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Wasserstoff gilt seit Langem als vielversprechende Lösung für die Industrie, die Chemie und andere Wirtschaftsbereiche, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen. Doch hinter dem Begriff Wasserstoff verbirgt sich ein grundlegendes Energieproblem: Der größte Teil des Wasserstoffs muss zunächst hergestellt werden.
Bei grünem Wasserstoff geschieht dies mithilfe von erneuerbarem Strom und Elektrolyse. Und genau hier wird es interessant. Nach Angaben des US-Energieministeriums benötigen moderne Elektrolyseure rund 50 Kilowattstunden Strom oder mehr, um ein Kilogramm Wasserstoff zu produzieren. Eine Modellrechnung des Ministeriums für die PEM-Elektrolyse geht zu Beginn der Betriebsdauer einer Anlage beispielsweise von 55,2 kWh pro Kilogramm aus.
Natürlicher Wasserstoff wirft deshalb eine faszinierende Frage auf:
Was wäre, wenn Wasserstoff gar nicht erst hergestellt werden müsste?
Für kleine Explorationsunternehmen wie Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) könnte sich daraus eine völlig neue Rohstoffstory entwickeln.
Grüner Wasserstoff benötigt zunächst enorme Mengen Strom
Chemisch besteht kein Unterschied: Ein Kilogramm grüner Wasserstoff und ein Kilogramm natürlicher Wasserstoff enthalten denselben Energieträger H2.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Erzeugung.
Um grünen Wasserstoff herzustellen, müssen Wind- oder Solaranlagen zunächst Strom erzeugen. Dieser Strom treibt anschließend einen Elektrolyseur an, der Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Erst danach kann der Wasserstoff gespeichert, verdichtet, transportiert und schließlich genutzt werden.
Allein die Elektrolyse benötigt erhebliche Energiemengen.
Das erklärt zum Teil, warum der große Durchbruch für grünen Wasserstoff trotz Milliardeninvestitionen länger auf sich warten lässt als zunächst erwartet. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur dürfte erneuerbarer Wasserstoff in den meisten Regionen kurzfristig teurer bleiben als konventionell aus fossilen Energieträgern hergestellter Wasserstoff. Gleichzeitig ist die Pipeline der für 2030 angekündigten emissionsarmen Wasserstoffprojekte zuletzt geschrumpft.
Was wäre, wenn die Erde den Wasserstoff bereits produziert?
Genau hier unterscheidet sich natürlicher oder geologischer Wasserstoff grundlegend.
Der U.S. Geological Survey beschreibt ihn als Wasserstoff, der auf natürliche Weise im Untergrund vorkommt und - vergleichbar mit konventionellen Erdgasvorkommen - in Gesteinen gespeichert sein kann. Die Behörde bezeichnet geologischen Wasserstoff sogar als potenziell neue, CO2-arme Primärenergiequelle.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Statt Strom einzusetzen, um Wasserstoff industriell herzustellen, würden Explorationsunternehmen nach geologischen Systemen suchen, in denen natürliche Prozesse diese Arbeit bereits übernommen haben.
Natürlich bedeutet das nicht, dass die Förderung ohne Energieaufwand oder Kosten auskäme. Bohrungen, Aufbereitung, Verdichtung und Transport würden weiterhin Energie und Kapital erfordern. Vor allem müsste zunächst nachgewiesen werden, dass solche Vorkommen ausreichende Mengen Wasserstoff mit entsprechenden Fließraten liefern können.
Der energieintensive Schritt der Elektrolyse könnte jedoch möglicherweise entfallen.
Warum die Geologie von Makenita plötzlich interessant wird
Einer der wichtigsten natürlichen Prozesse, die mit der Entstehung von Wasserstoff in Verbindung gebracht werden, ist die sogenannte Serpentinisierung.
Dabei reagiert Wasser mit bestimmten eisenreichen Gesteinen. Durch diese natürliche chemische Reaktion kann Wasserstoff entstehen. Auch der USGS nennt diesen Mechanismus als eine wichtige potenzielle Quelle für geologischen Wasserstoff.
Damit gewinnt der Name des Saskatchewan-Projekts von Makenita besondere Bedeutung: Serpentinization Iron-Magnetite Project.
Makenita hat seine Landposition dort von 51.304 Acres auf 116.149 zusammenhängende Acres erweitert.
Noch interessanter: Das Projekt grenzt unmittelbar an das Gebiet von MAX Power Mining.
MAX Power stellt die These auf dem Nachbargebiet auf die Probe
Im Lawson Complex versucht MAX Power Mining (ISIN: CA57778R1001) derzeit nachzuweisen, dass Saskatchewan nicht nur natürlichen Wasserstoff beherbergt, sondern möglicherweise über ein wirtschaftlich relevantes System verfügt.
CBC berichtete kürzlich, dass MAX Power mit seiner ersten Bohrung natürlichen Wasserstoff an die Oberfläche gebracht habe. In der zweiten Bohrung wurden anschließend über mehr als 800 Meter kontinuierliche Wasserstoffmesswerte registriert.
Inzwischen fließt auch erhebliches Kapital in diese These.
Eric Sprott übte kürzlich mehr als zwölf Millionen Warrants von MAX Power vorzeitig aus. Dadurch flossen dem Unternehmen rund 6 Mio. CAD zu, während Sprott seinen Anteil auf etwa 24,35% erhöhte.
Für Makenita ist all das keine Garantie. Das Unternehmen hat auf seinem eigenen Projekt bislang keinen natürlichen Wasserstoff nachgewiesen. Ergebnisse von MAX Power lassen sich nicht einfach auf benachbarte Flächen übertragen.
Mit 116.149 Acres unmittelbar neben einem der bekanntesten kanadischen Projekte für natürlichen Wasserstoff nimmt Makenita auf der Landkarte jedoch eine interessante Position ein.
Eine völlig andere Energierechnung?
Der eigentliche Reiz von natürlichem Wasserstoff könnte daher über die Entdeckung eines neuen Rohstoffvorkommens hinausgehen.
Es geht um die dahinterstehende Energierechnung.
Grüner Wasserstoff benötigt rund 50 kWh Strom oder mehr pro Kilogramm, bevor der Wasserstoff überhaupt zur Verfügung steht. Bei natürlichem Wasserstoff könnte die Geologie einen wesentlichen Teil dieses Herstellungsprozesses bereits übernommen haben.
Ob daraus tatsächlich ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, muss noch durch Explorationsergebnisse, Fließraten, Reinheit und Produktionskosten belegt werden. Auch die Forschung zur langfristigen natürlichen Entstehung von Wasserstoff befindet sich noch in einem frühen Stadium.
Sollte Saskatchewan jedoch zeigen, dass natürlicher Wasserstoff in großen Mengen vorkommt und wirtschaftlich gefördert werden kann, könnte sich eine entscheidende Frage stellen:
Warum enorme Mengen Strom für die Herstellung von Wasserstoff einsetzen, wenn die Erde ihn möglicherweise bereits produziert hat?
MAX Power versucht, diese These bei Lawson zu belegen.
Und direkt nebenan kontrolliert Makenita Resources 116.149 Acres.
Quellen:
https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://www.drilling-for-hydrogen.com/news/natural-hydrogen-just-hit-1-billion-now-what
https://markets.businessinsider.com/news/stocks/max-power-announces-10-million-strategic-investment-at-2-50-per-unit-from-eric-sprott-1036435636
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-08/69376242-max-power-mining-corp-max-power-shareholders-approve-sprott-control-person-resolution-399.htm
https://www.cbc.ca/news/science/natural-hydrogen-white-hydrogen-explainer-9.7304934
https://www.makenitaresources.com/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2949821X26000141
https://jpt.spe.org/twa/natural-hydrogen-the-next-frontier-in-clean-energy-exploration
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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com
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