zuschauer für verstorbene Fans - das sagt Hansas Sportdirektor
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball Rostock, vor dem Spiel über die Neuzugänge David Kopacz und Jaasi Jantunen: "Die beiden Jungs passen von den Typen gut zu uns. Wir mussten auf den Ausfall von Yannic Stein, der länger ausfallen wird, reagieren. Wir haben formuliert, dass wir im offensiven Mittelfeld noch auf der Suche sind und den Markt beobachten. Da sind wir froh, dass bei David eine Tür aufging. David ist ein Spieler, der die Liga sehr, sehr gut kennt, ein Spieler, der mit 27 Jahren im besten Fußballeralter ist, der sowohl im Zentrum als auch über Außen spielen kann und seine Statistiken in der Liga bewiesen hat. Letztes Jahr war er einer der Eckpfeiler beim VfL Osnabrück, die souverän aufgestiegen sind. Er bringt auch Zweitligaerfahrung aus der Zeit in Würzburg mit. Er bringt Erfahrung mit und passt gut in unsere Mannschaft, sportlich wie auch vom Typ."
...über die Kranzniederlegung der Saarbrücker Fans im Gedenken an den verstorbenen Rostocker Fan bei der vergangenen Begegnung zwischen Saarbrücken und Rostock im Mai 2026: "Das sind besondere Umstände, ein besonderer Spieltag für beide Fanszenen. Zum einen auch von unserer Seite ein riesengroßes Dankeschön, wenn ich sehe, dass die Saarbrücker Fans in unsere Kurve gehen und da einen Kranz hinterlegen. Und auch von unserer Seite ein aufrichtiges Beileid in die Richtung der Saarbrücker, die auch letzte Woche, soweit ich informiert bin, leider einen Fan hier im Stadion verloren haben." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TzdNSFBBMlFtTGdPSC9LdVRUYlg5RXVUQm9RbWVnZ0x0TStpL1N1ZHFZRT0=
Google Pixel Frauen-Bundesliga, 2. Spieltag: Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 1:2 - "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen."
Selina Ostermeier, Leverkusener Torschützin: "In der 1. Halbzeit können wir uns schon belohnen, durch die paar Chancen, die wir hatten und durch unser hohes Pressing. Letztendlich war das ein Spiel auf Augenhöhe. Aber ein Unentschieden wäre schon drin gewesen. Deswegen tut es umso mehr weh, wenn man ein Tor schießt, doppelt. Mit der hohen Intensität können wir ins nächste Spiel starten und müssen am Ende positiv nach vorne blicken."
...zu ihrem Tor: "In der ersten Sekunde habe ich es gar nicht realisiert, dass das Netz gewackelt hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Unentschieden zu erzielen. Dadurch haben wir als Mannschaft einen Push bekommen. Ich bin über mein erstes Tor sowieso nochmal happy. Das nehme ich mit und daran will ich in den nächsten Spielen anknüpfen."
...zu ihrer Rettungsaktion auf der Linie in der 65. Minute: "Ich dachte mir, dass der Ball in die Ecke kommt. Wir kriegen auch immer gesagt: Durchlaufen, durchlaufen! Am Ende ist es die letzte Rettermentalität, wie unser Trainer sagt. Das war mir nochmal wichtig, durchzulaufen. Das war Abwehrintuition." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YXR6bUxUaGxlcUl1eEpIRjlZZjcxb1l2MmhVWVdrS2k4WXJFb3BKQVErcz0=
Roberto Pätzold, Trainer Leverkusen: "Das ist enorm ärgerlich, weil wir sehr, sehr viel investiert haben und mehr verdient gehabt hätten. Wir haben ein bisschen gebraucht. Wir haben dann mehr Initiative ergriffen. Wir haben schon mit einem Lattentreffer die Möglichkeit gehabt, auszugleichen. Wir haben in der Kabine gesagt, wir müssen das Tempo hochhalten. Wir werden in der Schlussphase ein physisches Übergewicht haben. Das hat sich auch bewahrheitet. Wir haben den Ausgleich gemacht und ein bisschen mehr riskiert, weil wir unbedingt gewinnen wollten, wohl wissend, dass Wolfsburg sehr, sehr starke Spielerinnen im Umschaltspiel hat. Da haben wir es immer wieder gut löschen können. Das ist ärgerlich, dass wir dann das 2:1 fressen.. Unterm Strich ist es harte Realität, dass Wolfsburg die Qualität hatte, unsere wenigen Fehler zu bestrafen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R1BYWGJJc3lIZUxlMFM4VVEyanhYbGtqZld1SENad3B0eDJYZEgraHExTT0=
Cora Zicai, Wolfsburger Siegtorschützin und MVP des Spiels: "Das war auf jeden Fall ein sehr wichtiger Sieg. Leverkusen hat uns das Leben echt schwer gemacht. Aber ich finde, dass wir gut dagegengehalten haben, gut die Kontrolle im Spiel hatten. Das 1:1 hat dann wehgetan. Aber das ist einfach schön, dass wir da zurückgekommen sind, wie wir da 90 Minuten gekämpft haben. Wir freuen uns sehr über die 3 Punkte."
...zu ihrem Siegtor: "Ich war sehr erleichtert, weil ich es nicht mag, Großchancen liegenzulassen. Das war ein wichtiger Treffer. Deswegen war ich sehr erleichtert, das 2:1 zu schießen."
...zum erfolgreichen Saisonstart, mit Siegen in Nürnberg (8:2), gegen Inter im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation (2:0) und in Leverkusen: "Wir haben viele neue Gesichter. Aber sie haben sich einfach super integriert. Man merkt, dass sie super in die Mannschaft gefunden haben, nicht nur menschlich, sondern auch spielerisch. Deswegen fällt es den meisten recht einfach, hier gute Spiele zu absolvieren. Wir freuen uns auf jedes neue Spiel, hoffentlich mit der Champions-League-Qualifikation. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf die nächsten Spiele." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cUJndmUwTVBSTnJmZkpYVUhKaWVicGxJQzdCNWtLTTRBYjdScmpvTjVQQT0=
Stephan Lerch, Trainer Wolfsburg, über das Siegtor von Cora Zicai: "Das hat uns wieder viel Energie gegeben. Sie ist gut drauf. In der 1. Halbzeit hat sie noch einen liegengelassen. Aber wie sie den macht und ruhig geblieben ist, großes Kompliment. Wir sind super glücklich, dass wir die 3 Punkte mitnehmen."
...was das Ergebnis und der sehr gute Saisonstart, mit drei Siegen in Nürnberg (8:2), gegen Inter in der Champions-League-Qualifikation (2:0) und in Leverkusen nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern im Supercup bedeutet: "Das ist eine große Herausforderung. Gleich zu Beginn sind wir gefordert. Wir haben ein sehr, sehr schwieriges, intensives Spiel gehabt. Das gibt auch Auftrieb. Das gibt auch Selbstvertrauen, was wir in die nächste Aufgabe am Mittwoch (bei Inter in der Champions-League-Qualifikation, Anm. d. Red.) mitnehmen wollen. Wir haben die Intensität halten können. Wir haben gekämpft, wenn wir kämpfen mussten, am Ende auch das Spiel über die Ziellinie gedrückt. Das sind auch Tugenden, die uns helfen, weiter diesen Weg zu gehen. Für uns bedeutet das viel, weil wir heute auch einen schweren Gegner zu bespielen hatten." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Y2J3alRROE00QjlreXV5YnVpbWFzYjhRQlhETFk4ZFd1UDU0dzdPL3FWTT0=
Vanessa Bernauer, Direktorin Frauenfußball VfL Wolfsburg, in der Halbzeitpause über das GirlPower-Summer Camp des VfL Wolfsburg, bei dem geflüchtete afghanische Spielerinnen, die verstreut in Europa leben, unter professionellen Bedingungen trainieren konnten: "Das ist immer wieder extrem eindrucksvoll, die Gespräche, auch mit der Gründerin Khalida (Popal). Das ist einfach eindrucksvoll, diese Geschichten, die sie erleben mussten, wie stark diese Frauen sind und mit was für einer Leidenschaft sie dahinterstehen, für sich selbst zu kämpfen, aber auch ihre Schwestern, wie sie es nennen, ihre Leute. Ich finde es extrem toll, dass wir da auch von Volkswagen diesen Support haben, dass sie diese Events unterstützen und durchführen."
...darüber, was auf dem Transfermarkt noch passieren könnte: "Der Markt ist aktuell unberechenbar. Man weiß nie, was alles noch geht. Grundsätzlich steht unsere Mannschaft, der Großteil ist da. Da tut sich nicht mehr viel, denke ich." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=U1dESkdFSmxlbE9XRDFyZUk1YTVNMjJqNTBZbmFoVllpWEVpdjFHT1llMD0=
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3. Liga | 4. Spieltag
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Sonntag, 06.09.2026
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