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Small- & Micro Cap Investment
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Energie sparen statt Wärme verlieren: Warum First Graphene jetzt auf britische Sensoren setzt

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Neue Dämmung, modernisierte Dächer, effizientere Gebäude: Ob eine energetische Sanierung tatsächlich hält, was ihre Planung verspricht, lässt sich erst anhand der realen Wärmeverluste beurteilen. Genau hier setzt eine neue britische Sensorproduktlinie an. Sie soll sichtbar machen, wie viel Wärme durch Wände, Böden und Dächer fließt - und nutzt dafür Graphen.

Für Anleger ist das eine konkrete Anwendung eines Materials, dessen wirtschaftlicher Erfolg von der industriellen Umsetzung abhängt. Aus besonderen Werkstoffeigenschaften müssen Produkte entstehen, die einen nachvollziehbaren Nutzen bieten und gekauft werden. Mit der Markteinführung der Wärmestromsensoren Peltyr kommt eine solche Anwendung nun im Gebäudesektor an.

Was eine Sanierung wirklich bringt

Die Dämmleistung eines Gebäudes lässt sich berechnen. Eine Messung vor Ort beantwortet jedoch eine andere Frage: Wie verhält sich die vorhandene Gebäudehülle tatsächlich?

Die neue Produktlinie Peltyr des britischen Privatunternehmens Vector Companies Group Limited erfasst den Wärmestrom durch Bauteile. Daraus lässt sich ein U-Wert unter realen Bedingungen bestimmen, statt ausschließlich auf modellierte Annahmen zurückzugreifen.

Der U-Wert beschreibt, wie leicht Wärme durch ein Bauteil gelangt. Je niedriger dieser Wert, desto besser ist grundsätzlich dessen Dämmwirkung. Eigentümer, Sanierungsfachleute und Wohnungsanbieter können damit die thermische Leistung vor und nach einer Modernisierung überprüfen.

Das macht die Sensoren zu einem Werkzeug für eine praktische Aufgabe: den Erfolg energetischer Verbesserungen anhand tatsächlicher Messwerte zu beurteilen. Vector beschreibt die gedruckten Sensoren als kostengünstig. Konkrete Preise oder Kostenvergleiche enthält die Veröffentlichung allerdings nicht.

PureGRAPH erreicht eine weitere kommerzielle Anwendung

Die Sensoren enthalten PureGRAPH von First Graphene (ISIN: AU000000FGR3). Das Unternehmen teilte am 30. September mit, dass Vector die Technologie unter dem Namen Peltyr als eigene Produktlinie auf den Markt gebracht hat.

Damit erweitert sich das Portfolio kommerziell verfügbarer Produkte, die Materialien von First Graphene einsetzen. Die Bedeutung liegt zunächst im Übergang von der Entwicklung zur Vermarktung: Ein Industriepartner integriert Graphen in eine konkrete Anwendung und bietet das daraus entstandene Produkt an.

Nach Einschätzung von Vorstandschef Michael Bell zeigt Peltyr, wie sich die Eigenschaften von Graphen zur Lösung eines industriellen Problems einsetzen lassen. Das Ziel sei ein Produkt, das skalierbar hergestellt und von Anwendern übernommen werden könne.

Wie stark PureGRAPH die Sensorleistung verbessert, lässt sich anhand der Mitteilung nicht beziffern. Quantitative Vergleichsdaten werden ebenso wenig genannt wie Absatzmengen oder ein erwarteter Umsatzbeitrag.

Drei Jahre für neue Geschäftsmöglichkeiten

Parallel zur Markteinführung haben First Graphene und Vector eine strategische Partnervereinbarung mit einer Laufzeit von 36 Monaten abgeschlossen.

Vector kann potenzielle Endanwender für das breitere Graphen-Angebot an First Graphene vermitteln. Darüber hinaus kann das britische Unternehmen Materialien über separate Bestellungen direkt beziehen.

Die Vereinbarung erweitert die bestehende Zusammenarbeit und schafft einen zusätzlichen Zugang zu möglichen Kunden aus den Bereichen moderne Werkstoffe, Fertigung und Bauwirtschaft. First Graphene verbindet damit die Materiallieferung mit dem Netzwerk eines Partners, der an konkreten Anwendungen arbeitet.

Der Vertrag ist allerdings keine veröffentlichte Großbestellung. Verbindliche Mindestabnahmen und ein fester Vertragswert werden nicht genannt. Entscheidend wird deshalb sein, welche Bestellungen und weiteren Anwendungen aus dem vereinbarten Rahmen entstehen.

Gebäude sind erst ein Einsatzfeld

Wärmestromsensoren werden auch außerhalb der Bauwirtschaft eingesetzt. Die Mitteilung nennt industrielle Prozessüberwachung, Forschung, Luft- und Raumfahrt, Automobiltechnik sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme.

Diese Anwendungsbreite eröffnet zusätzliche Perspektiven. Sie bedeutet jedoch nicht, dass Peltyr bereits in allen genannten Branchen eingesetzt wird oder entsprechende Kundenverträge vorliegen.

First Graphene verweist auf eine externe Prognose, nach der der weltweite Markt für Wärmestromsensoren bis 2034 rund 455,8 Millionen US-Dollar erreichen könnte. Die Zahl umfasst den gesamten Sensormarkt. Sie beschreibt weder den möglichen Umsatz von Peltyr noch den Anteil, der auf Graphenmaterialien entfällt.

Für First Graphene kommt es deshalb auf die tatsächliche Verbreitung des Produkts und den daraus entstehenden Materialbedarf an.

Fazit

Energieeffizienz braucht überprüfbare Ergebnisse. Die neue Sensorproduktlinie Peltyr setzt genau dort an: Sie soll tatsächliche Wärmeverluste erfassen und damit eine belastbarere Beurteilung der Gebäudehülle ermöglichen. Für First Graphene entsteht daraus eine weitere kommerziell verfügbare Anwendung von PureGRAPH.

Die dreijährige Zusammenarbeit mit Vector ergänzt diesen Produktstart um einen Rahmen für Vertrieb und Kundenzugang. Das ist ein konkreter Fortschritt bei der industriellen Vermarktung, dessen wirtschaftliche Größenordnung allerdings noch offenbleibt.

First Graphene liefert das Material für die Sensoren. Wie bedeutend dieses Geschäft wird, müssen wiederkehrende Bestellungen, Absatzentwicklung und mögliche weitere Anwendungen zeigen. Die genannten Einsatzfelder außerhalb der Bauwirtschaft sind zusätzliche Perspektiven, bislang aber kein Nachweis entsprechender Geschäftsabschlüsse.

Anleger sollten deshalb vor allem verfolgen, ob die Markteinführung in einen wachsenden Materialabsatz mündet. Der nächste entscheidende Schritt ist die kommerzielle Nutzung im laufenden Betrieb. Aus messbaren Wärmeverlusten muss nun auch ein messbares Geschäft entstehen.


Quellen:

https://asx.api.cmfyapp.com/asx-research/1.0/file/2924-03141686-6A1346481&v=undefined
https://firstgraphene.net/

Lassen Sie sich in den Verteiler für First Graphene oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler First Graphene" oder "Nebenwerte".

First Graphene Limited
Land: Australien
ISIN: AU000000FGR3
First Graphene - First Graphene

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Enthaltene Werte: AU000000FGR3

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