EUWAX Trends 25.09.2026, 15:00 Uhr | Verfasser: Steffen Heizereder Solana testet Upgrade für Echtzeit-Überweisungen
Die Kryptowährung Solana hat in der vergangenen Woche mit einem Kurs von rund 120 US-Dollar den höchsten Stand seit rund acht Monaten erreicht. Am Dienstag startete das Entwicklerteam ein neues Upgrade namens Alpenglow auf dem Testnetzwerk. Es soll die Zeit, bis eine Überweisung endgültig bestätigt ist, von bisher rund 13 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden verkürzen. Für Zahlungsdienste und Handelsplattformen wäre das ein Sprung in Richtung Echtzeit. Solana ist eine Blockchain, ein dezentrales Netzwerk, auf dem digitale Vermögenswerte gehandelt und übertragen werden können. Im Unterschied zu Bitcoin setzt Solana auf hohe Geschwindigkeit und niedrige Gebühren. Wie weit die Nutzung inzwischen reicht, zeigt eine Zahl der vergangenen Woche: Die dezentralen Börsen auf Solana wickelten laut Blockworks Research mit 208 Millionen Transaktionen erstmals mehr Einzelgeschäfte ab als die New Yorker Börse NYSE in einer Woche. Allerdings sind die einzelnen Trades im Schnitt deutlich kleiner als an der NYSE. Gleichzeitig wuchs der Wert von tokenisierten Vermögenswerten auf Solana auf 4,5 Milliarden Dollar. Aktuell notiert Solana bei rund 120 US-Dollar (Stand: 25.09.2026). Auf Solana kaufen Anleger an der Börse Stuttgart heute einen Knock-Out-Call (WKN: BD7GMQ). Bei einem Knock-Out-Produkt wird der Kurs des Basiswerts gehebelt abgebildet - in diesem Fall mit einem Hebel von aktuell rund 5,3. Das bedeutet: Steigt Solana um 1 Prozent, legt das Produkt um etwa 5,3 Prozent zu, fällt der Kurs um 1 Prozent, verliert es etwa 5,3 Prozent. Die Knock-out-Schwelle liegt bei 102,46 Dollar. Berührt oder unterschreitet der Solana-Kurs zu irgendeinem Zeitpunkt diese Marke, verfällt das Produkt sofort wertlos. Der aktuelle Abstand zur Schwelle beträgt rund 13 Prozent. Es handelt sich um ein Open-End-Produkt ohne festen Bewertungstag. Das Produkt wird in Euro gehandelt, der Basiswert notiert in Dollar - Wechselkursschwankungen wirken sich daher auf den Wert des Produkts aus. Der tatsächliche Ertrag hängt vom Einstandspreis ab. thyssenkrupp baut Konzern weiter um
Der Industriekonzern thyssenkrupp treibt seinen Umbau zur Holding-Gesellschaft weiter voran. Der Börsengang der Materialhandels-Sparte tk accelis ist für Ende geplant. Die Aktionäre stimmten der Abspaltung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 7. August 2026 zu. thyssenkrupp behält eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent an tk accelis. Die Sparte erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig hat der Konzern die untere Grenze seiner Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 angehoben: Das bereinigte operative Ergebnis soll zwischen 600 Millionen und 900 Millionen Euro liegen. Zuvor hatte die untere Grenze bei 500 Millionen Euro gelegen. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis legte auf 183 Millionen Euro zu. Auf thyssenkrupp kaufen Anleger an der Börse Stuttgart heute vermehrt einen Discount-Call-Optionsschein (WKN: MN3A5Y) mit Basispreis bei 15,00 Euro und Cap bei 16,00 Euro. Das Bezugsverhältnis beträgt 1:1, der letzte Bewertungstag ist der 18. Dezember 2026. Der Basiswert notiert mit 15,19 Euro knapp über dem Basispreis. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 1,00 Euro. Ob Anleger damit einen Gewinn erzielen, hängt vom Kaufpreis des Optionsscheins ab. Notiert der Basiswert am 18. Dezember 2026 unter 15,00 Euro, verfällt das Produkt wertlos. Siemens Energy: Neue Milliarden-Tranche für Aktienrückkauf Siemens Energy hat eine neue Tranche seines Aktienrückkaufprogramms gestartet. Seit dem 24. September kauft das Unternehmen eigene Aktien im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro zurück, maximal 50 Millionen Stück. Das Programm läuft längstens bis zum 31. März 2027, wie Siemens Energy in einer Kapitalmarktmitteilung bekanntgab. Die zurückgekauften Aktien sollen für Mitarbeiterprogramme genutzt oder eingezogen werden. Insgesamt plant Siemens Energy bis 2028 Aktienrückkäufe von bis zu sechs Milliarden Euro. Der Rückkauf fällt in eine Phase, in der Siemens Energy operativ zulegt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 lag der Auftragseingang bei 17,9 Milliarden Euro. Der Umsatz erreichte 11,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Sondereffekten lag bei 1,6 Milliarden Euro - im Vorjahresquartal waren es 497 Millionen Euro. Allerdings steht die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa trotz eines erstmals wieder positiven Quartalsergebnisses weiterhin unter Beobachtung. An der Börse Stuttgart greifen Anleger heute bei Siemens Energy vermehrt zu einem Discount-Call-Optionsschein (WKN: WA6WYE) - Basispreis 141,00 Euro, Cap bei 156,00 Euro. Bei einem Bezugsverhältnis von 0,10 läuft der Schein bis zum 18. Dezember 2026. Der Basiswert notiert aktuell mit 144,86 Euro oberhalb des Basispreises und rund 7 Prozent unter dem Cap. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 1,50 Euro. Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Einstandspreis ab. Liegt der maßgebliche Bewertungspreis am letzten Bewertungstag unter dem Basispreis von 141,00 Euro, verfällt das Produkt wertlos. Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. Börse Stuttgart Group 2026.




