Bereits im März dieses Jahres hat die ASG EnergieInvest GmbH die Platzierung einer neuen Unternehmensanleihe 2026/32 (ISIN: DE000A46ZXXX) gestartet. Die Anleihe bietet einen festen Zinssatz von 7,00 % p.a., hat ein Volumen von bis zu 10 Mio. Euro und dient insbesondere der Finanzierung neuer Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte. Mit der neuen Anleihe knüpft die Unternehmensgruppe an ihr Kapitalmarktdebüt aus dem Jahr 2023 an. Über die operative Entwicklung der vergangenen Jahre, den Ausbau der Projektpipeline sowie die Wachstumspläne im Bereich Erneuerbare Energien haben wir mit Geschäftsführer Christof Schmieg gesprochen.
Anleihen Finder: Hallo Herr Schmieg, die ASG-Energie-Gruppe ist wieder am Kapitalmarkt aktiv. Warum haben Sie sich erneut für eine Anleihe als Finanzierungsinstrument entschieden? Und wofür sollen die Anleihemittel dieses Mal konkret genutzt werden?
Christof Schmieg: Unsere erste Anleiheemission war ein voller Erfolg und hat uns gezeigt, dass der Kapitalmarkt der ideale Partner für unsere Wachstumsdynamik ist. Eine neue Anleihe gibt uns genau die Flexibilität und Schnelligkeit, die wir brauchen, um die sich bietenden, attraktiven Marktchancen konsequent zu ergreifen. Konkret werden wir die Mittel unserer neuen 7 % Anleihe 2026/2032 dafür einsetzen, die Umsetzung unserer nächsten großen Projektwelle zu finanzieren. Es geht hierbei um ein kumuliertes Volumen von etwa 128 MWp Photovoltaikleistung und korrespondierende Speicherkapazitäten von rund 125 MWh. Ein signifikanter Teil des Kapitals fließt direkt in den Erwerb von Schlüsselkomponenten wie Module, Umspannwerke und Trafos. Damit schaffen wir reale, werthaltige Sachanlagen, die vorrangig in unseren Eigenbestand übergehen und so unsere langfristige Ertragskraft sichern sollen.
"Unsere erste Anleiheemission war ein voller Erfolg"Anleihen Finder: Was sind die zentralen Unterschiede zur ersten Anleihe-Emission? Inwiefern haben sich die Rahmenbedingungen, aber auch Ihr Geschäftsmodell verändert?
Christof Schmieg: Der größte Unterschied liegt in der operativen Reife und der deutlich verbreiterten Substanz unseres Unternehmens, denn seit unserer ersten Emission hat sich die ASG-Energie-Gruppe deutlich weiterentwickelt. Wir sind als Projektentwickler deutlich gewachsen und haben unser Geschäftsmodell gezielt um weitere Wertschöpfungsstufen erweitert: von der Flächensicherung über die Projektentwicklung und den Anlagenbau bis hin zum Betrieb, der Speicherung und der Vermarktung von Energie. Wir betrachten Photovoltaik und Energiespeicher als zusammenhängendes System und richten unsere Projekte zunehmend auf langfristige Erträge aus dem eigenen Anlagenbestand aus. Darüber hinaus haben wir auch unsere rechtliche und finanzielle Struktur gestärkt. Durch den ...
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