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Infineon vor dem Comeback? KI-Boom trifft Auto-Schwäche

Infineon wird an der Börse noch immer stark mit der Automobilindustrie verbunden. Doch der wichtigste Wachstumstreiber kommt inzwischen aus einem anderen Bereich: KI-Rechenzentren benötigen immer mehr Energie - und Infineon liefert zentrale Komponenten für deren effiziente Stromversorgung. Nach 4,172 Milliarden Euro Rekordumsatz im dritten Geschäftsquartal stellt der Konzern für das Schlussquartal bereits rund 4,7 Milliarden Euro Umsatz und eine deutlich höhere Marge in Aussicht.
Gleichzeitig investiert Infineon Milliarden in neue Kapazitäten, übernimmt Spezialisten für intelligentes Power-Management und verkauft sein NOR-Flash- und F-RAM-Geschäft für 1,12 Milliarden US-Dollar. Damit wird das Unternehmensprofil klarer, doch die Erwartungen an Wachstum und Profitabilität steigen ebenfalls. Ist Infineon damit der unterschätzte deutsche Profiteur des KI-Booms - oder ist ein großer Teil der Erholung bereits im Aktienkurs enthalten?
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