BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Krankenhausbetreiber und Pharmahersteller Fresenius hat erneut ein starkes Quartal hinter sich. Insbesondere der anhaltend gute Lauf bei biotechnologisch hergestellten Nachahmer-Medikamenten (Biosimilars) gibt dem Unternehmen weiter Schwung. Aber auch das Klinikgeschäft konnte in dem Jahresviertel klar zulegen, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Konzernchef Michael Sen ist deshalb nun optimistisch, dass auf das Gesamtjahr gesehen der um Sondereffekte bereinigte Kern-Gewinn je Aktie währungsbereinigt in der oberen Hälfte der Zielspanne von 10 bis 15 Prozent ansteigen wird. Erst im Sommer hatte der Manager die Gewinnprognose angehoben.
In den drei Monaten bis Ende September war diese Kennziffer, aus der unter anderem der Beitrag der Beteiligung am Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) herausgerechnet ist, im Vergleich zum Vorjahr um 10 Cent auf 0,72 Euro gewachsen - währungsbereinigt betrug hier das Plus 14 Prozent. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (ber Ebit) zog im Vergleich nominal um 11 Prozent auf 638 Millionen Euro an, und das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 15 Prozent auf 403 Millionen Euro. Dabei erwirtschaftete der Dax-Konzern mit 5,8 Milliarden Euro 6 Prozent mehr Umsatz als ein Jahr zuvor. Das Jahresziel für den Erlös bestätigte der Unternehmenschef./tav/stk



