ROUNDUP: Bayers Xarelto-Nachfolger Asundexian in China zugelassen
LEVERKUSEN - Bayer darf auf dem wichtigen chinesischen Markt den potenziellen Nachfolger des vormaligen Blockbusters Xarelto zur Vorbeugung sekundärer Schlaganfälle verkaufen. Die chinesische Behörde für Medizinprodukte NMPA habe den Wirkstoff Asundexian mit dem Markennamen Sunharbo zur Schlaganfallprävention bei Patienten zugelassen, die zuvor einen nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder eine hochrisiko-transitorische ischämische Attacke ("Minischlaganfall") erlitten haben, teilte der Pharma- und Agrarchemiekonzern am Montag mit. An der Börse stieg der Bayer-Kurs am Vormittag im mehr als drei Prozent, was zudem auch an guten Studiendaten zum Prostatakrebsmedikament Nubeqa lag.
ROUNDUP: Meta plant Aktienverkäufe für knapp 100 Milliarden US-Dollar
MENLO PARK - Der Plattform-Konzern Meta will durch den Verkauf von Aktien bis zu 95 Milliarden US-Dollar (knapp 85 Mrd Euro) für seine KI-Investitionen einnehmen. Das Unternehmen will Stamm- und Vorzugsaktien im Volumen von rund 35 Milliarden Dollar anbieten, wie es am Montag mitteilte. Zudem plant Meta, bis zu 60 Milliarden US-Dollar über ein sogenanntes "At-the-Market"-Programm (ATM) zu erlösen. Das ist ein Verfahren, das es Unternehmen ermöglicht, Aktien schrittweise direkt am freien Markt zu verkaufen. Bei diesen Aktien handelt es sich um die geplanten stimmrechtslosen Aktien der Klasse C. Damit will sich das Unternehmen Kapital für den Wettlauf um die führende Rolle bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz sichern.
US-Telekomkonzern Verizon hebt Ausblick erneut - Aktie dennoch im Minus
NEW YORK - Der US-Telekomkonzern Verizon hat nach einem deutlichen Kundenzustrom im dritten Quartal erneut seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Nicht nur rechnet der Rivale des Deutsche-Telekom-Ablegers T-Mobile US nun mit einer größeren Steigerung der Nettozugänge bei den Telefonvertragskunden, auch beim bereinigten Gewinn je Aktie dürfte mehr herausspringen als bisher avisiert, hieß es am Montag vom Konzern aus New York.
Frasers Group übernimmt bei Hugo Boss absolute Mehrheit
METZINGEN - Die britische Frasers Group hat beim Bekleidungshersteller Hugo Boss nun die absolute Mehrheit der Aktien. Sie hält 50,08 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, wie die Briten mitteilten. Frasers kann auf Hauptversammlungen alle einfachen Beschlüsse wie Gewinnverwendung oder Entlastung des Vorstands mit einfacher Mehrheit allein entscheiden. Wenn nicht alle Aktionäre vertreten sind, genügen dafür auch schon entsprechend geringere Stimmanteile - faktisch hat Frasers also schon länger das Sagen bei Hugo Boss. Die Beteiligung der Briten hatte zuletzt 47,89 Prozent betragen, sodass zur Übernahme der Mehrheit nicht mehr viel fehlte.
Weitere Meldungen
-Nach 200 Millionen Euro EU-Strafe: Was Temu nun ändern will -Bayer: Nubeqa senkt Metatasen-Risiko bei Prostatakrebs spürbar - Analystenlob -ROUNDUP/Cavallo: Auftritt von Audi-Chef bei Trump ist beschämend -Nach Auftritt mit Trump: Linke will Rücktritt von Audi-Chef -Roche erzielt Fortschritte mit Nierenmedikament Sefaxersen -Urteil: Telekom darf Netzanzeige nicht für Werbung nutzen -Helsing stellt eigenes Luftverteidigungssystem Contra vor -Neue Chefin von Carl Zeiss Meditec startet noch 2026
-Direktbank ING steigt in Wettlauf um Altersvorsorgedepot ein -Dobrindt plant hohe Hürden für Vergesellschaftungen
-ROUNDUP/Ministerium: Rechtliches Neuland bei Vergesellschaftungen -Piloten: Riskanter Umgang mit Schlafmangel
-Unfall von Kreuzfahrtschiff: Polizei ermittelt gegen Kapitän -Nach Hacks: OpenAI will Spitzen-KI ohne Internet trainieren -Wegen hoher Nachfrage: E-Autos werden teurer
-Hunderte betroffen: Großbäcker Aryzta schließt zwei Werke -Bäckerei Moos mit rund 500 Beschäftigten in der Krise -ZDF schließt 2025 mit Millionenminus ab
-Agrarminister Rainer will Ausnahme für Heringfischer sichern -ROUNDUP: 'Mein Schiff 3' soll nach Unfall in die Werft -Bahn verkauft Familienticket ab heute wieder°
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jha
US92343V1044, DE000BAY0017, DE0005557508, US30303M1027, DE000A1PHFF7, US8725901040




