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Laut World Gold Council könnte die latente Nachfrage nach digitalem Gold bis zu 700 Milliarden US-Dollar erreichen, KI treibt den Kupferbedarf. Mogotes, Axo und Hannan melden dazu neue Fortschritte.
ANZEIGE/WERBUNG - Entgeltliche Marketingmitteilung zu Millennial Potash Corp. · Auftraggeberin: SRC swiss resource capital AG, die einen entgeltlichen IR-Vertrag mit Millennial Potash Corp. unterhält · Vergütung der JS Research GmbH durch SRC · Erstellerin, Herausgeberin und Verbreiterin: JS Research GmbH, Olsberg · Autor: Jörg Schulte · Erstveröffentlichung: 23.10.2026, 5:34 Uhr Berlin/Europa ·
Kaliversorgung zwischen Konzentration und neuen Quellen!
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die weltweite Kaliversorgung ruht auf wenigen Schultern. Nach Angaben von Natural Resources Canada stammten 2024 zusammen 70,5% der globalen Kaliproduktion aus Kanada, Russland und Belarus. Allein auf Kanada entfielen 32,8%, auf Russland 21,8% und auf Belarus 15,9%.1 Für importabhängige Agrarländer wird die Herkunft des Düngers damit zu einer strategischen Frage. Das gilt auch für die USA: Kali steht auf der am 7. November 2025 veröffentlichten endgültigen US-Liste kritischer Mineralien.2

2024: Drei Länder stellen 70,5% der weltweiten Kaliproduktion. Eigene Darstellung, Daten: Natural Resources Canada.
Der Bedarf ist strukturell verankert. Kalium zählt zu den drei Hauptnährstoffen für Pflanzen3, während die Ackerfläche pro Kopf laut FAO zwischen 2001 und 2024 um rund 20% gesunken ist.4 Mehr Ertrag muss also zunehmend von derselben Fläche kommen. Die wichtigste Handelsform ist MOP (Muriate of Potash), also Kaliumchlorid, auf das nach Meticulous Research etwa 90 bis 95% des Kaliverbrauchs entfallen. Für den weltweiten MOP-Markt erwartet das Institut einen Anstieg von 19,07 Milliarden US-Dollar 2026 auf 29,6 Milliarden US-Dollar 2036, rund 4,5% pro Jahr.5
Für Anleger entsteht daraus ein klares Suchmuster: neue Kaliquellen außerhalb der etablierten Förderländer, mit Zugang zum Seeweg und zu wachsenden Märkten. Genau hier setzt Millennial Potash (WKN: A3DXEK) an. Das Unternehmen entwickelt sein "Banio'-Kaliprojekt im Süden Gabuns, nahe der Atlantikküste.6
Millennial Potash erweitert die Kalimineralisierung bei "Banio' auf rund 120 Meter!

Millennial Potash (WKN: A3DXEK) hat die Bohrung BA-006 auf eine Endtiefe von 735,32 Meter vertieft. Laut Unternehmensmeldung vom 20. Oktober 2026 durchteufte die Verlängerung rund 40 Meter zusätzliche Kalimineralisierung, sodass sich die Kalilagen nach vorläufiger Kernaufnahme nun auf rund 120 Meter summieren.6 Im August waren es bei einer Bohrtiefe von 674 Metern noch etwa 80 Meter.7
BA-006 liegt rund 4 Kilometer westlich von BA-001. Die Bohrung durchteufte etwa neun Evaporitzyklen, jeden davon mit Kalimineralisierung. Zudem wurden mit den Zyklen IX und X auf dem Projekt erstmals zwei weitere Zyklen angetroffen. Nach Unternehmensinterpretation spricht das für eine Verdickung der Kalilagen nach Westen - und damit in Richtung der geplanten Standorte von Aufbereitungsanlage und Tiefwasserhafen, außerhalb der bisherigen Ressourcenschätzung.6

Quelle: Millennial Potash Corp.
Probenaufbereitung und Beprobung dauern noch mehrere Wochen an.6
Große Ressource, 80%-Anteil und "DFS' bis Jahresende!
Die Ausgangsbasis ist bereits umfangreich. Laut Mineralressourcenschätzung mit Stichtag 11. November 2025 umfasst "Banio' 648,2 Millionen Tonnen "nachgewiesene'-Ressourcen mit 15,7% KCl, 1,80 Milliarden Tonnen "angezeigte'-Ressourcen mit 15,6% KCl sowie 3,56 Milliarden Tonnen "abgeleitete' Ressourcen mit 15,6% KCl.8
Im April 2026 erhöhte Millennial Potash (WKN: A3DXEK) nach einer Meilensteinzahlung seinen Anteil an Equatorial Potash auf 80%. Die Gesellschaft hält das Projekt über die gabunische Tochter Mayumba Potasse zu 100%. Für die übrigen 20% sind laut Unternehmen nach Einreichung der Machbarkeitsstudie weitere Bar- und Aktienzahlungen an die Verkäufer vorgesehen.9
Die endgültige Machbarkeitsstudie ("DFS') soll laut Unternehmen bis Ende 2026 abgeschlossen werden, erstellt unter Leitung von Micon International. Zum selben Zeitpunkt strebt Millennial Potash eine aktualisierte Ressourcenschätzung an, die BA-006 nach Eingang der Laborwerte berücksichtigen kann. BA-007 wird derzeit nordwestlich von BA-006 gebohrt, der obere Abschnitt von BA-008 ist fertiggestellt.6
Rückenwind aus Washington für "Banio'!
Wie groß das US-Interesse ist, zeigte am 10. September 2026 der Besuch von Susan N'Garnim, amtierende Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Gabun, mit einer Delegation US-amerikanischer Diplomaten. Nach Unternehmensangaben besichtigten sie Camp und Logistik, informierten sich über den Stand der DFS und begutachteten Bohrkerne aus BA-006.10

Quelle: Millennial Potash Corp.
Bereits im Juli 2025 hatte die U.S. International Development Finance Corporation ("DFC') eine Projektentwicklungsfinanzierung von bis zu 3 Millionen US-Dollar für die Machbarkeitsstudievereinbart. Die Mittel fließen meilensteinabhängig, sind zinsfrei und ohne Sicherheiten, zurückzuzahlen sind sie, sobald Millennial Potash (WKN: A3DXEK) eine Finanzierung für den Projektbau erreicht.11 Es handelt sich also um Unterstützung der Studienphase, nicht um eine Finanzierung des Minenbaus. Die DFC begründet ihr Engagement mit der Ernährungssicherheit in Afrika und mit US-Wirtschaftsinteressen.3
Kapital für die "DFS' und Afrika als Kernmarkt!
Am 29. Januar 2026 schloss Millennial Potash Platzierungen über zusammen 18.287.500 kanadische Dollar brutto ab. Ausgegeben wurden 5.995.901 Einheiten zu je 3,05 kanadischen Dollar, jeweils aus einer Aktie und einem halben Optionsschein mit Ausübungspreis von 4,00 kanadischen Dollar und 36 Monaten Laufzeit.
Für den Minenbau beschreibt Chairman Farhad Abasov einen Finanzierungsmix aus Fremdkapital, Royalties, Eigenkapital und Vorauszahlungen von Abnehmern, um die Verwässerung zu begrenzen. Gespräche mit Agrarunternehmen in den USA, Brasilien und Asien laufen. Entscheidend sei, ob Abnehmer den Bau über Vorauszahlungen mitfinanzieren. Mindestens die Hälfte der Produktion könnte nach Abasovs Einschätzung in Afrika bleiben.13
Der Regionalmarkt bietet Raum: Mordor Intelligence erwartet für den afrikanischen Kalidüngermarkt einen Anstieg von 680,6 Millionen US-Dollar 2025 auf 977,1 Millionen US-Dollar 2030, rund 7,5% pro Jahr. Die Schätzung umfasst neben MOP weitere Kalidünger.14Logistisch setzt das Management auf einen Tiefwasserhafen bei Mayumba, den nach dem Interview ein externer Dritter finanzieren, bauen und betreiben soll, sowie auf eine kleine Gaskraftanlage nach dem Vorbild einer bereits nahe gelegenen Anlage.13
Fazit:
Millennial Potash (WKN: A3DXEK) hat mit BA-006 die Kalimineralisierung bei "Banio' auf kumuliert rund 120 Meter ausgedehnt und Hinweise auf eine Verdickung nach Westen geliefert. Zusammen mit einer bereits umfangreichen Ressource, dem auf 80% erhöhten Projektanteil, der DFC-Studienfinanzierung und dem frischen Kapital aus dem Januar schafft das eine solide Grundlage für den Schritt vom Explorer zum Entwickler.6,9,12
Als nächste Meilensteine stehen die Laborergebnisse zu BA-006, die Bohrungen BA-007 und BA-008 sowie die aktualisierte Ressourcenschätzung und die "DFS' an, die Millennial Potash bis Ende 2026 anstrebt.6 Es bleibt spannend, und die Story gewinnt offensichtlich an Fahrt.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen und redaktionelle Grundlage
1. Natural Resources Canada: Potash facts, 29. Januar 2026. Datum der letzten Seitenaktualisierung; Bezugsjahr der Produktionsanteile 2024.
2. U.S. Department of the Interior/U.S. Geological Survey, Federal Register: Final 2025 List of Critical Minerals, 7. November 2025.
3. U.S. International Development Finance Corporation: DFC Announces Strategic Investment to Stabilize and Expand Food Security in Africa, 9. Juli 2025.
4. FAO: Land statistics 2001-2024. Global, regional and country trends, 17. Juli 2026.
5. Meticulous Research: Muriate of Potash Market, Januar 2026. Prognosezeitraum 2026 bis 2036, Basisjahr 2025.
6. Millennial Potash Corp.: Millennial Potash Extends Potash Mineralization to 120 Meters Thick at Its Banio Potash Project in Gabon as Drillhole BA-006 Is Pushed Deeper, 20. Oktober 2026.
7. Millennial Potash Corp.: Millennial Potash Reports Robust Potash Mineralization in BA-006 Proximal to the Coast, Intersecting New Potash Cycles and Expanding Potash Mineralization to the Southwest at Its Banio Potash Project in Gabon, 26. August 2026.
8. Millennial Potash Corp.: Millennial Potash Reports Significant Increase In Resource Estimates: Measured + Indicated Resource is up by 275% and Inferred Resource is increased by 210% at its Flagship Banio Potash Project, 17. November 2025. Stichtag der Mineralressourcenschätzung 11. November 2025.
9. Millennial Potash Corp.: Millennial Completes Milestone Payment and Increases Ownership of Its Banio Potash Project to 80%, 15. April 2026.
10. Millennial Potash Corp.: Millennial Welcomes the U.S. Embassy Acting Chargé d'Affaires for Gabon to the Banio Potash Project Site, 15. September 2026.
11. Millennial Potash Corp.: Millennial Potash Announces U.S. International Development Finance Corporation's Strategic Project Development Support for Its Banio Potash Project in Gabon, 9. Juli 2025.
12. Millennial Potash Corp.: Millennial Closes "Bought Deal" LIFE Offering of $17,537,500 and Concurrent Non-Brokered Private Placement for Total Proceeds of $18,287,500, 29. Januar 2026.
13. Global Business Reports: Farhad Abasov, September 2026. Interview mit dem Chairman; Aussagen des Managements, ohne Tagesdatum veröffentlicht.
14. Mordor Intelligence: Africa Potash Fertilizer Market, 20. März 2025. Prognosezeitraum 2025 bis 2030; umfasst MOP, SOP und weitere Kalidünger.
Grafik- und Bildnachweise
Abbildung 1 (Marktgrafik "2024: Drei Länder stellen 70,5% der weltweiten Kaliproduktion"): Eigene Darstellung der JS Research GmbH, KI-gestützt mit Diagrammcode aus den Daten von Natural Resources Canada, Potash facts (Stand 29. Januar 2026, Bezugsjahr 2024) erstellt; keine Bildgenerierung.
Abbildung 2 (Bohrkern aus BA-006): Millennial Potash Corp., Unternehmensmeldung vom 20. Oktober 2026.
Abbildung 3 (Besuch der US-Delegation am 10. September 2026): Millennial Potash Corp., Unternehmensmeldung vom 15. September 2026.
Intro-Bild: stock.adobe.com; organic corn cob at agriculture farm; von ANEK
Methodik und Prüfungstiefe
Methodik und Prüfungstiefe
Redaktionsstand: 20. Oktober 2026. Geprüft wurden sämtliche Zahlen, Daten und Tatsachenangaben des Basisartikels sowie die ergänzten Angaben zu Ressource, Projektanteil, Platzierung und Bohrprogramm anhand der Unternehmensmeldungen von Millennial Potash Corp., der Mitteilungen der DFC, des Federal Register, der Länderdaten von Natural Resources Canada und der FAO; die Marktstudien von Meticulous Research und Mordor Intelligence wurden für Marktprognosen, das Interview bei Global Business Reports für Aussagen des Managements herangezogen. Es wurden keine eigenen Ressourcen- oder Reservenschätzungen, metallurgischen Prüfungen oder Kursmodelle erstellt. Technische Angaben wurden nicht durch eine von JS Research beauftragte Qualified Person unabhängig verifiziert. Eine laufende Aktualisierung nach Veröffentlichung ist nicht vorgesehen; gesetzliche Berichtigungs- und Informationspflichten bleiben unberührt.
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Anzeige und Charakter des Beitrags
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Zukunftsgerichtete Aussagen betreffen unter anderem die Laborergebnisse und die weitere Auswertung von BA-006, die Bohrungen BA-007 und BA-008, die aktualisierte Ressourcenschätzung, den Abschluss der Machbarkeitsstudie, den Erwerb der restlichen Projektanteile, Finanzierungs- und Abnahmemodelle, Hafen- und Energieinfrastruktur sowie Marktprognosen. Tatsächliche Ergebnisse können wesentlich abweichen. Mögliche Ursachen sind Exploration und Geologie, Metallurgie und Ausbringung, Ressourcen- und Reservenumwandlung, Genehmigungs-, Umwelt- und Sozialauflagen, Finanzierung und Verwässerung, Bau- und Inbetriebnahmerisiken, Vertragspartnerabhängigkeit, Infrastruktur und Energieversorgung, Arbeits- und Sicherheitsrisiken, Rohstoffpreise und Wechselkurse sowie politische, rechtliche und steuerliche Veränderungen in Gabun. Produktion, Cashflow oder Projektentwicklung können sich verzögern, geringer ausfallen oder vollständig ausbleiben.
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