Der Irankrieg dreht aktuell die nächste Schleife - und wieder droht die Konjunkturdynamik in Deutschland unter die Räder zu kommen. Für den hiesigen Aktienmarkt war das eine schlechte Nachricht - und auch für die Beteiligungsgesellschaft GESCO, deren Töchter der Industrie zuzurechnen sind und die seit einigen Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben.
Aber das Management schaut dem nicht untätig zu, ganz im Gegenteil. Für das laufende Jahr wurde nicht mit nennenswertem Rückenwind durch die Konjunktur geplant, stattdessen werden zahlreiche Initiativen vorangetrieben, um die Resultate aus eigener Kraft zu verbessern.
Auf der Hauptversammlung hat CEO Johannes Pfeffer etliche Maßnahmen detailliert vorgestellt, und der Tenor war verheißungsvoll. Denn diese versprechen noch im laufenden Jahr deutliche positive Impulse, die dann in den Folgeperioden weiter zunehmen sollen. Nach wie vor geht der Vorstand davon aus, denn Nettogewinn im laufenden Jahr um 50 bis 100 Prozent steigern zu können.
Klar ist natürlich, dass es umso besser werden könnte, je eher sich die Konjunktur erholt. Aber der CEO vermittelt den Eindruck, dass GESCO darauf nicht angewiesen ist. Das ist durchaus mutig und wird an der Börse so auch nicht geglaubt, was man an dem niedrigen Aktienkurs ablesen kann. Sollte GESCO mit seinen Initiativen aber erfolgreich sein - Konjunktur hin oder her -, dürfte die Aktie deutlich höhere Kurse sehen (aktien-globlal.de, erstellt 15.07.26, 18:11 Uhr, veröffentlicht 15.07.26, 18:15 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_gesco/gesco_deutlich_positive_impulse__auch_ohne_rueckenwind-24427/



