DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
DEUTZ - Beim Motorenbauer Deutz steht mit der Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) eine Neuordnung des Aufsichtsrats an. Nach Informationen des Handelsblatts sollen zwei Anteilseignervertreter das Kontrollgremium vor Ablauf ihrer regulären Amtszeit verlassen. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen berichten, dass der Schritt nicht von den beiden Kontrolleuren selbst ausgehe. Die frei werdenden Sitze sollen demnach zum Ende des Jahres an Vertreter der bisherigen FFG-Eigentümer gehen. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Wenige Wochen nach einem Millionenrückruf wegen einer fehlerhaften Schraube an der Lenkung bereitet Deutschlands größter Autobauer Volkswagen die nächste sicherheitsrelevante Rückrufaktion vor. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmensinsider berichtet, dürfte allein in Deutschland eine niedrige fünfstellige Zahl an Elektroautos betroffen sein. Im Zentrum stehen fehlerhafte Batteriezellen. In seltenen Fällen können sie überhitzen, im Extremfall droht ein Brand. Betroffen sind dem Bericht zufolge unter anderem VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus bestimmten Produktionszeiträumen zwischen 2023 und 2025 sowie einige Tausend Cupra Born. (Handelsblatt)
BASF/EVONIK/RAG - Der Chef der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, kritisiert das Verhalten der RAG-Stiftung im Übernahme-Poker um Evonik. "Die Stiftung sieht jetzt eine Chance, schnell viel Geld zu machen. Die Strategie vom Frühjahr, als man noch voll auf Evonik setzte, spielt plötzlich keine Rolle mehr. Das geht so nicht", sagte Vassiliadis der Rheinischen Post. Er geht davon aus, dass BASF bei einem Deal bar zahlen würde: "Soweit ich weiß, soll eine mögliche Übernahme in bar ablaufen. Es gäbe auch andere Wege, die aber kompliziert sind." Die Stiftung hält 43 Prozent an Evonik. Vassiliadis fordert, dass sie sich professioneller aufstellt: "Bei einem Ausstieg aus Evonik muss die Stiftung endlich eine Antwort geben: Was will sie mit dem Geld machen? Die Stiftung muss sich professioneller aufstellen, wenn sie kein Ankerinvestment mehr hat. Denn dann wird sie zu einem Finanzinvestor." Bislang war sie aber nur mäßig erfolgreich bei Anlagen: "Die RAG-Stiftung war bislang bei Anlagen von Vermögen manchmal erfolgreich, manchmal aber auch nicht. Ich erinnere da an die Benko-Investments und andere", so der Gewerkschafts-Chef. (Rheinische Post)
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October 16, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)
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