DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
COMMERZBANK - Noch wartet Unicredit auf die erforderlichen Genehmigungen durch die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB), bevor die Mailänder die Kontrolle über die Commerzbank übernehmen können. Über die künftige Führung der Frankfurter Bank wird jedoch bereits spekuliert. Nach SZ-Informationen ist Michael Diederich, der frühere Chef der Münchener Unicredit-Tochter Hypovereinsbank (HVB) und ehemalige Finanzvorstand des FC Bayern München, offenbar Orcels Wunschkandidat für die Nachfolge von Bettina Orlopp an der Spitze der Commerzbank. Schon vor Wochen hieß es in Finanzkreisen, Diederich halte sich bereit. (Süddeutsche Zeitung)
GOOGLE - Google drängt ins wachsende Geschäft mit Halbleitern - und macht Weltmarktführer Nvidia zunehmend Konkurrenz. "Chips werden ein Teil unserer Wachstumsstory", sagte Matt Renner, Chief Revenue Officer von Google Cloud, dem Handelsblatt. Selbst entwickelte Chips verwendet Google schon seit einiger Zeit in seinen Rechenzentren. Inzwischen verkauft der US-Tech-Konzern die Bauelemente aber auch an externe Kunden. Renner: "Wir erschließen uns damit einen neuen Markt." (Handelsblatt)
VW - Es ist noch nicht lange her, dass Volkswagen einen Rückschlag in der Entwicklung selbstfahrender Autos in Europa wegstecken musste. Die mit viel Aufwand betriebene Partnerschaft mit dem Autozulieferer Bosch wurde beendet, auch weil es in etlichen Fragen offenbar unterschiedliche Vorstellungen zur Strategie gab. Jetzt bahnt sich eine Lösung an, denn VW wird die nötige Technik wohl bald von einem Partner aus Großbritannien beziehen. Das Startup Wayve mit Sitz in London hat schon 2,8 Milliarden US-Dollar von internationalen Investoren eingesammelt und könnte bald die Lücke schließen, die durch die Auflösung des Bündnisses mit Bosch entstanden ist, wie in Konzernkreisen bestätigt wird. (FAZ)
SAP - Streicht SAP bald wieder Stellen? In den Büros und Kaffeeküchen des Softwarekonzerns kursieren entsprechende Gerüchte. Zumindest in Deutschland müssen sich Mitarbeiter jedoch keine akuten Sorgen machen. Der DAX-Konzern hat nach Handelsblatt-Informationen mit dem Betriebsrat der Dachgesellschaft eine neue Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 vereinbart. Für die deutsche Vertriebseinheit ist eine ähnliche Vereinbarung in Arbeit. Die alte Regelung läuft am Jahresende aus. (Handelsblatt)
KNDS - Jean-Paul Alary, Chef des Rüstungskonzerns KNDS sucht zwei weitere Partner aus der Industrie und stellt eine Ankündigung vor Jahresende in Aussicht. Zum Thema Börsengang sagte er dem Handelsblatt, dieser sei "vorerst ausgesetzt, aber nicht abgesagt. Diese Entscheidung hat der Verwaltungsrat Ende Juni aufgrund der Marktbedingungen getroffen. Die derzeit erzielbare Bewertung entspricht bisher nicht den Erwartungen der Aktionäre. Das hindert uns natürlich nicht daran, mit Investoren zu sprechen. Der Verwaltungsrat hat darum gebeten, uns bereitzuhalten, dass es jederzeit losgehen kann." (Handelsblatt)
KNDS - Warburg Pincus führt laut Insidern Gespräche über den möglichen Erwerb eines erheblichen Anteils am Panzerhersteller von der deutschen Familie Wegmann. An dem von der Familienholding Wegmann & Co. gehaltenen Anteil gebe es Interesse von Investoren, darunter auch Warburg Pincus, sagten informierte Personen zu Bloomberg. Warburg Pincus hat demnach mit Co-Investoren über eine Beteiligung an dem Geschäft gesprochen, und der Anteil hat auch das Interesse anderer Parteien geweckt. Wegmann hatte ursprünglich mit der Bundesregierung in diesem Jahr eine Vereinbarung zum Kauf eines 40-Prozent-Anteils an KNDS getroffen, die jedoch an einen Börsengang geknüpft war. (Bloomberg)
ELI LILLY - Der Chef des US-Pharmakonzerns, Dave Ricks, fordert die Bundesregierung auf, den Herstellerabschlag vollständig abzuschaffen und künftig etwa 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung für Medikamente auszugeben. In einem Interview kündigte Ricks eine deutliche Ausweitung der Forschung bei Lilly außerhalb des Geschäfts mit Abnehmmitteln an. "Wir werden in den nächsten vier bis fünf Jahren jedes Jahr ein Krebsmedikament auf den Markt bringen", sagte er. (Handelsblatt)
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October 02, 2026 00:37 ET (04:37 GMT)
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