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Lockheed sucht neue Rohstoffquellen für die US-Rüstung - Yugo Metals exploriert in Europa nach Antimon

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Einer der größten Rüstungskonzerne der Welt sucht inzwischen selbst nach Rohstoffquellen. Lockheed Martin (ISIN: US5398301094) verhandelt laut Reuters mit Minen- und Rohstoffunternehmen über amerikanische beziehungsweise nordamerikanische Bezugsquellen für kritische Metalle. Konkret geht es unter anderem um Scandium und Germanium - Materialien, die für militärische Hochtechnologie relevant sind. Dahinter steckt ein Problem, das Washington zunehmend beschäftigt: Die modernsten Waffensysteme der Welt nützen wenig, wenn ihre Lieferketten von Rohstoffen abhängen, deren Förderung oder Verarbeitung von China dominiert wird. Erst gestern zeigte eine neue Reuters-Analyse, wie hartnäckig diese Abhängigkeiten trotz milliardenschwerer Gegenmaßnahmen bleiben. Und während Lockheed seine Lieferketten absichern will, investiert der amerikanische Verteidigungsapparat bereits direkt in andere kritische Rohstoffe wie Antimon. Genau hier wird Yugo Metals (ISIN: AU0000404998) interessant. Der australische Explorer sucht beim Sinjakovo-Projekt in Bosnien-Herzegowina nach Gold und Antimon und meldete aus früheren Oberflächenproben Werte von bis zu 4,5 Prozent Antimon. Mehr lässt sich daraus bislang allerdings nicht ableiten: Yugo besitzt keine definierte Antimonressource, keinen Defense-Vertrag und keine Geschäftsbeziehung zu Lockheed Martin. Die Verbindung ist deshalb keine Unternehmensstory, sondern eine Rohstoffstory.

Lockheed will Rohstoffquellen näher an die Heimat holen

Reuters berichtete Anfang August, dass Lockheed Martin Gespräche mit mehreren Unternehmen über kritische Mineralien führt. Beim Scandium verhandelt der Konzern demnach mit NioCorp Developments, das im US-Bundesstaat Nebraska das Elk-Creek-Projekt entwickeln will. NioCorp und Lockheed haben bereits grundsätzlich vereinbart, über eine mögliche jährliche Lieferung von 15 Tonnen Scandium zu verhandeln. Beim Germanium laufen laut Reuters Gespräche unter anderem mit Teck Resources und 5N Plus. Die Größenordnung beim Scandium ist bemerkenswert: Die möglichen 15 Tonnen jährlich würden Reuters zufolge ungefähr einem Viertel der heutigen globalen Scandiumnachfrage entsprechen. Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass Lockheed überhaupt direkt mit potenziellen Rohstofflieferanten spricht. Der Konzern reagiert damit auf politischen Druck aus Washington, die Abhängigkeit der amerikanischen Verteidigungsindustrie von ausländischen - insbesondere chinesischen - Lieferketten zu reduzieren.

Scandium und Germanium zeigen das Problem der modernen Rüstungsindustrie

Die beiden Metalle verdeutlichen, warum Rohstoffe inzwischen weit oben auf der sicherheitspolitischen Agenda stehen. Scandium kann in Aluminiumlegierungen eingesetzt werden, die für leichte und gleichzeitig belastbare Bauteile interessant sind. Germanium wird unter anderem in Infrarottechnik verwendet. Laut Reuters importieren die USA mehr als die Hälfte ihres Germaniumbedarfs, während im Land seit 1969 kein Scandium mehr gefördert wurde. China besitzt bei zahlreichen kritischen Rohstoffen eine starke Stellung in Förderung oder Verarbeitung. Für einen Konzern wie Lockheed wird die Herkunft solcher Materialien deshalb zunehmend zu einer strategischen Frage. Es geht nicht nur darum, einen Rohstoff irgendwo auf dem Weltmarkt kaufen zu können. Entscheidend ist, ob er auch dann verfügbar bleibt, wenn Handelskonflikte, Exportbeschränkungen oder geopolitische Spannungen Lieferketten unter Druck setzen.

China bleibt trotz Milliardeninvestitionen dominant

Wie schwierig der Aufbau alternativer Lieferketten ist, zeigte Reuters erst am 14. September. Die USA investieren inzwischen massiv in kritische Mineralien und unterstützen heimische Projekte, Verarbeitungskapazitäten und internationale Partnerschaften. Trotzdem bleibt China bei zahlreichen Verarbeitungsschritten dominant. Bei Seltenen Erden sank Chinas Anteil an der Raffination laut den von Reuters zitierten Daten zwar von rund 90 Prozent im Jahr 2023 auf etwa 85 Prozent im Jahr 2025. Doch bei anderen kritischen Rohstoffen ist die chinesische Stellung teilweise sogar stärker geworden. Selbst wenn sämtliche geplanten Projekte umgesetzt würden, könnte China nach IEA-Schätzungen 2035 noch immer rund 70 bis 73 Prozent der Raffination Seltener Erden kontrollieren. Das erklärt, warum Washington inzwischen nicht mehr nur über Rohstoffsicherheit spricht, sondern mit Fördergeldern, Beteiligungen und langfristigen Abnahmevereinbarungen versucht, neue Lieferketten tatsächlich aufzubauen.

Selbst der Meeresboden rückt jetzt ins Visier der USA

Wie weit diese Strategie mittlerweile reicht, zeigt eine weitere aktuelle Meldung. US-Innenminister Doug Burgum erklärte am 14. September, dass die Regierung innerhalb weniger Monate erste Genehmigungen für Tiefseebergbau erteilen könnte. Hintergrund ist ebenfalls der Versuch, den Zugang zu kritischen Mineralien für Elektronik, Energietechnik und Waffen zu verbreitern. Unternehmen wie The Metals Company und Impossible Metals interessieren sich für polymetallische Knollen am Meeresboden. Der Ansatz ist wegen möglicher Auswirkungen auf bislang wenig erforschte Tiefseeökosysteme hoch umstritten. Für die Rohstoffstory ist dennoch bemerkenswert, wie weit Washington inzwischen zu gehen bereit ist: von heimischen Minen über neue Raffinerien und direkte Unternehmensbeteiligungen bis hin zur möglichen Förderung am Meeresboden.

Antimon ist ein weiterer Baustein dieser Strategie

Lockheeds aktuelle Gespräche drehen sich nach Reuters-Angaben um Scandium und Germanium - nicht um Antimon. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Antimon gehört jedoch separat zu den kritischen Rohstoffen, bei denen die USA ihre Lieferkette ebenfalls absichern wollen. Der Rohstoff besitzt industrielle Anwendungen und wird in bestimmten militärischen Bereichen eingesetzt. Besonders relevant ist Antimontrisulfid. Washington unterstützt inzwischen Projekte, die eine heimische Produktion dieses Materials aufbauen sollen. Damit zeigt sich ein Muster: Je stärker geopolitische Spannungen die Versorgung einzelner Spezialmetalle infrage stellen, desto stärker versucht die amerikanische Regierung, mehrere unterschiedliche kritische Rohstoffketten gleichzeitig näher an die eigene industrielle Basis zu holen.

43,4 Millionen Dollar für eine heimische Antimonkette

Besonders sichtbar wird das bei Nova Minerals. Die hundertprozentige US-Tochter Alaska Range Resources erhielt einen Award über 43,4 Millionen US-Dollar im Rahmen von Title III des Defense Production Act. Damit soll am Estelle Gold and Critical Minerals Project in Alaska eine integrierte Antimonlieferkette aufgebaut werden. Die geplante Kette reicht nach Unternehmensangaben von der Gewinnung und Konzentration bis zur Raffination von Stibnit und der Herstellung von Antimontrisulfid für Anforderungen der amerikanischen Verteidigungsindustrie. Anfang September trafen dafür rund 500 Tonnen Aufbereitungs- und Raffinerieausrüstung in Port MacKenzie ein. Mehr als 40 Container brachten unter anderem Anlagen zum Zerkleinern, Sortieren, Mahlen, Flotieren und Raffinieren nach Alaska. Die Entwicklung ist damit bereits wesentlich weiter fortgeschritten als bei einem frühen Explorer: Nova arbeitet konkret am Aufbau einer Verarbeitungskette und peilt nach eigener Planung eine erste Produktion 2027 an.

Yugo exploriert nach Antimon auf der europäischen Seite des Atlantiks

Genau hier lässt sich die Brücke nach Europa schlagen. Yugo kontrolliert nach Unternehmensangaben fünf Tenements innerhalb von drei Projektgebieten über insgesamt rund 190 Quadratkilometer in Bosnien-Herzegowina. Beim rund 80 Quadratkilometer großen Sinjakovo-Projekt sucht das Unternehmen unter anderem nach Gold und Antimon. Frühere Rock-Chip-Arbeiten lieferten dort Werte von bis zu 4,5 Prozent Antimon. Hinzu kommen Oberflächenresultate für Gold, Silber, Kupfer und weitere Metalle. Bosnien-Herzegowina liegt in Europa, grenzt unmittelbar an die Europäische Union und ist EU-Beitrittskandidat. In einer Zeit, in der westliche Staaten ihre Abhängigkeit von konzentrierten Rohstofflieferketten reduzieren wollen, ist diese Lage grundsätzlich interessant. Aber zwischen einer interessanten Lage und einer strategischen Rohstoffquelle liegt ein sehr langer Weg.

4,5 Prozent Antimon sind noch keine Lagerstätte

Gerade bei Yugo ist diese Unterscheidung entscheidend. Die bis zu 4,5 Prozent Antimon stammen aus einzelnen Oberflächenproben. Sie sagen zunächst nur aus, dass in dem untersuchten Gesteinsmaterial entsprechend hohe Antimonwerte gemessen wurden. Daraus lässt sich weder ableiten, wie groß die mineralisierte Zone ist, noch wie kontinuierlich sie verläuft oder welche durchschnittlichen Gehalte ein mögliches Vorkommen besitzt. Yugo verfügt derzeit über keine definierte Antimonressource und keine Antimonreserve. Es existieren auch keine Wirtschaftlichkeitsstudie, kein Minenplan und kein bekannter Abnahmevertrag mit einem Rüstungsunternehmen. Der Unterschied zu den Unternehmen, mit denen Lockheed über Rohstoffe spricht, ist damit erheblich. NioCorp arbeitet beispielsweise bereits an einem konkreten amerikanischen Entwicklungsprojekt und verhandelt über mögliche zukünftige Liefermengen. Yugo muss zunächst geologisch nachweisen, was bei Sinjakovo überhaupt vorhanden ist.

Europa hat das Problem längst erkannt

Die grundsätzliche strategische Relevanz europäischer Rohstoffprojekte lässt sich trotzdem nicht ignorieren. Die Europäische Kommission bezeichnet strategische Rohstoffe ausdrücklich als entscheidend für die Widerstandsfähigkeit der europäischen Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie. Mit dem Critical Raw Materials Act versucht die EU deshalb, eigene Kapazitäten für Förderung, Verarbeitung und Recycling auszubauen und die Abhängigkeit von einzelnen Drittstaaten zu reduzieren. Die Kommission verlangt bei strategischen Projekten jedoch gerade jene Dinge, die bei einem frühen Explorer noch fehlen: ausreichende geologische Sicherheit, technische Machbarkeit, erwartbare Produktionsmengen und eine realistische Umsetzungsperspektive. Für Yugo zeigt das, wie viele Schritte zwischen einer ersten Exploration und einer möglichen strategischen Rohstoffquelle liegen.

Während Antimon die strategische Story liefert, kommen die konkreteren Daten vom Gold

Operativ bleibt bei Yugo deshalb Gold momentan weiter fortgeschritten. Beim Erak-Prospect innerhalb des Sinjakovo-Projekts wurden neun Diamantbohrungen über insgesamt 1.057 Meter abgeschlossen. Das bislang auffälligste breitere Ergebnis stammt aus ERDD006 mit 36,1 Metern bei 2,3 g/t Gold ab 51,8 Metern, darunter 3 Meter mit 14,5 g/t Gold. ERDD009 lieferte 10,4 Meter mit 2,6 g/t Gold und ERDD007 22,4 Meter mit 1,1 g/t Gold. Auch hier befindet sich das Unternehmen allerdings noch in einer frühen Phase. Yugo erklärte ausdrücklich, dass Arbeiten an einer Ressourcenschätzung noch nicht begonnen haben. Die bisherigen Bohrungen zeigen Mineralisierung - ob daraus irgendwann eine zusammenhängende und wirtschaftlich interessante Lagerstätte definiert werden kann, ist offen.

Der nächste Test liegt rund 400 Meter weiter östlich

Yugo hat inzwischen einen zweiten Bohrplatz rund 400 Meter östlich des ersten Erak-Bohrbereichs errichtet. In der Nähe befindet sich der frühere Schürfgraben SICH003, aus dem 61 Meter mit 1,5 g/t Gold gemeldet wurden. Nach Angaben des Unternehmens deutet das aktuelle geologische Modell darauf hin, dass die Mineralisierung zwischen den beiden Bereichen kontinuierlich sein könnte. Auch hier gilt jedoch: Das ist bislang eine geologische Interpretation, keine durchgehende, durch Bohrungen bestätigte Mineralisierung. Weitere Bohrungen müssen erst zeigen, ob sich der mineralisierte Bereich tatsächlich über diese Distanz verfolgen lässt. Genau solche Ergebnisse sind für Yugo momentan wesentlich wichtiger als jede geopolitische Schlagzeile. Denn erst die Exploration kann aus einer Rohstoffidee möglicherweise ein definierbares Projekt machen.

Lockheed zeigt, wie sich die Rohstofffrage verändert

Für Anleger liegt die interessante Verbindung deshalb nicht darin, Lockheed und Yugo künstlich zusammenzuführen. Sie liegt in der Veränderung des Marktes. Wenn ein Konzern wie Lockheed Martin direkt mit Rohstoffunternehmen über zukünftige Scandium- und Germaniumlieferungen spricht, zeigt das, dass kritische Mineralien zunehmend Teil der strategischen Planung der Verteidigungsindustrie werden. Wenn Washington parallel 43,4 Millionen US-Dollar in den Aufbau einer heimischen Antimonlieferkette steckt und sogar neue Wege zur Rohstoffgewinnung am Meeresboden prüft, wird deutlich, wie umfassend die Suche nach alternativen Bezugsquellen inzwischen geworden ist. Für frühe Explorer kann dieses Umfeld langfristig interessant sein - aber nur dann, wenn die Geologie tatsächlich liefert.

Fazit

Lockheed Martin versucht, seine Versorgung mit kritischen Rohstoffen stärker in den USA und bei verbündeten Ländern abzusichern. Washington investiert parallel in neue Minen, Raffinerien und Antimonkapazitäten und prüft inzwischen sogar eine schnellere Genehmigung von Tiefseebergbau. Hinter dieser Entwicklung steht eine grundlegende Erkenntnis: Moderne Verteidigungsfähigkeit beginnt nicht erst in der Raketen- oder Flugzeugfabrik, sondern deutlich weiter vorne in der Lieferkette. Für Yugo ist das ein strategisch relevantes Umfeld, aber noch kein wirtschaftlicher Vorteil. Die bislang gemeldeten Antimonwerte von bis zu 4,5 Prozent stammen aus Oberflächenproben und stellen keine definierte Ressource dar. Auch beim weiter fortgeschrittenen Goldprogramm muss erst zusätzliche Exploration zeigen, wie groß und kontinuierlich die Mineralisierung tatsächlich ist. Sollte Yugo eines Tages eine relevante Antimonmineralisierung definieren können, würde diese auf einen westlichen Rohstoffmarkt treffen, der heute wesentlich stärker von Sicherheits- und Defense-Fragen geprägt ist. Ob es dazu kommt, entscheidet aber nicht Lockheed, Washington oder die geopolitische Lage - sondern zunächst der Bohrer bei Yugo Metals (ISIN: AU0000404998).


Quellen

Reuters - Lockheed seeks U.S. mineral supplies after Trump supply-chain push, sources say, 4. August 2026
https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/lockheed-seeks-us-mineral-supplies-after-trump-supply-chain-push-sources-say-2026-08-04/

Reuters - US invests in critical minerals but China maintains grip, 14. September 2026
https://www.reuters.com/business/energy/us-invests-critical-minerals-china-maintains-grip-reeii-2026-09-14/

Reuters - US aims to issue deep-sea mining permits within months, Interior Secretary Burgum says, 14. September 2026
https://www.reuters.com/legal/litigation/us-aims-issue-deep-sea-mining-permits-within-months-interior-secretary-burgum-2026-09-14/

U.S. Securities and Exchange Commission / Nova Minerals - Review of Operations: US$43.4 million Defense Production Act funding and Estelle antimony supply chain, 2026
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1852551/000149315226019450/ex99-1.htm

U.S. Securities and Exchange Commission / Nova Minerals - Arrival of approximately 500 tons of antimony processing and refining equipment in Alaska, 8. September 2026
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1852551/000149315226041682/ex99-1.htm

European Commission - Strategic Projects under the Critical Raw Materials Act
https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/raw-materials/areas-specific-interest/critical-raw-materials/strategic-projects-under-crma_en

Yugo Metals - Sinjakovo Gold & Antimony Project
https://www.yugometals.com/de/projects/sinjakovo

Yugo Metals - ASX Announcement, 22. November 2022 - Exploration Update / Sinjakovo
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20221122/pdf/45hvqkxl9byk9z.pdf

Yugo Metals - ASX Release, 18. August 2026 - Yugo Advances Erak Discovery
https://www.yugometals.com/investors

Yugo Metals - ASX Release, 26. August 2026 - Board Site Visit & Commencement of Drilling at Cajnice
https://www.marketindex.com.au/asx/yug/announcements/board-site-visit-commencement-of-drilling-at-cajnice-6A1340295

Yugo Metals - Investor Centre / aktuelle ASX-Veröffentlichungen
https://www.yugometals.com/investors

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Yugo Metals Ltd
Land: Australien
ISIN: AU0000404998
Yugo Metals

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