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Rheinmetall und MBDA erhalten Marine-Auftrag für Laserwaffe - ZenaTech entwickelt autonome Drohnenabwehr

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Die Deutsche Marine investiert mehrere Hundert Millionen Euro in eine neue Generation der Drohnenabwehr. Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) und MBDA Deutschland haben vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr einen Entwicklungsauftrag für ein Hochenergie-Laserwaffensystem erhalten. Das System soll ab 2029 einsatzfähig sein und Kriegsschiffe unter anderem gegen unbemannte Fluggeräte schützen. Während die deutschen Rüstungskonzerne auf gebündelte Laserenergie setzen, entwickelt ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) mit seiner Tochtergesellschaft ZenaDrone einen anderen technologischen Ansatz. Die autonome Schwerlastdrohne ZenaDrone 2000 soll künftig feindliche Drohnen über Land und See erkennen, verfolgen und bekämpfen können. Damit arbeiten die Unternehmen an unterschiedlichen Lösungen für dieselbe sicherheitspolitische Herausforderung.

Rheinmetall und MBDA erhalten Auftrag im dreistelligen Millionenbereich

Der am 9. Juli 2026 unterzeichnete Vertrag hat nach Angaben von Rheinmetall einen Wert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Auftragnehmer ist die Arbeitsgemeinschaft Hochenergielaser aus Rheinmetall Waffe Munition und MBDA Deutschland. Beide Unternehmen bereiten zudem die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens für die Entwicklung und Produktion der Laserwaffentechnologie vor. Das geplante System soll die gesamte Abwehrkette von der Aufklärung über die Zielverfolgung bis zur Bekämpfung abdecken. Anders als konventionelle Flugabwehrwaffen, die Geschosse oder Lenkflugkörper einsetzen, konzentriert ein Hochenergielaser seine Energie auf einen kleinen Bereich des Ziels. Dadurch können bestimmte Bedrohungen präzise bekämpft werden. Die Technologie wurde bereits umfangreich erprobt. Ein gemeinsamer Laserdemonstrator absolvierte nach Unternehmensangaben rund 28.000 Seemeilen auf der Fregatte SACHSEN. Während der Tests auf See und bei der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen wurden mehr als 1.000 erfolgreiche Schüsse gegen Luft-, See- und Landziele durchgeführt. Auch unter ungünstigen Umweltbedingungen konnte die Wirksamkeit demonstriert werden. Die Bundeswehr will das neue System insbesondere zur Abwehr kleiner, schneller und schwer zu bekämpfender Ziele einsetzen. Es soll vorhandene Rohrwaffen und Lenkflugkörper ergänzen, nicht vollständig ersetzen. Die für 2029 vorgesehene Einsatzfähigkeit ist dabei weiterhin ein Entwicklungsziel.

Drohnenabwehr auf See erfordert neue Technologien

Der Auftrag verdeutlicht, welche Bedeutung die Bekämpfung unbemannter Fluggeräte für moderne Seestreitkräfte gewonnen hat. Drohnen können zur Aufklärung eingesetzt werden, aber auch als Angriffssysteme dienen. Gerade auf See müssen mögliche Bedrohungen frühzeitig erkannt werden, damit Schiffe ausreichend Zeit für geeignete Gegenmaßnahmen haben. Dabei gibt es unterschiedliche technische Ansätze. Hochenergielaser sollen Ziele durch gebündelte Energie neutralisieren. Elektronische Systeme können unter bestimmten Voraussetzungen Funkverbindungen oder Navigationssignale stören. Spezialisierte Abfangdrohnen wiederum sollen feindliche Fluggeräte selbstständig verfolgen und bekämpfen. Welche Technologie geeignet ist, hängt unter anderem von Entfernung, Zieltyp, Wetterbedingungen und Einsatzumgebung ab. Deshalb setzen moderne Abwehrkonzepte zunehmend auf die Kombination verschiedener Sensoren und Wirkmittel. In diesem technologischen Umfeld entwickelt auch ZenaTech eigene Systeme. Eine geschäftliche Zusammenarbeit mit Rheinmetall oder MBDA ist dabei nicht bekannt.

ZenaTech bereitet Flugtests der ZenaDrone 2000 vor

ZenaTech arbeitet mit der ZenaDrone 2000 an einer benzinbetriebenen Schwerlastdrohne, die speziell für längere Überwachungs- und Abwehraufgaben entwickelt wird. Am 6. Oktober meldete das Unternehmen weitere Fortschritte beim Aufbau des ersten vollständigen Prototyps am Standort Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach Unternehmensangaben sind die Flugzeugzelle und die klappbare Armstruktur fertiggestellt. Das Antriebssystem wurde bereits auf einem Prüfstand getestet, während sich die Flugsteuerung und die Autonomie-Software in Bodentests befinden. Die technischen Entwicklungsziele umfassen eine Schwebeflugdauer von mehr als vier Stunden, eine Nutzlastkapazität von bis zu 40 Kilogramm und ein maximales Startgewicht von 200 Kilogramm. Kameras sollen eine Rundumabdeckung von 360 Grad ermöglichen. Damit soll die Plattform über längere Zeiträume ein Einsatzgebiet überwachen und mögliche Bedrohungen verfolgen können. Für spätere Entwicklungsphasen plant ZenaTech auch die Koordination mehrerer Ziele und das Zusammenspiel mit kleineren Abfangdrohnen. Allerdings befindet sich die ZenaDrone 2000 weiterhin in der Prototypenentwicklung. Die ersten Flugtests sind nach dem aktualisierten Zeitplan für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Die angestrebten Leistungsdaten und die maritime Einsatzfähigkeit müssen deshalb erst praktisch nachgewiesen werden.

IQ Glider und Interceptor P-1 ergänzen das Konzept

Für maritime Anwendungen entwickelt ZenaTech zusätzlich den IQ Glider. Die autonome schwimmende Plattform soll künftig als Start-, Lande- und Betankungsstation für die ZenaDrone 2000 dienen. Dadurch könnten Drohnen über längere Zeiträume in einem Einsatzgebiet verfügbar bleiben, ohne für jeden Flug zu einer landgestützten Basis zurückkehren zu müssen. Ein weiterer Bestandteil des Entwicklungsprogramms ist der Interceptor P-1. Diese kleinere autonome Einwegdrohne soll gegnerische Fluggeräte durch einen direkten Abfangvorgang stoppen. Im Juli meldete ZenaTech den Beginn der Flugtestphase. Als angestrebten Verkaufspreis nennt das Unternehmen weniger als 5.000 US-Dollar pro Einheit. Langfristig sollen die größere ZenaDrone 2000, der kleinere Interceptor P-1 und die Software Zena AI unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines integrierten Drohnenabwehrsystems übernehmen. Während die Schwerlastdrohne länger andauernde Überwachungs- und Koordinationsaufgaben erfüllen soll, sind die kleineren Interceptoren für die eigentliche Abwehr vorgesehen. Auch hier gilt: Die geplante Integration der verschiedenen Komponenten ist noch kein Nachweis eines vollständig einsatzbereiten Systems.

Fazit: Unterschiedliche Ansätze für dieselbe Herausforderung

Der Marine-Auftrag für Rheinmetall und MBDA zeigt, dass die Bundeswehr erhebliche Mittel in neue Technologien zur Drohnenabwehr investiert. Mit dem geplanten Hochenergielaser setzen die deutschen Unternehmen auf ein System, dessen Demonstrator bereits umfangreiche Tests unter maritimen Bedingungen absolviert hat. ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) verfolgt mit der ZenaDrone 2000, dem IQ Glider und dem Interceptor P-1 einen anderen Ansatz. Statt eines stationären Laser-Wirkmittels steht die Entwicklung autonomer Fluggeräte im Mittelpunkt, die Überwachung und Abwehr miteinander verbinden sollen. Die Entwicklungsstände sind nicht vergleichbar: Rheinmetall und MBDA verfügen über einen bestätigten Bundeswehr-Auftrag und einen umfangreich erprobten Demonstrator. ZenaTech muss die geplanten Funktionen seiner Systeme erst in weiteren Flug- und Integrationstests nachweisen. Die Projekte verdeutlichen jedoch, wie unterschiedlich die technologischen Lösungen ausfallen können, mit denen Streitkräfte künftig Drohnenangriffen begegnen wollen.

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Lassen Sie sich in den Verteiler für Zena Tech oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Zena Tech" und/oder "Nebenwerte".

Zena Tech
Land: Canada, Toronto
ISIN: CA98936T2083
WKN: A40HQQ
https://www.zenatech.com

Quellen

Rheinmetall - Marine-Laserauftrag, 09.07.2026
https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/07/2026-07-09-baainbw-beauftragt-rheinmetall-und-mbda-mit-realisierung-eines-laserwaffensystems-fuer-die-deutsche-marine

MBDA - Laserwaffensystem für die Deutsche Marine, 09.07.2026
https://www.mbda-deutschland.de/pressemitteilung/baainbw-beauftragt-mbda-und-rheinmetall-mit-realisierung-eines-laserwaffensystems-fuer-die-deutsche-marine/

Bundeswehr - Vertrag zur Entwicklung von Hochenergie-Laserwaffen, 10.07.2026
https://www.presseportal.de/pm/147341/6311721

ZenaTech - Entwicklungsfortschritte bei ZenaDrone 2000, 06.10.2026
https://www.zenatech.com/de/zenatech-treibt-den-zenadrone-2000-heavy-lift-interceptor-in-richtung-flugtests-fuer-counter-uas-und-maritime-verteidigungsanwendungen-voran/

ZenaTech - Maritime Start- und Betankungsplattform IQ Glider, 10.03.2026
https://www.zenatech.com/de/zenatechs-zenadrone-beginnt-mit-der-entwicklung-des-iq-glider-einer-autonomen-start-und-betankungsstation-fur-maritime-drohnen-fur-die-zenadrone-2000-abfangdrohne/

ZenaTech - Flugtests des Interceptor P-1, 28.07.2026
https://www.zenatech.com/de/zenatechs-zenadrone-beginnt-mit-der-testphase-der-interceptor-p-1-counter-uas-drohnenplattform/

Disclaimer/Risikohinweis ZenaTech

Interessenkonflikte: Mit ZenaTech existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der ZenaTech. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von ZenaTech können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

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