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378 Drohnen in nur 30 Tagen: US Army testet Laser und Abfangdrohnen gegen die neue Gefahr an Amerikas Grenze

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Die amerikanische Südgrenze wird zum Testfeld für die nächste Generation der Drohnenabwehr. Innerhalb von nur 30 Tagen registrierten US-Streitkräfte dort 378 Drohnendetektionen. Kartelle nutzen kommerzielle Drohnen vor allem zur Aufklärung von Schmuggel- und Menschenhandelsrouten. Die US Army reagiert mit Radar, elektronischer Kampfführung, Lasern und Abfangdrohnen. Bei der Übung Falcon Peak in Arizona traten rund ein Dutzend Technologieanbieter an - darunter auch Defense-Tech-Schwergewicht Anduril. Besonders interessant: Ein getesteter kleiner Interceptor des Unternehmens Perseus soll weniger als 5.000 US-Dollar pro Einsatz kosten. Genau in dieser Preisregion positioniert auch ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) seinen Interceptor P-1. Einen Auftrag der US Army besitzt ZenaTech in diesem Zusammenhang nicht. Doch die Tests zeigen, nach welchen Technologien das Pentagon gerade sucht - und wie wichtig kostengünstige Drohnenabwehr inzwischen auch weit entfernt klassischer Kriegsgebiete wird.

378 Drohnendetektionen in nur 30 Tagen

Bei Falcon Peak 26.2 testeten US Northern Command, die Joint Task Force-Southern Border, das Department of Homeland Security und weitere Behörden vom 31. August bis 25. September verschiedene Counter-UAS-Technologien nahe der mexikanischen Grenze. In den vorangegangenen 30 Tagen wurden dort nach Angaben von Major General Curtis Taylor 378 Drohnen detektiert. 75 wurden durch Gegenmaßnahmen zur Umkehr gebracht, 15 wurden aktiv bekämpft und eine Drohne wurde übernommen beziehungsweise erbeutet. Nach Angaben des Militärs handelt es sich bei der vorherrschenden Bedrohung um kleine kommerzielle Quadrocopter, die insbesondere zur Unterstützung von Menschenhandel und anderen illegalen Grenzaktivitäten eingesetzt werden. Bewaffnete Drohnen seien an der US-Grenze bislang nicht festgestellt worden. Gleichzeitig beobachten die Behörden jedoch, dass Kartelle innerhalb Mexikos zunehmend auch tödlich eingesetzte Drohnen verwenden.

Die US Army setzt inzwischen sogar Laser ein

Die amerikanischen Streitkräfte testen deshalb unterschiedliche Möglichkeiten, Drohnen möglichst schnell und wirtschaftlich abzuwehren. Dazu gehören Radar, GPS- und Funkstörung, kinetische Abfangdrohnen, automatische Waffensysteme und Hochenergielaser. Am 24. September wurden nach Angaben des Militärs zwei Kartelldrohnen mit einem Lasersystem abgeschossen. Reuters berichtet, dass seit August insgesamt elf von Kartellen betriebene Drohnen mit Lasern ausgeschaltet wurden. Dabei geht es dem Pentagon nicht nur um Grenzsicherung. Die relativ kontrollierte Umgebung bietet die Möglichkeit, Counter-UAS-Technologien unter realen Bedingungen zu testen und Erfahrungen aus Konflikten wie dem Krieg in der Ukraine auf die Verteidigung amerikanischer Infrastruktur zu übertragen.

Anduril bringt gleich ein ganzes Abwehrsystem mit

Wie stark sich der Wettbewerb entwickelt hat, zeigt die Liste der Anbieter bei Falcon Peak. Rund ein Dutzend Unternehmen demonstrierten ihre Systeme. Anduril Industries präsentierte ein bereits vom US Northern Command beschafftes Paket aus Sensoren und Effektoren. Dazu gehören der Heimdal-Sensor, Anvil-Abfangdrohnen, das elektronische Kampfführungssystem Pulsar, das KI-gestützte Infrarotsystem Wisp und Ghost-X-Aufklärungsdrohnen. Weitere Anbieter waren unter anderem Teledyne FLIR, Allen Control Systems und Harmattan AI. Das Pentagon sucht dabei ausdrücklich nicht nach einer einzigen Wunderwaffe. Verantwortliche beschrieben eine gestaffelte Verteidigung, bei der Erkennung, Identifizierung, Störung und physische Abwehr miteinander kombiniert werden.

Unter 5.000 Dollar: Genau diese Preisklasse wird bereits getestet

Für ZenaTech ist ein anderes System besonders interessant. Das Unternehmen Perseus brachte einen kleinen Interceptor zu Falcon Peak, dessen Einsatz laut CEO Joe Cornelius weniger als 5.000 US-Dollar kosten soll. Die Tests zeigten gleichzeitig, wie schwierig die praktische Umsetzung ist: Starker Wind, Hitze und Staub in Arizona stellten mehrere Systeme vor Herausforderungen. Genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis für den gesamten Markt. Ein günstiger Interceptor reicht nicht - er muss unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Trotzdem zeigt die Preisregion, wohin sich Teile des Counter-UAS-Marktes bewegen: Statt jede günstige Drohne mit einer teuren Rakete zu bekämpfen, suchen Streitkräfte nach skalierbaren Lösungen, die in größeren Stückzahlen eingesetzt werden können.

ZenaTech verfolgt mit dem P-1 eine sehr ähnliche Kostenlogik

Hier entsteht der direkte Bezug zu ZenaTech. Die Tochter ZenaDrone entwickelt mit dem Interceptor P-1 ebenfalls eine autonome Einweg-Abfangdrohne und nennt einen angestrebten Verkaufspreis von unter 5.000 US-Dollar. Im Juli begann die erste Flugtestphase. Weitere Entwicklungsstufen sollen autonome Zielverfolgung, Abfangtests gegen bewegliche Ziele, Multi-Drohnen-Szenarien und die Integration mit Zena AI umfassen. Bemerkenswert ist dabei, dass ZenaTech selbst Grenzschutzoperationen ausdrücklich als eines der möglichen Einsatzfelder des P-1 nennt. Die Parallele darf trotzdem nicht überzogen werden: ZenaTech nahm nach den vorliegenden Informationen nicht an Falcon Peak teil und hat keinen damit verbundenen Auftrag erhalten. Außerdem ist der Preis von unter 5.000 Dollar bislang ein Zielwert und kein bestätigter Serienpreis.

Zena AI soll aus einzelnen Interceptoren ein Abwehrnetz machen

Langfristig soll der P-1 Teil eines größeren Counter-UAS-Systems werden. Mit Zena AI entwickelt ZenaTech eine Softwarearchitektur, die Bedrohungen erkennen, klassifizieren und verfolgen sowie mehrere autonome Interceptoren koordinieren soll. Genau diese Kombination aus Sensorik, Software und verschiedenen Abwehrmitteln entspricht grundsätzlich der Richtung, die auch das Pentagon bei Falcon Peak verfolgt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Systeme technisch vergleichbar oder bereits gleich weit entwickelt sind. ZenaTech befindet sich mit P-1 und Zena AI weiterhin in der Entwicklungs- und Testphase. Ein operativ validiertes System oder einen großen Serienauftrag für P-1 hat das Unternehmen bislang nicht gemeldet.

Das Pentagon stellt bereits Milliarden für Drohnenabwehr bereit

Dass aus solchen Tests ein großer Beschaffungsmarkt entstehen kann, zeigen die jüngsten Pentagon-Aufträge. Ende September wurden zehn neue Counter-UAS-Verträge mit einem gemeinsamen maximalen Vertragsvolumen von rund 4,15 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben. Das übergeordnete Vertragsvehikel soll nach Angaben der zuständigen Pentagon-Taskforce bis Ende Oktober auf bis zu 7 Milliarden US-Dollar anwachsen. Zu den Unternehmen mit neuen Rahmenverträgen gehören unter anderem DroneShield, Allen Control Systems, RADA Technologies und L3Harris WESCAM. Entscheidend ist die Einschränkung: Bei diesen Summen handelt es sich überwiegend um Vertragsobergrenzen, nicht um bereits ausgezahltes Geld. Von den zehn neuen Vergaben waren zunächst lediglich 50 Millionen Dollar tatsächlich gebunden. Trotzdem zeigt die Größenordnung, wie ernst das Pentagon den Aufbau einer mehrschichtigen Drohnenabwehr inzwischen nimmt.

Fazit: Die Drohnenabwehr kommt im amerikanischen Alltag an

Die 378 Detektionen in nur 30 Tagen zeigen, dass Drohnen längst nicht mehr ausschließlich ein Problem klassischer Kriegsgebiete sind. An der amerikanischen Südgrenze werden kommerzielle Fluggeräte zur Aufklärung eingesetzt, während das US-Militär Laser, elektronische Störsysteme und Abfangdrohnen dagegen testet. Gleichzeitig konkurrieren Defense-Tech-Unternehmen darum, aus diesen Tests reale Pentagon-Aufträge zu machen.

Für ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) ist Falcon Peak noch kein Geschäftserfolg. Das Unternehmen war nach den verfügbaren Informationen nicht beteiligt. Interessant ist vielmehr, dass die US Army derzeit genau jene Kategorie günstiger autonomer Interceptoren testet, in der ZenaTech seinen P-1 positionieren möchte. Dass ein Falcon-Peak-Teilnehmer ebenfalls einen Preis von unter 5.000 Dollar pro Einsatz anstrebt, macht die Parallele besonders sichtbar. Nun muss ZenaTech beweisen, dass P-1 und Zena AI nicht nur auf dem Papier wirtschaftlich attraktiv sind, sondern unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Denn der Wettbewerb um Amerikas nächste Generation der Drohnenabwehr hat bereits begonnen.

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Lassen Sie sich in den Verteiler für Zena Tech oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Zena Tech" und/oder "Nebenwerte".

Zena Tech
Land: Canada, Toronto
ISIN: CA98936T2083
WKN: A40HQQ
https://www.zenatech.com

Quellen

Reuters - US Army tests counter-drone tech at Mexican border as cartel drone use rises - 5. Oktober 2026
https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/us-army-tests-counter-drone-tech-mexican-border-cartel-drone-use-rises-2026-10-05/

Breaking Defense - Battling sand and wind, Pentagon evaluates counter-drone tech at southern border exercise - 1. Oktober 2026
https://breakingdefense.com/2026/10/battling-sand-and-wind-pentagon-evaluates-counter-drone-tech-at-southern-border-exercise/

DefenseScoop - Pentagon task force, Army announce billions in counter-drone tech awards - 29. September 2026
https://defensescoop.com/2026/09/29/pentagon-task-force-army-announce-billions-in-counter-drone-tech-awards/

ZenaTech - ZenaDrone Begins Testing Phase for Interceptor P-1 Counter-UAS Drone Platform - 28. Juli 2026
https://www.zenatech.com/zenatechs-zenadrone-begins-testing-phase-for-interceptor-p-1-counter-uas-drone-platform/

ZenaTech - ZenaDrone Interceptor P-1, Single-Use Autonomous Interceptor Drone, Targeted to Sell for Under $5,000 USD - 19. März 2026
https://www.zenatech.com/zenatechs-zenadrone-interceptor-p-1-single-use-autonomous-interceptor-drone-targeted-to-sell-for-under-5000-usd/

ZenaTech - Integrated Counter-UAS System Pairing Interceptor P-1 with Zena AI Detection and Swarm Command Software - 24. März 2026
https://www.zenatech.com/zenatech-developing-an-integrated-counter-uas-system-pairing-the-interceptor-p-1-low-cost-drone-with-zena-ai-detection-and-swarm-command-software/

ZenaTech - Letter to Shareholders Outlines 316% Q2 Revenue Growth and Seventh Consecutive Quarter of Sequential Growth - 1. Oktober 2026
https://www.zenatech.com/zenatech-letter-to-shareholders-outlines-316-q2-revenue-growth-and-seventh-consecutive-quarter-of-sequential-growth/

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