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Small- & Micro Cap Investment
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Air Liquide und der 100-Milliarden-Dollar-Schock: Warum natürlicher Wasserstoff neue Aufmerksamkeit bekommt

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Eine Energiekrise verändert die Rechnung. Was in ruhigen Zeiten als teure Alternative gilt, kann plötzlich strategisch interessant werden, wenn Importpreise steigen und Regierungen milliardenschwere Entlastungspakete finanzieren müssen. Genau diese Verschiebung beschreibt Air Liquide (ISIN: FR0000120073) im Wasserstoffmarkt.

Nach einer im September veröffentlichten Einschätzung des Industriegasekonzerns haben energieimportierende Länder in den ersten zwei Monaten des im Februar begonnenen Iran-Konflikts zusammen mehr als 100 Milliarden US-Dollar zusätzlich aufgewendet. Die Schätzung umfasst höhere Rechnungen für fossile Brennstoffe sowie staatliche Maßnahmen wie Steuersenkungen und Subventionen.

Für Anleger stellt sich damit eine neue Frage: Wie viel ist eine Energieversorgung wert, die weniger anfällig für geopolitische Schocks ist? Wasserstoff erhält dadurch einen zusätzlichen Antrieb - und die Suche nach wirtschaftlichen Quellen rückt stärker in den Mittelpunkt.

Wasserstoff wird zur Frage der Versorgungssicherheit

Air-Liquide-Chef François Jackow erklärte der Financial Times, sein Unternehmen habe seit dem Energiepreisschock mit Verantwortlichen in Brüssel, Frankreich, den Niederlanden, Japan und Südkorea über sauberen Wasserstoff gesprochen. Neben Klimazielen werde die Versorgungssicherheit wichtiger.

Das ist für die Branche eine relevante Veränderung. Wasserstoff wird bereits in Raffinerien und zur Herstellung von Düngemitteln eingesetzt. Neue Anwendungen müssen deshalb nicht den gesamten Markt erst schaffen. Allerdings stammt der überwiegende Teil der heutigen Produktion aus Erdgas und verursacht dabei Kohlendioxidemissionen.

Emissionsärmere Verfahren können diese Abhängigkeit reduzieren. Doch sie müssen finanziert, gebaut und wirtschaftlich betrieben werden. Grüner Wasserstoff benötigt für die Elektrolyse große Mengen Strom. Die industrielle Nachfrage allein garantiert deshalb noch keine rentablen Projekte.

130 Milliarden Dollar lösen die Kostenfrage nicht

Nach dem im September veröffentlichten Bericht des Hydrogen Council wurden inzwischen rund 130 Milliarden US-Dollar für konkrete Projekte zur Produktion sauberen Wasserstoffs zugesagt. Rund 90 Prozent dieser Projekte befinden sich laut dem Bericht im Bau oder sind bereits in Betrieb.

Die Größenordnung zeigt, dass Regierungen und Industrie den Aufbau ernst nehmen. Gleichzeitig bleiben hohe Produktionskosten eine wesentliche Hürde. Versorgungssicherheit kann die politische Bereitschaft erhöhen, Projekte zu unterstützen; dauerhaft tragfähige Geschäftsmodelle brauchen dennoch wettbewerbsfähige Kosten.

Hinzu kommt eine neue Abhängigkeitsfrage. Nach Angaben des Hydrogen Council entfällt mehr als die Hälfte der zugesagten Kapazität für erneuerbaren Wasserstoff auf China. Jackow warnte deshalb davor, Europa könne erneut den Aufbau einer strategischen Industrie verpassen. Die Alternative zu fossilen Importen sollte möglichst auf mehreren belastbaren Lieferketten beruhen.

Könnte die Geologie einen weiteren Weg eröffnen?

Hier setzt das Interesse an natürlichem Wasserstoff an. Er entsteht durch geologische Prozesse im Untergrund und könnte unter geeigneten Bedingungen in nutzbaren Ansammlungen vorliegen. Der mögliche Vorteil: Der industrielle Herstellungsschritt würde entfallen.

Damit wäre Wasserstoff allerdings keineswegs kostenlos. Exploration, Bohrungen, Gasaufbereitung, Kompression und Transport benötigen Kapital und Energie. Entscheidend ist zudem, ob eine Quelle über längere Zeit ausreichende Mengen liefern kann.

Die Aussagen von Air Liquide beziehen sich auf sauberen Wasserstoff insgesamt. Sie sind keine Bestätigung für geologische Wasserstoffprojekte. Dennoch verdeutlichen sie, warum neue Versorgungswege strategisch interessant werden: Eine zusätzliche, wirtschaftliche Quelle könnte sowohl die Kostenfrage als auch die Abhängigkeit von bestehenden Lieferketten verändern.

Nova Scotia

Auch in Nova Scotia besitzt Makenita eine bemerkenswerte Nachbarschaft: Das 45.967 Acres große Cobequid-Chedabucto Hydrogen Project grenzt nach Unternehmensangaben direkt an Explorationsflächen von Koloma. Das private US-Unternehmen konzentriert sich auf natürlichen Wasserstoff und wird unter anderem von Breakthrough Energy Ventures unterstützt, dem Investmentarm der von Bill Gates gegründeten Organisation Breakthrough Energy. Damit liegt Makenitas Projekt unmittelbar neben einem Unternehmen, hinter dem namhafte Kapitalgeber stehen. Die geologische und wirtschaftliche Bewertung der eigenen Flächen bleibt jedoch eine eigenständige Explorationsaufgabe.

Makenita positioniert sich in Kanada

Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) verfolgt diesen Explorationsansatz mit Landpositionen in zwei kanadischen Regionen. In Saskatchewan umfasst sein Serpentinization Iron-Magnetite Project nach der Unternehmensmeldung vom September 102.110 zusammenhängende Acres. Es grenzt an Flächen von MAX Power Mining (ISIN: CA57778R1001), das am Lawson-System natürlichen Wasserstoff untersucht.

Zusätzlich vereinbarte Makenita eine Option zum Erwerb des 45.967 Acres großen Cobequid-Chedabucto Hydrogen Project in Nova Scotia. Die Fläche grenzt laut Unternehmensangaben an Grundstücke von Koloma und Québec Innovative Materials Corp. (ISIN: CA7480331072).

Makenita hebt seine enge Aktienstruktur mit vergleichsweise wenigen ausstehenden Aktien hervor. Im Sommer nannte das Unternehmen etwas mehr als 35 Millionen Aktien. Die für die Nova-Scotia-Option vorgesehenen zusätzlichen Aktien und Warrants müssen bei einer aktuellen Bewertung berücksichtigt werden.

Die Positionierung eröffnet Explorationsmöglichkeiten, begründet aber noch keinen eigenen Wasserstofffund. Ergebnisse benachbarter Unternehmen lassen sich nicht auf Makenitas Flächen übertragen.

Fazit

Der von Air Liquide beschriebene Kostenschock zeigt, weshalb Wasserstoff inzwischen über die Klimadebatte hinaus Aufmerksamkeit erhält. Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit schaffen zusätzliche Gründe, neue Energiequellen zu untersuchen. Die milliardenschweren Investitionszusagen bestätigen das Interesse, lösen aber die wirtschaftlichen Herausforderungen nicht automatisch.

Makenita bietet mit seinen kanadischen Landpositionen einen frühen Zugang zum Explorationsthema natürlicher Wasserstoff. Die enge Aktienstruktur gehört zum Unternehmensprofil; entscheidend für den möglichen Projektwert bleiben jedoch eigene technische Ergebnisse. Weder Air Liquides Aussagen noch die Aktivitäten benachbarter Explorer stellen eine kommerzielle Verbindung oder einen Erfolgsnachweis für Makenita dar.

Anleger sollten nun auf konkrete Arbeitsprogramme, die Umsetzung der Nova-Scotia-Option und belastbare Ergebnisse auf den eigenen Flächen achten. Weitere Finanzierung und mögliche Verwässerung bleiben ebenfalls relevant. Der strategische Bedarf ist sichtbar - ob Makenita daraus eine wirtschaftliche Chance entwickeln kann, muss die Exploration zeigen.


Quellen:

https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://www.makenitaresources.com/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2949821X26000141
https://jpt.spe.org/twa/natural-hydrogen-the-next-frontier-in-clean-energy-exploration
https://www.ft.com/content/4c61ab58-e410-4f7f-b314-83b66deb3c84?syn-25a6b1a6=1

Lassen Sie sich in den Verteiler für Makenita Resources oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Makenita Resources" oder "Nebenwerte".

Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com

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Dr. Eva Reuter
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Enthaltene Werte: FR0000120073,CA57778R1001,CA7480331072,CA5609251098

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