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Dienstag, 06.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Volltreffer: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold - ist dieser 18-Mio.-CAD-Explorer viel zu billig?
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Der nächste Kursschub?: Mega-Volltreffer: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold - ist dieser 18-Mio.-CAD-Explorer viel zu billig?

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Ein Bohrtreffer aus Nevadas Spitzengruppe, nur rund 18 Mio. CAD Börsenwert und sechs weitere Ergebnisse in wenigen Wochen. Jetzt lässt sich die neue Hochgradzone in 3D betrachten

- Anzeige - Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten - Advertorial/Werbung: ICG Silver & Gold Ltd. (WKN: A4243X | ISIN: CA44892A6016)

Nevadas Goldtreffer in 3D

24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold - jetzt in 3D: Nevada-Explorer legt seinen Volltreffer für jeden Anleger offen

Sechs Bohrlöcher, 1.482 neue Bohrmeter, 40.000 Meter historische Daten: ICG Silver & Gold hat sein interaktives 3D-Modell aktualisiert. Die neue Hochgradzone ist jetzt im Kontext des ganzen Distrikts zu sehen.

+++ NEU - 6. Oktober 2026 +++ ICG Silver & Gold hat sein interaktives 3D-Modell auf VRIFY um die ersten sechs Bohrlöcher des Phase-1-Programms erweitert: 1.482 neue Bohrmeter, darunter die neue Hochgradzone bei Battle Mountain mit 24,3 Metern mit 10,14 g/t Gold (darin 4,6 Meter mit 51,84 g/t), jetzt eingebettet in mehr als 40.000 Meter historischer und aktueller Bohrungen. Die Ergebnisse der sechs verbleibenden Löcher werden in wenigen Wochen erwartet, die erste Ressourcenschätzung ist für das 1. Quartal 2027 geplant. +++

Liebe Leserinnen und Leser,

Und mittendrin hat ein Unternehmen vor wenigen Tagen seine ersten eigenen Analyseergebnisse veröffentlicht: Am 30. September 2026 meldete ICG Silver & Gold Ltd. (ISIN: CA44892A6016, WKN: A4243X) die Ergebnisse der ersten sechs der zwölf Bohrlöcher seines Phase-1-Programms im Tuscarora-Distrikt. Alle sechs Löcher trafen auf Silber- und/oder Goldmineralisierung. Und eines davon hat es in sich: T26RC-04 auf dem Battle-Mountain-Ziel durchteufte 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold - darin 12,1 Meter mit 20,00 g/t, 4,6 Meter mit 51,84 g/t und 1,5 Meter mit 137,0 g/t Gold.

Das ist der Moment, in dem aus einer geologischen These eine Entdeckung wird. Der Markt hat reagiert - aber nur kurz: Am Tag der Meldung schoss die Aktie an der CSE im Handelsverlauf bis auf 0,60 CAD (plus 62%), schloss aber bei 0,43 CAD (plus 16%) - bei rund 1,8 Mio. gehandelten Aktien, dem Zehnfachen des üblichen Tagesumsatzes. Seither hat sich der Kurs über dem Niveau vor der Meldung gehalten und schloss am 5. Oktober bei 0,42 CAD - die Marktkapitalisierung liegt damit bei rund 18 Mio. CAD. Für ein Unternehmen, das gerade einen der drei stärksten Nevada-Bohrabschnitte seit Anfang 2025 gemeldet hat (bei Unternehmen unter 1 Mrd. CAD Börsenwert), ist das eine erstaunlich kleine Zahl. Und seit dem 6. Oktober kann sich jeder Anleger selbst ein Bild machen: Das Unternehmen hat die Ergebnisse in sein interaktives 3D-Modell eingearbeitet - Bohrloch für Bohrloch, im Kontext von mehr als 40.000 Metern historischer Bohrungen.

Tuscarora-Distrikt

Der Tuscarora-Distrikt in Elko County, Nevada: 3.000 Meter gebohrt - die ersten sechs Löcher haben eine neue hochgradige Goldzone geliefert. (Quelle: ICG Silver & Gold)

Die Lage in sieben Punkten

  • Der Treffer: T26RC-04 auf dem Battle-Mountain-Ziel durchteufte ab 181,4 Metern 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold, darin 12,1 Meter mit 20,00 g/t, 4,6 Meter mit 51,84 g/t und 1,5 Meter mit 137,0 g/t Gold - eine neu identifizierte hochgradige Erzlinse, zur Tiefe hin offen.
  • Alle sechs Löcher mineralisiert: drei Löcher bei Silica, drei bei Battle Mountain - jedes traf auf Silber und/oder Gold; T26RC-05 lieferte zusätzlich 15,2 Meter mit 0,73 g/t Gold und 6,1 Meter mit 10,5 g/t Silber.
  • Das Modell hat gehalten - und die Analysen bestätigen es: Die Hochgradzone sitzt exakt dort, wo das Strukturmodell sie verortet hatte - auf Gebiet, das ICG erst im April 2026 abgesteckt hat.
  • Jetzt in 3D: Seit dem 6. Oktober sind die sechs Löcher - 1.482 Bohrmeter - in das interaktive VRIFY-Modell des Unternehmens integriert; die Hochgradzone lässt sich im Kontext von mehr als 40.000 Metern historischer Bohrungen und des gesamten 10.100-Acre-Distrikts betrachten.
  • Sechs weitere Löcher im Labor: King's Vein und East Pediment - die silberdominierte Zone mit historischen 367 g/t Silber - stehen noch aus; die Ergebnisse werden in wenigen Wochen erwartet.
  • Erste Ressourcenschätzung im 1. Quartal 2027: Zusammen mit mehr als 40.000 Metern historischer Bohrungen soll daraus die erste Mineralressourcenschätzung in der Geschichte des Distrikts entstehen.
  • Bewertung: rund 18 Mio. CAD Marktkapitalisierung auch nach den ersten Bohrergebnissen (Schlusskurs 5. Oktober 2026: 0,42 CAD), rund 3,2 Mio. CAD Kasse per 30. Juni 2026, 43,2 Millionen ausstehende Aktien - und ein Ankeraktionär mit einem ähnlich besetzten technischen Team, das gerade in Montana große Explorationserfolge feiert.

Warum uns diese Konstellation aufhorchen lässt - und warum wir sie zugleich nüchtern einordnen -, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

Logo ICG

- Anzeige - Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten - Advertorial/Werbung im Namen von ICG Silver & Gold Ltd. (WKN: A4243X | ISIN: CA44892A6016)

Die News vom 30. September: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold - Battle Mountain liefert eine neue Hochgradzone

Zwölf Löcher, 3.049 Meter, vier Ziele - das war der Plan. Am 30. September 2026 lieferte ICG Silver & Gold Ltd. (ISIN: CA44892A6016, WKN: A4243X) die erste Hälfte der Antwort: die Analyseergebnisse der Bohrlöcher T26RC-01 bis T26RC-06, drei auf dem Silica-Ziel und drei auf dem Battle-Mountain-Ziel. Alle sechs Löcher trafen auf Silber- und/oder Goldmineralisierung. Ein Loch aber verändert das Bild des gesamten Distrikts.

T26RC-04, das erste der drei Battle-Mountain-Löcher, durchteufte ab 181,4 Metern Bohrtiefe 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold und 3,4 g/t Silber. Innerhalb dieses Abschnitts steigen die Gehalte steil an: 12,1 Meter mit 20,00 g/t Gold, 9,1 Meter mit 26,58 g/t, 4,6 Meter mit 51,84 g/t Gold und 10,2 g/t Silber - und im Kern 1,5 Meter mit 137,0 g/t Gold und 25,7 g/t Silber. Darüber hatte das Loch ab 117,3 Metern bereits 30,5 Meter mit 0,98 g/t Gold durchteuft, darin 1,5 Meter mit 8,57 g/t. Das Unternehmen spricht von einer neu identifizierten hochgradigen Erzlinse ("high-grade shoot") - und markiert in seinen Querschnitten die mineralisierten Horizonte unterhalb des Bohrlochs als "offen / ungetestet".

Bohrloch T26RC-04

Abbildung 3: Querschnitt A-A' durch das Battle-Mountain-Ziel - T26RC-04 mit 24,3 Metern mit 10,14 g/t Gold; die mineralisierten Horizonte bleiben zur Tiefe hin offen. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 30. September 2026)

Um das einzuordnen, hilft der MinerDeck-Maßstab aus dem nächsten Abschnitt: Gehalt mal Länge. 24,3 Meter mit 10,14 g/t entsprechen rund 246 Gramm-Metern. Auf der MinerDeck-Liste der stärksten Nevada-Abschnitte seit Anfang 2025 (Unternehmen unter 1 Mrd. CAD Börsenwert, nur veröffentlichte Analyseergebnisse, Stand 28. September 2026) liegen nur zwei Bohrlöcher von Walker River höher - und bei Walker River finanziert und bohrt inzwischen ein Partner, der sich 50% am Lapon-Projekt einverdient. ICG besitzt Tuscarora zu 100%. Selbst der 4,6-Meter-Teilabschnitt allein käme mit rund 238 Gramm-Metern über die 90 Meter mit 2,44 g/t von Nevada King. Und beim Gehalt steht T26RC-04 in den Top 20 dieser Liste allein: Kein anderer Abschnitt erreicht einen zweistelligen Goldgehalt - der nächstbeste liegt bei 5,22 g/t (Scorpio Gold über 36,82 Meter).

Die übrigen fünf Löcher sind weniger spektakulär, aber wichtig. T26RC-05 durchteufte ab 224,0 Metern 15,2 Meter mit 0,73 g/t Gold, darin 7,6 Meter mit 1,27 g/t und 1,5 Meter mit 3,20 g/t, dazu einen separaten Silberabschnitt von 6,1 Metern mit 10,5 g/t Silber und Einzelproben bis 20,1 g/t. T26RC-06 lieferte nur schmale, niedriggradige Abschnitte, und die drei Silica-Löcher (T26RC-01 bis -03) brachten Goldwerte von 0,2 bis 0,4 g/t über kurze Mächtigkeiten sowie bis zu 14,6 g/t Silber. In der Lesart des Unternehmens kartieren diese Löcher den breiteren, niedriggradigen Hof um die Hochgradzone - und füttern das geologische und strukturelle Modell mit neuen Daten zu Geometrie und Kontrollen der Mineralisierung.

Der zweite Schnitt

Abbildung 4: Querschnitt B-B' - T26RC-05 mit 15,2 Metern mit 0,73 g/t Gold und 6,1 Metern mit 10,5 g/t Silber. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 30. September 2026)

Drei Dinge machen dieses Ergebnis zu mehr als einer Zahl. Erstens der Ort: Die drei Battle-Mountain-Löcher liegen innerhalb des Gebiets, das ICG erst im April 2026 abgesteckt hat - auf Basis der geologischen Interpretation seines Teams. Ein halbes Jahr später liefert das erste Loch auf diesem Gebiet das stärkste Ergebnis des gesamten Programms. Zweitens die Methode: Die Erzlinse sitzt exakt in der strukturellen Position, die das Modell als günstig für konzentrierte Gold-Silber-Mineralisierung ausgewiesen hatte - der Ansatz hat seinen ersten Test mit dem eigenen Bohrmeißel bestanden. Drittens die Geometrie: Die Querschnitte zeigen die mineralisierten Horizonte bis zur Oberfläche projiziert und zur Tiefe hin offen - die historischen Löcher aus den 1980er-Jahren (T88-Serie) endeten deutlich flacher als T26RC-04.

CEO Steven Sirbovan spricht von einem "bedeutenden Ergebnis für ICG und einer wichtigen Bestätigung unseres Ansatzes in Tuscarora". T26RC-04 habe hochgradige Goldmineralisierung über einen substanziellen Bohrabschnitt durchteuft, wobei die Gehalte innerhalb der breiteren Zone deutlich anstiegen. Besonders ermutigend sei, dass dieses Ergebnis von Battle Mountain stamme - "Gebiet, das wir uns Anfang des Jahres auf Basis der geologischen Interpretation unseres Teams gesichert haben". VP Exploration Korbon McCall ergänzt: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold, darin 4,6 Meter mit 51,84 g/t, zeigten, dass der strukturelle Zielansatz bislang ungetestete hochgradige Mineralisierung identifizieren könne. Man habe nun "eine überzeugende neue Hochgradzone bei Battle Mountain, der wir nachgehen können" - plus einen wachsenden Datensatz, der die nächste Generation von Zielen im gesamten Distrikt schärfe.

BohrlochVon (m)Bis (m)Länge (m)Silber (g/t)Gold (g/t)
T26RC-173,276,23,12,50,24
darin73,274,71,52,60,40
T26RC-2111,3112,81,52,90,24
und184,4185,91,52,10,39
T26RC-3140,2143,33,110,30,21
darin140,2141,71,514,60,28
T26RC-4117,3147,830,53,50,98
darin123,4129,56,17,01,75
darin125,0126,51,514,85,13
darin140,2141,71,53,48,57
darin138,7143,34,62,92,95
und181,4205,724,33,410,14
darin181,4193,512,14,720,00
darin182,9192,09,15,826,58
darin182,9190,57,66,731,68
darin182,9187,54,610,251,84
darin182,9184,41,525,7137,00
und227,1228,61,522,80,20
T26RC-5115,8121,96,110,50,07
darin115,8117,41,518,40,03
darin118,9120,41,520,10,10
und131,1132,61,515,80,23
und224,0239,315,22,20,73
darin224,0231,77,61,31,27
darin224,0230,16,11,41,52
darin224,0227,13,11,82,30
darin224,0225,61,52,33,20
T26RC-6117,4118,91,50,40,36
und128,0131,13,10,60,20

Tabelle 1: Bohrhighlights der ersten sechs Phase-1-Löcher; die wahren Mächtigkeiten sind noch nicht bestimmt. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 30. September 2026)

Und das ist erst die Hälfte des Programms. Die Analysen der sechs verbleibenden Löcher - eines bei King's Vein, fünf bei East Pediment, der silberdominierten Zone mit historischen 367 g/t Silber über 1,5 Meter - liegen im Labor und werden veröffentlicht, sobald Qualitätssicherung und technische Prüfung abgeschlossen sind. Die Ergebnisse der ersten sechs Löcher sind inzwischen in das 3D-Modell des Unternehmens eingeflossen - dazu gleich mehr.

Parallel zu den Ergebnissen stellt das Unternehmen seine Sichtbarkeit in den USA auf eine neue Basis: Emerging Markets Consulting LLC aus Orlando wurde für ein dreimonatiges Investor-Awareness-Programm ab dem 29. September 2026 mandatiert (Vergütung: 150.000 US$). Zusammen mit der im August erlangten DTC-Fähigkeit ist das ein Signal, dass ICG das Ergebnis auch an die US-Investorenbasis tragen will.

Die News vom 6. Oktober: Der Treffer in 3D - was das aktualisierte Modell zeigt

Eine Zahl kann man lesen. Eine Lagerstätte muss man sehen. Am 6. Oktober 2026 hat ICG Silver & Gold seine interaktive VRIFY-Präsentation um die Ergebnisse der ersten sechs Phase-1-Löcher erweitert - 1.482 zusätzliche Bohrmeter, die nun im Kontext von mehr als 40.000 Metern historischer und aktueller Bohrungen auf dem 10.100 Acres großen Distrikt stehen. Anleger können damit nachvollziehen, wo die neue Hochgradzone bei Battle Mountain sitzt, wie sie zu den historischen Bohrungen der 1980er-Jahre liegt und wie sich die Ziele Battle Mountain und Silica zum gesamten Distrikt verhalten.

3D-Modell Battle Mountain

Abbildung 3: Die historische Bohrdatenbank am Battle-Mountain-Ziel mit den drei neuen Phase-1-Löchern - T26RC-04 mit dem hochgradigen Abschnitt mitten im historischen Bohrraster. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 6. Oktober 2026)

Das klingt nach einer technischen Fußnote, ist für einen Explorer dieser Größe aber ein wichtiger Schritt - aus drei Gründen. Erstens Transparenz: Wer die Modellierung bezweifelt, kann sie jetzt selbst prüfen, Bohrloch für Bohrloch. Zweitens Methode: Das Modell zeigt, dass die Hochgradzone genau an der strukturellen Kreuzung liegt, die der Ansatz des Unternehmens als günstig für konzentrierte Gold-Silber-Mineralisierung ausgewiesen hatte - das Modell hat das Ziel geliefert, nicht der Zufall. Drittens Fahrplan: Dasselbe Modell ist die Grundlage für die Folgeziele rund um die neue Zone und für die erste Ressourcenschätzung, die für das 1. Quartal 2027 geplant ist.

CEO Steven Sirbovan: Das aktualisierte 3D-Modell erlaube es Anlegern, "die Bedeutung unserer neuen Battle-Mountain-Hochgradzone (24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold) im Verhältnis zu den umliegenden Bohrungen, der historischen Exploration und dem gesamten Tuscarora-Distrikt zu visualisieren". Wichtig sei vor allem, dass das Modell zeige, wie die modernen Bohrungen mit mehr als 40.000 Metern historischer Daten verknüpft würden, um die geologische Interpretation zu schärfen. VP Exploration Korbon McCall ergänzt, die Darstellung in drei Dimensionen liefere "wichtigen Kontext" für das, was man im ersten Programm bei Battle Mountain angetroffen habe: Der hochgradige Abschnitt in T26RC-04 gebe zusammen mit den breiteren mineralisierten Abschnitten der umliegenden Bohrungen wertvolle Informationen über Geometrie und strukturelle Kontrollen des Systems - während man die Folgeziele rund um die neue Hochgradzone und im gesamten Distrikt verfeinere.

Bohrspuren Central Zone und East Zone

Abbildung 2: Historische und aktuelle Bohrspuren über Central Zone und East Zone - links Battle Mountain und Silica, rechts East Pediment, wo fünf der sechs ausstehenden Löcher liegen. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 6. Oktober 2026)

Wer das Modell selbst öffnen will, findet es über die Investorenseite des Unternehmens (icgsilverandgold.com/investors): Dort lässt sich das geologische Modell in drei Dimensionen drehen, die rund 40.000 Meter Bohrungen aus dem Phase-1-Programm und von früheren Betreibern lassen sich überlagern, und die Größe des Distrikts wird im Verhältnis zu den Nachbarn Jerritt Canyon, Midas und Goldstrike sichtbar.

Rundflug durch das aktualisierte 3D-Modell des Tuscarora-Distrikts. (Quelle: ICG Silver & Gold, YouTube-Kanal des Unternehmens / Unternehmensmeldung vom 6. Oktober 2026)

Und die nächste Erweiterung ist schon absehbar: Die Ergebnisse der sechs verbleibenden Phase-1-Löcher - King's Vein und East Pediment - werden nach Unternehmensangaben in wenigen Wochen erwartet und fließen dann ebenfalls in das Modell ein. Für Anleger heißt das: Was heute im Modell zu sehen ist, ist die halbe Geschichte. Die zweite Hälfte kommt aus der Zone mit den historischen 367 g/t Silber.

Nevada bohrt - und der Markt belohnt Treffer

Nevada ist nicht irgendein Bundesstaat. Das Fraser Institute führt ihn in seiner jüngsten Umfrage als attraktivste Bergbaujurisdiktion der Welt. Historisch wurden hier rund 225 Millionen Unzen Gold gefördert, und die größten Goldminen der USA liegen bis heute hier: Goldstrike, betrieben von Barrick und Newmont, mit mehr als 40 Millionen Unzen seit 1987; Jerritt Canyon im Besitz von First Majestic mit rund 9,8 Millionen Unzen; Midas im Besitz von Hecla mit rund 27 Millionen Unzen Silber und 2,2 Millionen Unzen Gold. Alle drei liegen in derselben Ecke Nevadas wie der Tuscarora-Distrikt.

Was 2026 hinzugekommen ist, ist ein regelrechter Strom an Bohrmeldungen. Der Branchendienst MinerDeck sammelt die stärksten Gold-Bohrabschnitte weltweit, gemessen an Gehalt mal Länge (Gramm-Meter). Für Nevada-Unternehmen mit einem Börsenwert unter 1 Mrd. CAD wird die Liste seit Anfang 2025 unter anderem angeführt von Walker River Resources (85,34 Meter mit 3,79 g/t Gold, Februar 2026), Nevada King Gold (90 Meter mit 2,44 g/t, März 2025), Scorpio Gold (97,99 Meter mit 2,05 g/t, Juli 2026) und Westward Gold (34,9 Meter mit 2,91 g/t, August 2026); dahinter folgen Getchell Gold, NevGold, Roxmore Resources und viele mehr. Allein im September 2026 kamen neue Abschnitte von Roxmore, NevGold, Mackay, Fortitude, A2 Gold und i-80 hinzu.

Top 20 Nevada

Platz 3 in Nevada: die 20 stärksten Goldbohrabschnitte seit Januar 2025 bei Unternehmen unter 1 Mrd. CAD Börsenwert, gereiht nach Gehalt mal Mächtigkeit - ICG mit 246,4 Gramm mal Meter vor Nevada King, Scorpio, Getchell und NevGold. (Quelle: ICG Silver & Gold auf Basis von MinerDeck-Daten und Unternehmensmeldungen, Stand 28. September 2026)

Für Anleger ist diese Liste aus zwei Gründen wichtig. Erstens zeigt sie, dass Nevada gerade tatsächlich liefert - nicht nur plant. Zweitens zeigt sie, wie der Markt reagiert - und zwei Nevada-Peers mit zu 100% eigenen Projekten haben das in diesem Sommer vorgeführt. Westward Gold schloss am 18. August 2026, dem Tag, an dem es 27 Meter mit 3,72 g/t Gold von seinem Toiyabe-Hills-Projekt am Cortez-Trend meldete, 30% höher; eine Woche später, am 25. August, hob das nächste Loch (34,9 Meter mit 2,91 g/t Gold) die Aktie um weitere 30% auf 0,39 CAD - fast eine Verdopplung gegenüber den 0,20 CAD, zu denen sie vor dem ersten Treffer gehandelt worden war. Zwei Wochen danach sammelte das Unternehmen auf Basis dieser Performance Geld ein: Eine Privatplatzierung über 5 Mio. CAD wurde bei starker Nachfrage innerhalb eines Tages auf 12 Mio. CAD aufgestockt. Scorpio Gold wiederum schloss am 2. September 2026 36% höher - intraday bis zu 67% -, als es 48,92 Meter mit 3,02 g/t Gold von Manhattan meldete, bei einem Handelsvolumen von fast 18 Millionen Aktien, ein Vielfaches des üblichen Tagesumsatzes. Das kann eine einzige Meldung in Nevada gerade bewirken.

Gemessen an diesem Maßstab liegen ICGs rund 246 Gramm-Meter weit über den rund 100 Gramm-Metern des Westward-Lochs und den rund 148 des Scorpio-Lochs, die diese Kurssprünge ausgelöst haben - bei einer Marktkapitalisierung, die mit rund 18 Mio. CAD einen Bruchteil der rund 100 Mio. CAD von Scorpio ausmacht. Wie der Markt diesen Vergleich bewertet, entscheidet sich im Orderbuch, nicht in diesem Artikel. Aber die Referenzpunkte liegen auf dem Tisch.

Und parallel läuft die Konsolidierung, wie diese Transaktionen der letzten Jahre belegen: AngloGold Ashanti übernahm Augusta Gold mit einem Aufschlag von 28% auf den letzten Schlusskurs, Orla Mining kaufte Contact Gold mit 77% Aufschlag auf den 20-Tage-Durchschnitt, McEwen Mining schluckte Timberline Resources mit 132% Aufschlag. Kapitalstarke Produzenten kaufen gezielt kleine Explorer in Nevada, um sich künftige Unzen zu sichern. Ein Distrikt, der zu 100% einem 18-Mio.-CAD-Unternehmen gehört, passt in dieses Muster - und seit dem 30. September hat das Bohrprogramm seine erste hochgradige Antwort geliefert. Und die Nachbarschaft stimmt: ICG liegt nur rund 12 km von Jerritt Canyon und weniger als 50 km von Goldstrike im Besitz von Nevada Gold Mines entfernt.

Der Ankeraktionär - und ein geteiltes technisches Team

Hier wird die Geschichte persönlich. ICG Silver & Gold hat den Tuscarora-Distrikt im März 2026 von American Pacific Mining (WKN: A422L8) übernommen - bezahlt in Aktien. American Pacific hält seither 4.000.000 ICG-Aktien und behält zusätzlich einen Meilenstein-Anspruch über 5 Mio. US$, fällig, sollte Tuscarora jemals die kommerzielle Produktion erreichen. Der Verkäufer ist also nicht gegangen; er sitzt im selben Boot - mit einem handfesten Interesse daran, dass das Projekt vorankommt.

American Pacific selbst feiert derzeit große Explorationserfolge auf seinem eigenen Projekt in Montana - mit einem technischen Team, das sich mit dem von ICG überschneidet. Im September veröffentlichte das Unternehmen auf seiner Website zudem einen Analystenkommentar zu seinem Beteiligungsportfolio: Demnach waren die Beteiligungen an Vizsla Copper und ICG per 14. September zusammen 19 Mio. CAD wert - und für ICG, so der Beitrag, "ist jetzt die Zeit gekommen".

Der Punkt, den viele übersehen: Das technische Team ist bei beiden Unternehmen ähnlich. Eric Saderholm, Managing Director of Exploration bei American Pacific, ist zugleich Senior Technical Advisor von ICG Silver & Gold. Saderholm war mehr als ein Jahrzehnt bei Newmont, unter anderem als Exploration Manager für den Carlin-Trend. Und Korbon McCall, VP Exploration von ICG, ist gleichzeitig Senior Project Geologist bei American Pacific. Wer also wissen will, welches Team die zwölf Löcher im Tuscarora-Distrikt geplant hat: Es ist dasselbe Umfeld, das gerade in Montana bemerkenswerte Explorationserfolge erzielt hat. Das ist keine Garantie für Nevada. Aber ein Hinweis darauf, wie hier gearbeitet wird.

Das Unternehmen: sechs Monate an der Börse, 100% eines Distrikts

ICG Silver & Gold Ltd. (ISIN: CA44892A6016, WKN: A4243X) hat seinen Sitz in Toronto und ist seit dem 31. März 2026 an der kanadischen CSE (Kürzel ICG) gelistet, zudem in Frankfurt (JI0) und in den USA (OTC Pink: ICGSF). Seit August ist die Aktie in den USA DTC-fähig, die FINRA-Freigabe liegt vor - ein Detail, das den Zugang für US-Investoren öffnet. Das einzige Projekt ist der Tuscarora-Distrikt in Elko County im Nordosten Nevadas, und ICG gehört er vollständig: keine Earn-in-Vereinbarung, keine Option, keine Joint-Venture-Verpflichtung.

Nach mehreren Erweiterungen umfasst der Distrikt heute mehr als 10.100 Acres (rund 4.100 Hektar) und liegt am Schnittpunkt von Carlin-Trend und Independence-Trend, etwa eine Autostunde nordwestlich von Elko. Geologisch handelt es sich um das Tuscarora-Vulkanfeld, nach Unternehmensangaben Nevadas größtes eozänes Magmazentrum - entstanden in genau jener Phase, in der die Goldmineralisierung am Carlin-Trend ihren Höhepunkt erreichte. Historisch wurden im Distrikt 7,6 Millionen Unzen Silber und mehr als 500.000 Unzen Gold produziert.

Beste Nachbarschaft

Beste Nachbarschaft: Der Tuscarora-Distrikt liegt zwischen Midas (Hecla), Jerritt Canyon (First Majestic) und dem Carlin-Trend mit Goldstrike. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Was Tuscarora besonders macht, ist seine Struktur: nicht eine Lagerstätte, sondern drei aneinandergrenzende Zonen mit insgesamt elf definierten Zielen. Die Central Zone ist am besten erbohrt, mit Zielen wie South Navajo, Kings Vein, Silica und Battle Mountain. Die East Zone mit Grand Prize und East Pediment gilt als silberdominiert - dort wurden Verhältnisse von bis zu 150 Teilen Silber zu einem Teil Gold gemessen. Die West Zone ist golddominiert, am wenigsten verstanden und aus Sicht des Unternehmens der größte Hebel für die Zukunft. Das Unternehmen interpretiert die Daten so, dass zwei sich überlagernde mineralisierte Systeme vorliegen: eines mit hochgradigem Silber, eines mit hochgradigem Gold.

Drei Zonen

Drei Zonen, elf Ziele: die Central Zone mit dem Großteil der historischen Bohrungen, die silberdominierte East Zone und die golddominierte West Zone. (Quelle: ICG Silver & Gold)

Kein Greenfield: eine Datenbank, die mehr wert sein soll als das ganze Unternehmen

Die meisten Junior-Explorer fangen bei null an. Nicht ICG. Nach Unternehmensangaben ist der Distrikt mit mehr als 40.000 Metern historischer Bohrungen aus 216 Löchern abgedeckt, dazu mehr als 5.000 Boden- und Gesteinsproben und mehr als 130 Linienkilometer CSAMT-Geophysik. Zu den früheren Betreibern zählen Chevron, Horizon Gold, Terraco Gold, Newcrest, Franco-Nevada, Novo Resources und American Pacific, das allein zwischen 2018 und 2022 rund 10.900 Meter in 56 Löchern bohrte. Den Wiederbeschaffungswert dieser Datenbank beziffert das Unternehmen auf 25 bis 30 Mio. CAD - mehr als das Doppelte der heutigen Marktkapitalisierung.

Und diese Daten enthalten echte Hochgradwerte. Bei East Pediment stehen 1,5 Meter mit 367 g/t Silber (1997) und 1,5 Meter mit 52,37 g/t Gold (2016) zu Buche. Auf dem South-Navajo-Ziel bohrte Novo Resources 2016 4,57 Meter mit 127,08 g/t Gold, darin 1,52 Meter mit 368,31 g/t Gold. American Pacific traf dort später 9,1 Meter mit 5,88 g/t Gold und 13,7 Meter mit 2,48 g/t. Auf dem Battle-Mountain-Ziel durchteuften historische Bohrungen 1,6 Meter mit 17,8 g/t Silber und 13,6 g/t Gold sowie 1,5 Meter mit 20,4 g/t Silber und 8,7 g/t Gold; bei Silica (früher South Modoc) 94,5 Meter mit 0,38 g/t Gold, darin 4,6 Meter mit 1,08 g/t. Das Battle-Mountain-Ziel ist besonders interessant, weil das Unternehmen dieses Gebiet erst im April abgesteckt und die historischen Bohrungen in sein Modell eingearbeitet hat - drei Löcher des Phase-1-Programms wurden hier abgeschlossen - und genau hier hat T26RC-04 nun 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold geliefert, das stärkste Ergebnis des bisherigen Programms.

Historische Treffer

Die historischen Treffer: Silber bis 367 g/t bei East Pediment, dazu 4,57 Meter mit 127,08 g/t Gold bei South Navajo. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Noch spektakulärer sind die Oberflächenproben aus dem Programm 2021: 37.820 g/t Silber und 21.032 g/t Gold auf dem Grand-Prize-Ziel, 1.460 g/t Silber und 2.850 g/t Gold bei Modoc, mehr als 10.000 g/t Silber und 882 g/t Gold aus weiteren Zielgebieten. Zur korrekten Einordnung muss allerdings gesagt werden: Das sind selektiv genommene Gesteinsproben. Sie belegen, dass hochgradige Mineralisierung existiert, sagen aber nichts über deren Ausdehnung und nichts über den Durchschnittsgehalt einer möglichen Lagerstätte. Genau dafür wurden die zwölf Löcher gebohrt - und die ersten sechs haben eine erste Antwort gegeben: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold bei Battle Mountain.

Sichtbares Gold

Sichtbares Gold in Oberflächenproben aus dem Tuscarora-Distrikt - selektive Proben, keine Durchschnittsgehalte. (Quelle: ICG Silver & Gold)

Das Programm: 12 Löcher, vier Ziele - und die ersten sechs Ergebnisse

Gebohrt hat Major Drilling, einer der größten Bohrdienstleister der Welt, mit einem raupengetriebenen Schramm-T455-RC-Bohrgerät. Bohrstart war der 6. Juli 2026; am 25. August stand der Zwischenstand bei 2.525 Metern; am 17. September war das Programm abgeschlossen. Die Aufteilung:

ZielzoneLöcherMeterWas dort getestet wurde
Silica3675historisch definiertes Gangsystem in der Central Zone; Infill- und Erweiterungsbohrungen; Ergebnisse vom 30. September: nur niedriggradiger Hof (bis 0,40 g/t Gold, bis 14,6 g/t Silber)
Battle Mountain3807durch Claim-Abstecken 2026 konsolidiert; historisch 1,6 m mit 17,8 g/t Silber und 13,6 g/t Gold sowie 1,5 m mit 20,4 g/t Silber und 8,7 g/t Gold; Infill- und Erweiterungsbohrungen; T26RC-04: 24,3 m mit 10,14 g/t Gold (30. September 2026)
Kings Vein1256Gangsystem mit breiter Mineralisierung; Ziel durch Kartierung, Probenahme und CSAMT verfeinert; Explorationsbohrloch; Analysen ausstehend
East Pediment51.311silberdominierte East Zone; historisch 367 g/t Silber und 52,37 g/t Gold über je 1,5 m; Infill- und Erweiterungsbohrungen; Analysen ausstehend
Gesamt123.049

Tabelle: Phase-1-Bohrprogramm im Tuscarora-Distrikt (Quelle: Unternehmensmeldungen vom 25. August, 17. September und 30. September 2026)

Zwölf Löcher, vier Ziele

Die Phase-1-Bohrziele mit Bohrplätzen und Zufahrten: Gebohrt wurde bei Silica, Battle Mountain, Kings Vein und East Pediment. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 28. Mai 2026)

Zwei Ziele der ursprünglichen Liste - Grand Prize und Modoc - wurden in dieser Phase nicht gebohrt. Stattdessen wurde East Pediment auf fünf Löcher erweitert. Das ist in RC-Programmen gängige Praxis: Meter werden dorthin verschoben, wo Modell und erste Löcher am meisten hergeben.

Die Kernaussage des Unternehmens lautet, dass in jedem abgeschlossenen Zielgebiet die im 3D-Untergrundmodell interpretierten geologischen Horizonte angetroffen wurden. Bei East Pediment zeigten Bohrklein-Proben aus rund 253 Metern Tiefe tonig alterierten Andesit mit Pyrit - genau die Art Gestein, die man in einem epithermalen System an dieser Position erwartet. VP Exploration Korbon McCall sagte im August, die Übereinstimmung zwischen Modell und Untergrund schärfe die Interpretation bereits jetzt.

Bohrklein

Bohrklein vom East-Pediment-Ziel aus rund 253 Metern Tiefe: tonig alterierter Andesit mit Pyrit. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 25. August 2026)

Was das bedeutet - und was nicht: Ein angetroffener Horizont ist der Beleg dafür, dass das Modell die Struktur richtig beschreibt. Er ist kein Beleg für Gehalt. Pyrit kann Silber und Gold führen, muss es aber nicht. Für die ersten sechs Löcher liegen die Laborergebnisse nun vor - und bei Battle Mountain zeigen sie, dass der Horizont nicht nur existiert, sondern über 24,3 Meter Gold mit 10,14 g/t führt. Bei Silica lieferten dieselben Horizonte dagegen nur niedrige Gehalte. Das ist die ehrliche Lesart der ersten Programmhälfte: Das Modell findet die Strukturen; ob sie Gehalt führen, entscheidet sich Loch für Loch.

So sah der Plan aus

So sah der Plan aus: Querschnitt durch die Zielzonen mit den aus dem 3D-Modell abgeleiteten Horizonten. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmensmeldung vom 28. Mai 2026)

Was ein Treffer in Nevada wert ist - und was ein Fehlschlag kostet

Erfahrene Rohstoffinvestoren wissen, dass der Markt Bohrergebnisse nicht absolut bewertet, sondern relativ. Die MinerDeck-Liste liefert den Maßstab: Ein Abschnitt, der bei Gehalt mal Länge deutlich über 100 Gramm-Meter kommt, zählt seit 2025 zur Spitzengruppe in Nevada. Die Topwerte liegen bei rund 200 bis 320 Gramm-Metern. Zum Vergleich: Die historischen 4,57 Meter mit 127,08 g/t Gold bei South Navajo entsprächen rund 580 Gramm-Metern - allerdings über eine kurze Länge, die in einer Ressource weniger zählt als breite, zusammenhängende Abschnitte. T26RC-04 liefert mit rund 246 Gramm-Metern über 24,3 Meter genau die Kombination, die der Markt am höchsten honoriert: hoher Gehalt und Mächtigkeit in einem Abschnitt.

Für ICG ist das erste der beiden Szenarien, die wir vor den Ergebnissen skizziert hatten, bei Battle Mountain eingetreten: ein breiter Abschnitt mit einem Gehalt, der selbst für Nevada-Verhältnisse hoch ist. Bei Silica dagegen bestätigten die Löcher die Struktur, brachten aber nur niedrige Werte. Das Bild nach sechs Löchern ist damit genau das, was ein erstes Programm liefern soll: eine neue Hochgradzone zum Nachfassen, ein niedriggradiger Hof drumherum - und sechs weitere Löcher, darunter das silberdominierte East Pediment, die noch ausstehen. Wer investiert, investiert in die Fortsetzung dieses Bildes, nicht in eine fertige Lagerstätte.

Für eine Fortsetzung spricht die Kombination aus einem bestätigten Strukturmodell, den historischen Hochgradwerten in denselben Zielzonen, mineralisierten Horizonten, die zur Tiefe hin offen sind, und einem Team, das solche Systeme in Nevada schon mehrfach zu Lagerstätten entwickelt hat. Zur Vorsicht mahnt, dass ein einzelnes Loch - so gut es auch ist - noch keine Lagerstätte definiert, dass die wahren Mächtigkeiten noch nicht bestimmt sind und dass RC-Löcher mit durchschnittlich 250 Metern Tiefe zunächst Erstbohrungen bleiben. Zwischen diesen beiden Polen entscheiden die nächsten sechs Ergebnisse, wie weit der Markt die Aktie neu bewertet.

Der Fahrplan: Analysen, Phase 2, erste Ressource im 1. Quartal 2027

Die Unternehmenspräsentation vom September 2026 gibt einen klaren Takt vor: Bohrungen im Juli und August, Analyseergebnisse im Oktober und November, erste Mineralressourcenschätzung im 1. Quartal 2027, danach ein Phase-2-Programm, dessen Umfang von den Ergebnissen abhängt. CEO Steven Sirbovan formulierte es am 17. September so: Mit dem Abschluss der ersten Bohrphase und der robusten Datenbank früherer Bohrungen sei das Unternehmen "auf gutem Weg, im 1. Quartal 2027 eine erste Mineralressourcenschätzung für den Distrikt zu erstellen".

  • 30. September 2026: Analyseergebnisse der ersten sechs Löcher (Silica, Battle Mountain) - T26RC-04: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold
  • 6. Oktober 2026: aktualisiertes 3D-Modell (VRIFY) mit den ersten sechs Löchern - 1.482 neue Bohrmeter im Distriktmodell
  • In wenigen Wochen: Analyseergebnisse der sechs verbleibenden Löcher (King's Vein, East Pediment)
  • 4. Quartal 2026: Planung von Phase 2 und Bekanntgabe des Fahrplans zur Ressourcenschätzung
  • 1. Quartal 2027: erste NI-43-101-Mineralressourcenschätzung für den Tuscarora-Distrikt
  • Danach: Phase-2-Bohrprogramm, abhängig von den Ergebnissen; die West Zone und der neue TJ-Prospekt könnten einbezogen werden
  • Ab 29. September 2026: dreimonatiges US-Investor-Awareness-Programm mit Emerging Markets Consulting

Für einen Explorer dieser Größe ist eine erste Ressource der Schritt, der aus einer Story einen werthaltigen Vermögenswert macht. Das Unternehmen selbst verweist auf die sogenannte Lassonde-Kurve, die den Lebenszyklus einer Entdeckung beschreibt: Die Phase zwischen Entdeckungsbohrungen und erster Ressource ist historisch diejenige, in der Bewertungen am stärksten steigen - und nach eigener Darstellung steht ICG genau an ihrem Anfang. Dass diese Kurve auch nach unten zeigen kann, wenn die Bohrungen enttäuschen, gehört zu einer ehrlichen Darstellung dazu.

Fahrplan

Der Fahrplan des Unternehmens: Analysen im Oktober und November 2026, erste Ressourcenschätzung im 1. Quartal 2027. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Finanziell ist der Weg bis dahin nach Unternehmensangaben gedeckt. Per 30. Juni 2026 wies die Bilanz rund 3,23 Mio. CAD an Kasse und kurzfristigen Anlagen sowie rund 3,85 Mio. CAD Working Capital aus; die Präsentation stellt ausdrücklich fest, dass die Mittel bis zur ersten Ressource reichen. Ein Phase-2-Programm wird allerdings voraussichtlich frisches Kapital erfordern - für Explorer ist das normal, gehört aber zur Wahrheit dazu.

Bewertung: das Schlusslicht unter den Nevada-Peers

Wie günstig ICG Silver & Gold Ltd. (ISIN: CA44892A6016, WKN: A4243X) derzeit gehandelt wird, zeigt der Peer-Vergleich, den das Unternehmen in seiner Präsentation per 17. September 2026 aufführt: ICG rund 13 Mio. CAD (heute rund 18 Mio. CAD), Prince Silver 23 Mio. CAD, Western Exploration 35 Mio. CAD, Westward Gold 61 Mio. CAD, A2 Gold 74 Mio. CAD, Scorpio Gold 97 Mio. CAD und Lahontan Gold 160 Mio. CAD. Fairerweise: Einige dieser Unternehmen haben bereits eine Ressource oder eine Wirtschaftlichkeitsstudie; ICG noch nicht. Aber genau das ist der Hebel. Kommt die erste Ressourcenschätzung im 1. Quartal 2027, rückt ICG in die Peergroup der Unternehmen mit Ressource auf - und die Bewertungslücke zu Westward, A2 Gold oder Scorpio ließe sich dann nicht mehr allein mit dem Explorationsstadium erklären. Was sich seit dem 17. September verändert hat: ICG hat jetzt ein eigenes Bohrergebnis, das - in Gramm-Metern gemessen - über den Westward- und Scorpio-Löchern liegt, die in diesem Sommer die Neubewertungen ausgelöst haben. Bei einem Bruchteil von deren Marktkapitalisierung.

Schlusslicht mit Aufholpotenzial

Schlusslicht mit Aufholpotenzial: ICG im Vergleich mit Nevada-Explorern, Stand 17. September 2026. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Auch die Kursentwicklung selbst ist bemerkenswert. Seit dem Börsengang am 31. März 2026 hat die Aktie von einem Hoch bei 0,65 CAD auf ein Tief bei rund 0,28 CAD korrigiert und sich über den Sommer bei rund 0,30 CAD stabilisiert - bei dünnen Umsätzen und ohne eine einzige negative Meldung - und begann sich in den Tagen vor dieser Veröffentlichung zu bewegen: 0,415 CAD zum Schluss am 25. September, rund 40% Plus innerhalb einer Woche. Die letzte Finanzierung erfolgte zu 0,35 CAD je Einheit mit einem halben Warrant zu 0,50 CAD. Und die 10,2 Millionen Warrants und Optionen zu 0,50 CAD liegen weiterhin über dem aktuellen Kurs, verwässern also erst, wenn die Aktie weiter gestiegen ist. Auf die Meldung vom 30. September reagierte die Aktie heftig, aber kurz: Im Handelsverlauf stieg sie bis auf 0,60 CAD, schloss den Tag jedoch bei 0,43 CAD (plus 16% gegenüber dem Vortag) - bei rund 1,8 Mio. gehandelten Aktien, dem Zehnfachen des üblichen Tagesumsatzes. Am 5. Oktober schloss sie bei 0,42 CAD. Für einen Abschnitt, der in Nevadas Rangliste seit 2025 auf Platz 3 steht, ist das eine moderate Reaktion: Westward und Scorpio legten bei schwächeren Treffern 30 bis 36% an einem Tag zu und liefen danach weiter. Ob ICG diesen Weg nachvollzieht, hängt jetzt an zwei Dingen: daran, wie viele Anleger sich das Modell tatsächlich ansehen - und an den sechs Löchern, die noch ausstehen.

Share Performance

Stabil bei rund 0,30 CAD über den Sommer, erste Lebenszeichen Ende September: die ICG-Aktie seit Handelsbeginn am 31. März 2026. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Starke Hände: mehr als 25% bei Management, Insidern und Großaktionären

Die Kapitalstruktur ist für einen Explorer angenehm schlank: 43.180.120 ausstehende Aktien, rund 54,5 Millionen voll verwässert. Nach Unternehmensangaben liegen mehr als 25% davon bei Management, Insidern und bedeutenden Aktionären - American Pacific allein hält mit seinen 4 Millionen Aktien rund 9%. Wer so viel von einem Unternehmen besitzt, hat ein eigenes Interesse daran, dass das Programm nicht nur gebohrt, sondern auch sauber ausgewertet wird.

Cap Table

Schlanke Struktur: 43,2 Millionen ausstehende Aktien, 54,5 Millionen voll verwässert. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026)

Das Team dahinter hat Nevada-Erfahrung im Überfluss. Executive Chair Jeff Swinoga war sieben Jahre Officer und Director of Finance bei Barrick Gold, später CFO von Torex Gold, HudBay Minerals, Golden Star Resources und North American Palladium sowie CEO von First Mining Gold und Exploits Discovery; er hat Projektfinanzierungen über insgesamt mehr als 2 Mrd. US$ geleitet. CEO Steven Sirbovan kommt aus dem Investmentbanking, war bei Ventum Financial an mehr als 100 Transaktionen mit rund 500 Mio. US$ Gesamtvolumen beteiligt und hat bei der Bergbau-Private-Equity-Gesellschaft Waterton Projekte in Nevada und Arizona bewertet. Director Gary Baschuk war bei Barrick unter anderem an der Produktion im Goldstrike-Komplex beteiligt. Und im technischen Beirat sitzen neben Eric Saderholm auch Borden Putnam, der bei Newmont die Entdeckung der Pinon-Lagerstätte am südlichen Carlin-Trend leitete, und Charles Sulfrian, Chefgeologe während der Entwicklung der Post-Betze-Lagerstätte bei Goldstrike. Zusammen bringt dieser Beirat 125 Jahre Explorationserfahrung im Westen der USA mit.

Silber und Gold: die Korrektur als Einstiegsfenster?

Das Metallumfeld ist für einen Silber-Gold-Explorer derzeit zweischneidig - und genau deshalb interessant. Silber notiert bei rund 65 US$ je Unze (Stand 23. September 2026), Gold bei rund 4.300 US$ je Unze. Silber hat damit seit seinem Rekordhoch von 121,58 US$ am 29. Januar 2026 fast die Hälfte abgegeben, liegt im Jahresvergleich aber immer noch rund 48% im Plus. Die Rally 2025 war enorm, die Korrektur 2026 ebenso - und Explorer-Aktien haben an dieser Korrektur überproportional teilgenommen.

Historic Gold and Silver

Silber und Gold: Auf die Rally 2025 folgte die Korrektur 2026 - Explorer nahmen überproportional daran teil. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026; Capital IQ)

Für Anleger heißt das: Wer heute in einen Silber-Gold-Explorer einsteigt, kauft nicht auf dem Höhepunkt der Euphorie, sondern in einer Phase, in der der Sektor Bohrergebnisse wieder einzeln bewertet. Dazu kommt ein strukturelles Argument, das ICG in seiner Präsentation hervorhebt: Die US-Goldproduktion liegt auf einem 15-Jahres-Tief und ist seit 2017 um rund 33% gesunken, während Länder außerhalb des westlichen Lagers auf Rekordniveau fördern. Ein zu 100% in den USA gelegenes Silber-Gold-Projekt in der führenden Bergbaujurisdiktion der Welt trifft damit einen Nerv, den Washington selbst seit einiger Zeit betont.

Globale Goldproduktion

Globale Goldproduktion auf Rekordniveau, US-Förderung seit 2017 um rund 33% gesunken. (Quelle: ICG Silver & Gold, Unternehmenspräsentation September 2026; Mining Focus)

Das Unternehmen im Video

Wer sich ein eigenes Bild vom Tuscarora-Distrikt, vom Bohrprogramm und vom Weg zur ersten Ressourcenschätzung machen möchte, findet hier das Interview mit CEO Steven Sirbovan bei Crux Investor:

Quelle: YouTube-Kanal Crux Investor / icgsilverandgold.com/media

Was Anleger auch wissen sollten

Zur Wahrheit gehört die Kehrseite, und bei einem Explorer dieser Größe ist sie erheblich. ICG Silver & Gold produziert kein Metall, erzielt keine Umsätze und hat keine NI-43-101-Ressourcenschätzung. Die historischen Hochgradwerte in diesem Artikel stammen aus Bohrungen früherer Betreiber und selektiven Oberflächenproben; sie wurden von einer qualifizierten Person geprüft, vom Unternehmen selbst aber nicht verifiziert und sind nicht repräsentativ für eine mögliche Lagerstätte. Die Ergebnisse vom 30. September stammen aus eigenen Bohrungen des Unternehmens und wurden von einer unabhängigen qualifizierten Person geprüft - es sind aber die ersten sechs Löcher eines ersten Programms: Die wahren Mächtigkeiten sind noch nicht bestimmt, ein einzelnes hochgradiges Loch definiert keine Lagerstätte, drei der sechs Löcher lieferten nur niedrige Gehalte, und die sechs verbleibenden Löcher können enttäuschen. Weitere Bohrungen kosten Geld, künftige Finanzierungen können die Aktionäre verwässern. Und die Aktie ist markteng - schon kleine Orders können den Kurs spürbar bewegen, in beide Richtungen. Auch Ankeraktionär American Pacific kann seine Aktien nach Ablauf etwaiger Haltefristen verkaufen.

Kurz: Dies ist ein hochspekulatives Investment, bei dem ein Totalverlust möglich ist. Limitieren Sie Ihre Orders - bei Aktien dieser Größe ist das kein gut gemeinter Rat, sondern Pflicht.

Fazit: Die erste Zahl ist da - und sie ist groß

Fassen wir zusammen: ein Distrikt am Schnittpunkt von Carlin- und Independence-Trend, der zu 100% einem 18-Mio.-CAD-Unternehmen gehört. Mehr als 40.000 Meter historischer Bohrungen mit Treffern von bis zu 367 g/t Silber über 1,5 Meter und 127 g/t Gold über 4,6 Meter. Ein erstes eigenes Programm, das in allen vier Zielzonen die vorhergesagten Horizonte traf. Und seit dem 30. September die ersten Analysen: 24,3 Meter mit 10,14 g/t Gold bei Battle Mountain, darin 1,5 Meter mit 137 g/t - ein Abschnitt, der nach dem MinerDeck-Maßstab auf Platz 3 der veröffentlichten Analyseergebnisse in Nevada seit Anfang 2025 steht (Unternehmen unter 1 Mrd. CAD Börsenwert). Ein Ankeraktionär mit einem geteilten technischen Team, das gerade in Montana große Explorationserfolge feiert. Ein Bundesstaat, in dem 2026 Woche für Woche Bohrtreffer gemeldet und Explorer übernommen werden. Und sechs weitere Löcher aus der silberdominierten Zone, deren Laborergebnisse in den kommenden Wochen erwartet werden. Und seit dem 6. Oktober ein 3D-Modell, in dem sich all das Bohrloch für Bohrloch nachvollziehen lässt.

Auf die Meldung vom 30. September hat die Aktie reagiert - aber mit rund 18 Mio. CAD Börsenwert ist sie weit von dem entfernt, was vergleichbare Treffer bei Westward oder Scorpio ausgelöst haben. Das kann zwei Gründe haben: Entweder der Markt hat recht und wartet zu Recht auf die zweite Hälfte des Programms - oder er hat eine Aktie, die erst seit sechs Monaten gehandelt wird, schlicht noch nicht auf dem Radar. Erfahrene Rohstoffinvestoren wissen: Bei Microcaps wie ICG Silver & Gold braucht es keine Serie von Meldungen, um eine Aktie in Bewegung zu setzen. Oft reicht eine - die, die zeigt, dass das Modell stimmt. Diese eine liegt seit dem 30. September vor, und seit dem 6. Oktober kann sie jeder in 3D überprüfen. Ob die nächsten sechs Löcher das Bild bestätigen, weiß niemand. Aber wer sich das Unternehmen erst anschaut, wenn das gesamte Programm gemeldet ist, hat den interessantesten Teil einer Neubewertung vermutlich schon verpasst.

Natürlich sollte niemand sein gesamtes Vermögen in ultraspekulative Investments stecken. Auch keinen großen Teil davon. Wer aber bewusst einen spekulativen Baustein aus dem Silber-Gold-Sektor für sein Depot sucht, findet in ICG Silver & Gold Ltd. (ISIN: CA44892A6016, WKN: A4243X) eine seltene Kombination aus historischer Datentiefe, einem frischen hochgradigen Entdeckungsloch, einem klaren Fahrplan zur ersten Ressource und einem 3D-Modell, in dem sich das alles überprüfen lässt, und einer Bewertung, die davon bislang nur einen Bruchteil widerspiegelt. Die spannendste Phase in der kurzen Börsengeschichte dieses Unternehmens hat begonnen - mit einer Zahl, die für sich spricht.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments - und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor.

Besuchen Sie auch die Website von ICG Silver & Gold, das interaktive 3D-Modell auf VRIFY oder lesen Sie die Unternehmensmeldungen auf SEDAR+.

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