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Small- & Micro Cap Investment
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45% der Zentralbanken wollen mehr Gold: Warum Nevada mit Barrick, Newmont und einem 7.000-Meter-Bohrprogramm wieder in den Fokus rückt

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Gold erlebt 2026 eine bemerkenswerte Verschiebung: Nicht nur Privatanleger suchen Schutz vor Inflation, geopolitischen Spannungen und hohen Staatsschulden. Vor allem Zentralbanken bauen ihre Positionen weiter aus. Laut der jüngsten Umfrage des World Gold Council erwarten 89 Prozent der befragten Notenbanker, dass die weltweiten Goldreserven der Zentralbanken in den kommenden zwölf Monaten steigen werden. Rekordverdächtige 45 Prozent rechnen sogar damit, dass ihre eigene Institution Gold zukaufen wird.

Dahinter steht ein langfristiger Trend. Nach Angaben des World Gold Council kauften Zentralbanken in den vergangenen vier Jahren durchschnittlich rund 1.000 Tonnen Gold jährlich - etwa doppelt so viel wie im Durchschnitt des vorhergehenden Jahrzehnts. Gleichzeitig erwarten 74 Prozent der Befragten, dass der Anteil des US-Dollars an den weltweiten Reserven in fünf Jahren niedriger sein wird.

Für Anleger stellt sich damit eine zweite Frage: Wenn Gold für Zentralbanken strategisch wichtiger wird, woher kommen langfristig die zusätzlichen Unzen?

Nevada: Wo die großen Goldkonzerne seit Jahrzehnten investieren

Bei dieser Frage führt kaum ein Weg an Nevada vorbei. Der US-Bundesstaat gehört zu den bedeutendsten Goldregionen der westlichen Welt. Namen wie Barrick Mining (ISIN: CA0679011XXX) und Newmont (ISIN: US6516391066) haben Nevada über Jahrzehnte geprägt. Ihre dortigen Aktivitäten zeigen, warum etablierte Bergbaudistrikte für Anleger eine besondere Bedeutung haben: Infrastruktur, geologisches Wissen und eine lange Entdeckungshistorie sind bereits vorhanden.

Doch gerade bei Gold gilt ein einfaches Problem: Bestehende Minen produzieren ihre Lagerstätten nach und nach ab. Soll die Förderung langfristig erhalten werden, müssen bestehende Ressourcen erweitert oder neue Lagerstätten entdeckt und entwickelt werden.

Deshalb lohnt der Blick auf den Battle Mountain-Eureka Trend. Hier arbeiten neben den Branchenriesen auch Unternehmen wie i-80 Gold (ISIN: CA44955L1067) und McEwen Mining (ISIN: US58039P3055). Und genau zwischen etablierten Projekten dieses Distrikts befindet sich ein historisches Bergbaugebiet, das lange vergleichsweise wenig modernes Explorationskapital gesehen hat: Prospect Mountain.

Ein historischer Distrikt mit rund 8 Millionen Unzen

Das ist der Punkt, an dem North Peak Resources (ISIN: CA6614441096) interessant wird. Das Unternehmen besitzt den Prospect Mountain Mine Complex in Eureka, Nevada, zu 100 Prozent. Das größere Umfeld ist keineswegs ungetestetes Neuland: North Peak beziffert die historische Produktion und heutigen Ressourcen des Camps zusammen auf mehr als acht Millionen Unzen Gold. Das Unternehmen selbst verfügt jedoch noch nicht über eine definierte Mineralressource für Prospect Mountain - ein entscheidender Unterschied für die Risikobewertung.

Die Investmentthese lautet deshalb nicht, dass North Peak bereits eine weitere große Nevada-Lagerstätte besitzt. Vielmehr geht es um die Frage, ob moderne Exploration in einem historisch produktiven, aber auf dem eigenen Projekt lange nur begrenzt untersuchten Teil des Eureka-Distrikts neue mineralisierte Systeme abgrenzen kann.

Das Projekt bringt dafür eine ungewöhnliche Ausgangslage mit. Prospect Mountain verfügt über historische, zugängliche Untertagebaue, die Geologen einen direkten Einblick in Strukturen und Verwerfungen ermöglichen. North Peak verweist zudem auf eine rund zwei Kilometer lange Sulphid-Anomalie. Das Gebiet liegt gleichzeitig in einem Umfeld, in dem wesentlich größere Gesellschaften aktiv explorieren und entwickeln.

Jetzt beginnt der 7.000-Meter-Test

Seit dem 10. August läuft nun die nächste entscheidende Phase. North Peak hat sein Bohrprogramm 2026 begonnen. Geplant sind rund 7.000 Meter in fünf unterschiedlichen Zielgebieten. Die erste größere Reverse-Circulation-Bohranlage arbeitet bereits; eine zweite RC-Anlage sowie ein Diamantbohrgerät sollen im September folgen. Die Kampagne ist bis November vorgesehen.

Besonders interessant ist die Kombination aus oberflächennahen und tieferen Zielen. Mit RC-Bohrungen sollen unter anderem potenzielle oxidierte Bereiche rund um die bestehende Untertageinfrastruktur getestet werden. Für mehrere tiefere Bohrungen sollen zunächst etwa 1.000 Fuß vorgebohrt werden, bevor Diamantbohrungen die tieferliegende Sulphid-Anomalie und geophysikalische Ziele untersuchen. 13 Bohrplätze waren zum Zeitpunkt der Meldung bereits fertiggestellt, weitere sieben befanden sich in Vorbereitung.

Damit bekommt die Geschichte einen klaren Katalysator: Bohrergebnisse.

Von Kirkland Lake bis Nevada

Auch das Team liefert einen interessanten Vergleich. North Peak wurde von Mitgliedern des Teams hinter Kirkland Lake Gold und Rupert Resources aufgebaut. Die Unternehmenspräsentation verweist darauf, dass das Team in der Vergangenheit mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar für Projekte eingeworben habe. North Peak wurde 2020 gegründet, um gezielt Bergbauchancen in Nevada und im Westen der USA zu verfolgen.

Das ersetzt allerdings keinen Explorationserfolg. Prospect Mountain bleibt ein spekulatives Projekt, und weder die historischen Minen noch erfolgreiche Nachbarn garantieren eine wirtschaftliche Lagerstätte. Erst weitere Bohrungen können zeigen, wie groß, zusammenhängend und wirtschaftlich relevant die Mineralisierung tatsächlich ist.

Genau darin liegt jedoch die interessante Konstellation für 2026: Zentralbanken signalisieren eine strukturell hohe Goldnachfrage, Nevada bleibt eine Kernregion der amerikanischen Goldindustrie und große Namen wie Barrick, Newmont, i-80 Gold und McEwen Mining unterstreichen die Bedeutung des Bundesstaates.

North Peak ist innerhalb dieses Bildes die deutlich frühere und riskantere Wette. Doch mit einem 7.000-Meter-Bohrprogramm bekommt der Markt in den kommenden Monaten neue Daten zu einer entscheidenden Frage: Was lässt sich im Herzen eines historischen Nevada-Goldcamps mit moderner Exploration noch finden?

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Quellen:

https://www.foxnews.com/politics/quiet-rush-gold-sweeping-globe-why-countries-stockpiling

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