HANNOVER (dpa-AFX) - Der Reifenhersteller Continental hat nach einem guten dritten Quartal die Jahresprognose für die Profitabilität erhöht. So peilt Conti-Chef Christian Kötz nun eine um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von 13,4 bis 14,0 Prozent an, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Bisher hatten die Hannoveraner 12,0 bis 13,5 Prozent auf dem Zettel. Im dritten Quartal steigerte Conti den operativen Gewinn (ber. Ebit) um knapp 7 Prozent auf 514 Millionen Euro, die entsprechende Marge kletterte um einen Prozentpunkt auf 14,9 Prozent. Analysten hatten hier lediglich ein Abschneiden auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums erwartet.
Unter dem Strich machte Conti einen Nettogewinn von 349 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor wegen Sondereffekten ein Verlust von 756 Millionen Euro angefallen war.
Beim Umsatz grenzte Conti die Zielspanne für das Jahr auf 13,5 bis 13,9 Milliarden Euro ein, nachdem die Bandbreite bisher bei 13,2 bis 14,2 Milliarden Euro gelegen hatte.
In den drei Monaten bis Ende September ging der Umsatz um gut 11 Prozent auf 3,45 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um die Veränderungen im Konsolidierungskreis war es ein Minus von lediglich 0,1 Prozent. Conti hatte im vergangenen Jahr die Autozuliefersparte abgespalten, zudem ist der Verkauf der Kunststofftechnik Contitech vereinbart./men/mis




