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WKN: BASF11 | ISIN: DE000BASF111 | Ticker-Symbol: BAS
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06.11.26 | 17:35
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BASF SE 5-Tage-Chart
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Small- & Micro Cap Investment
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Milliarden für die Aktionäre, Millionen für das Wachstum: Was BASF und FACC mit ihrem Geld anfangen

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Die BASF SE (ISIN: DE000BASF111) und die FACC AG (ISIN: AT00000FACC2) könnten bei Größe und Geschäftsmodell kaum unterschiedlicher sein. Trotzdem müssen beide Unternehmen dieselbe grundlegende Frage beantworten: Was geschieht mit dem Geld, das das operative Geschäft erwirtschaftet? BASF will zwischen 2025 und 2028 mindestens 12 Mrd. Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an seine Aktionäre zurückgeben. FACC steckt dagegen bis 2030 rund 350 Mio. Euro in Technologie, Infrastruktur und weiteres Wachstum - und hat gleichzeitig die Dividende wieder aufgenommen.

Die Zahlen zeigen zwei unterschiedliche Phasen der Kapitalallokation. Gerade deshalb lohnt sich der Vergleich.

BASF reserviert Milliarden für seine Aktionäre

BASF hat seine Kapitalallokation klar definiert. Zwischen 2025 und 2028 sollen mindestens 8 Mrd. Euro über Dividenden und weitere mindestens 4 Mrd. Euro über Aktienrückkäufe an die Eigentümer fließen. Für das Geschäftsjahr 2025 wurden 2,25 Euro je Aktie ausgeschüttet. Diese Mindestdividende soll bis einschließlich 2028 grundsätzlich beibehalten werden.

Dahinter steht auch eine entsprechende Cashflow-Planung. Für 2025 bis 2028 peilt BASF kumuliert rund 11 Mrd. Euro freien Cashflow an. Ein erheblicher Teil der verfügbaren Mittel ist damit ausdrücklich für Ausschüttungen vorgesehen.

Das heißt nicht, dass BASF nicht mehr investiert. Der Chemiekonzern befindet sich jedoch in einer anderen Unternehmensphase als FACC. Kapitalrückführung besitzt innerhalb der Finanzstrategie einen entsprechend hohen Stellenwert.

FACC verteilt das Kapital derzeit anders

Bei FACC liegt der Schwerpunkt deutlich stärker auf Expansion. Das Unternehmen plant bis 2030 weltweit Investitionen von rund 350 Mio. Euro. Allein 120 Mio. Euro sollen in das neue Werk in St. Martin fließen. Weitere Mittel gehen in Automatisierung, Digitalisierung, Technologien und das internationale Produktionsnetz.

Dafür hat FACC auch seine Finanzierung neu aufgestellt. Seit Oktober steht ein neuer Konsortialkredit über 190 Mio. Euro zur Verfügung, der die bestehende Finanzierung ersetzt und zusätzlichen Spielraum für die Wachstumsstrategie schaffen soll.

Bemerkenswert ist allerdings: FACC investiert nicht nur, sondern beteiligt seine Aktionäre wieder am Ergebnis.

Für 2025 zahlte das Unternehmen nach zwei Geschäftsjahren ohne Ausschüttung wieder 0,10 Euro je Aktie. Langfristig verfolgt FACC eine Dividendenpolitik, nach der 20 bis 30% des Konzernergebnisses nach Steuern ausgeschüttet werden sollen.

Wachstum und Dividende müssen kein Widerspruch sein

Entscheidend wird deshalb die operative Entwicklung. 2025 stieg der Umsatz von FACC um 11,3% auf 984,4 Mio. Euro, das EBIT sogar um 49,4% auf 42,3 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2026 setzte sich die Entwicklung fort: Der Umsatz legte um 8,6% auf 526,3 Mio. Euro zu, das EBIT um 38% auf 25,3 Mio. Euro.

Gleichzeitig sank die Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahresvergleich von 218,7 auf 182,7 Mio. Euro.

Genau diese Kombination ist für die Kapitalallokation wichtig. Neue Werke und Technologien benötigen zunächst Geld. Steigende Ergebnisse und Cashflows können langfristig aber gleichzeitig Investitionen, einen stärkeren Finanzierungsrahmen und Ausschüttungen ermöglichen.

Noch keine BASF-Dividendenstory - aber eine klare Politik

Aus 0,10 Euro Dividende sollte deshalb noch keine klassische Dividendenstory konstruiert werden. Dafür befindet sich FACC in einer zu investitionsintensiven Wachstumsphase.

Interessanter ist die dahinterliegende Entwicklung: FACC hat eine konkrete Ausschüttungspolitik definiert und 2026 erstmals wieder umgesetzt. Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in seine künftige Ertragsbasis.

BASF verwendet Milliarden auf die direkte Kapitalrückführung. Bei FACC fließt ein deutlich größerer Teil der verfügbaren Mittel zunächst in Wachstum. Die entscheidende Frage der kommenden Jahre lautet deshalb nicht, ob FACC BASF bei der Dividende ähnlicher wird. Sondern ob die heutigen 350 Mio. Euro Investitionen genügend zusätzliche Erträge erzeugen, damit künftig Wachstum und steigende Ausschüttungen gleichzeitig finanzierbar werden. .

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Lassen Sie sich in den Verteiler für FACC oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler FACC" und/oder "Nebenwerte".

Quellen

basf.com FACC - EN FACC - EN

BASF - Dividende und Ausschüttungspolitik

FACC - Finanzierung der nächsten Wachstumsphase

FACC - Halbjahreszahlen 2026

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Enthaltene Werte: DE000BASF111,AT00000FACC2

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