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Schwere Seltene Erden: Entsteht hier die nächste Milliardenstory?
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Small- & Micro Cap Investment
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Rheinmetall baut die Waffen - Doch wer liefert die Seltenen Erden?

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Die europäische Verteidigungsindustrie erlebt derzeit einen beispiellosen Aufschwung. Kurz vor der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen stellte Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) mit der neuen Mehrzweckfregatte GMF140 ein weiteres Großprojekt für NATO-Marinen vor. Das Kriegsschiff soll Luftverteidigung, Raketenabwehr, U-Boot-Jagd und Präzisionsschläge in einer einzigen Plattform vereinen. Gleichzeitig erwarten Analysten erneut starke Geschäftszahlen, getragen von steigenden Verteidigungsausgaben und einer anhaltend hohen Nachfrage nach militärischer Ausrüstung.

Doch während sich die Aufmerksamkeit der Börse auf Rüstungshersteller richtet, gerät eine andere Branche zunehmend in den Fokus: die Produzenten kritischer Rohstoffe. Denn moderne Verteidigungssysteme benötigen weit mehr als Stahl und Elektronik. Ohne Seltene Erden und andere strategische Metalle lassen sich viele der Schlüsseltechnologien moderner Waffensysteme gar nicht herstellen.

Moderne Waffen brauchen moderne Rohstoffe

Die neue GMF140-Fregatte zeigt eindrucksvoll, wie sich militärische Technologien verändert haben.

Neben Raketenwerfern und Geschützen basiert das Schiff auf hochentwickelten Radar- und Sensorsystemen, elektronischer Kampfführung und digitaler Vernetzung. Hinzu kommen modernste Lenkwaffen, Kommunikationssysteme und elektrische Antriebskomponenten.

Für viele dieser Technologien sind Permanentmagnete unverzichtbar. Diese wiederum werden aus Seltenen Erden wie Neodym, Praseodym, Dysprosium oder Terbium hergestellt.

Auch Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketen, Luftverteidigungssysteme und Radaranlagen enthalten große Mengen dieser Spezialmetalle. Hinzu kommt Niob, das hochfeste Spezialstähle für militärische Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe ermöglicht.

Mit jedem zusätzlichen Verteidigungsauftrag wächst deshalb auch der Bedarf an kritischen Rohstoffen.

China bleibt der Schlüsselspieler

Während Europa Milliarden in neue Produktionskapazitäten investiert, bleibt die Versorgung mit Seltenen Erden stark von China abhängig.

Das Land kontrolliert nicht nur einen erheblichen Teil der weltweiten Förderung, sondern dominiert vor allem die Verarbeitung sowie die Produktion von Hochleistungsmagneten.

Gerade schwere Seltene Erden gelten inzwischen als strategische Schlüsselrohstoffe für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Hochtechnologie. Exportbeschränkungen und geopolitische Spannungen haben in den vergangenen Monaten erneut gezeigt, wie verwundbar westliche Lieferketten sind.

Entsprechend investieren die USA und Europa inzwischen Milliardenbeträge in alternative Lieferketten außerhalb Chinas. Ziel ist es, langfristig eigene Rohstoff- und Verarbeitungskapazitäten aufzubauen.

Produzenten außerhalb Chinas gewinnen an Bedeutung

Von dieser Entwicklung profitieren zunächst etablierte Unternehmen.

Lynas Rare Earths (ISIN: AU000000LYC6) baut seine Rolle als größter Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas kontinuierlich aus und investiert verstärkt in die Weiterverarbeitung sowie die Produktion von Magnetmaterialien.

Auch MP Materials (ISIN: US5533681012) entwickelt mit Unterstützung der US-Regierung eine integrierte amerikanische Lieferkette - von der Mine bis zur Magnetproduktion.

Doch Investoren richten ihren Blick zunehmend auch auf Unternehmen, die künftig zusätzliche Rohstoffquellen erschließen könnten.

St George setzt auf Seltene Erden und Niob

Zu diesen Entwicklern zählt St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) mit seinem Araxá-Projekt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais.

Das Projekt unterscheidet sich von vielen anderen Explorationsgesellschaften dadurch, dass es gleich zwei strategische Rohstoffe kombiniert. Neben einer JORC-konformen Ressource von 70,91 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 4,06 Prozent TREO verfügt Araxá über ein 95,47 Millionen Tonnen umfassendes Niob-Vorkommen. Damit adressiert das Unternehmen gleich zwei Märkte, deren Bedeutung durch steigende Verteidigungsausgaben kontinuierlich zunimmt.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten zuletzt neue Bohrergebnisse. Mehrere Bohrungen bestätigten mächtige Mineralisierungszonen direkt ab Oberfläche, darunter ein durchgehender Abschnitt von 207 Metern mit Seltenen Erden sowie hochgradige Niob-Abschnitte. Diese Ergebnisse sollen in eine aktualisierte Ressourcenschätzung einfließen, die noch in diesem Quartal erwartet wird. Parallel arbeitet das Unternehmen an den wirtschaftlichen Studien für die weitere Projektentwicklung.

Ein weiterer Standortvorteil ist die Lage unmittelbar neben der weltweit größten Niobmine von CBMM. Die Region verfügt bereits über Straßen, Bahnanschlüsse, Energieversorgung und jahrzehntelange Erfahrung im Bergbau - Faktoren, die spätere Projektentwicklungen erleichtern könnten.

Darüber hinaus zählt Hancock Prospecting der australischen Bergbauunternehmerin Gina Rinehart inzwischen zu den größten Aktionären von St George und unterstützt die weitere Entwicklung des Projekts.

Der Rohstoffmarkt folgt der Rüstungsindustrie

Der Boom der Verteidigungsindustrie hat bislang vor allem Unternehmen wie Rheinmetall oder HENSOLDT in den Mittelpunkt gerückt. Doch je stärker Europa seine militärischen Kapazitäten ausbaut, desto wichtiger wird auch die Versorgung mit den dafür notwendigen Rohstoffen.

Genau hier könnte sich der Fokus der Kapitalmärkte zunehmend verschieben. Denn ohne Seltene Erden gäbe es keine Hochleistungsmagnete für moderne Radarsysteme, keine präzise Raketenlenkung und viele elektronische Komponenten moderner Verteidigungssysteme wären schlicht nicht verfügbar. Auch Niob wird für hochfeste Spezialstähle immer wichtiger.

Für Anleger könnte deshalb die nächste Phase des Verteidigungsbooms nicht allein bei den Waffenherstellern stattfinden. Unternehmen, die künftig sichere Lieferquellen für Seltene Erden und andere kritische Metalle außerhalb Chinas aufbauen können, dürften im Zuge der geopolitischen Neuordnung ebenfalls stärker in den Fokus rücken. St George Mining gehört zu den Gesellschaften, die sich in diesem Umfeld mit einem kombinierten Seltene-Erden- und Niob-Projekt positionieren.


Quellen

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21181031-seltene-erden-zurueck-china-es-washington-es-investoren-bemerken

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21186657-augen-donnerstag-rheinmetall-baut-kriegsmonster-aktie-zahlen

https://www.stgm.com.au

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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au

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