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Gold steigt seit 2018 um 19% pro Jahr: Warum Barrick und Newmont jetzt den Blick auf Nevada lenken

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Gold befindet sich bereits seit Jahren in einem außergewöhnlichen Bullenmarkt. Doch aus Sicht von UBS könnte dieser Zyklus noch nicht beendet sein. Das ist für Anleger nicht nur eine Frage des Goldpreises. Entscheidend ist, was ein länger anhaltendes Hochpreisumfeld für jene Regionen bedeutet, in denen die nächste Generation von Goldprojekten gesucht und entwickelt wird.

Nach einer aktuellen Analyse von UBS-Chefstratege Bhanu Baweja begann der gegenwärtige Gold-Bullenmarkt bereits 2018 und brachte bislang eine annualisierte Rendite von rund 19 Prozent. Anders als in früheren Zyklen wird die Entwicklung inzwischen jedoch nicht mehr allein von Realzinsen und Geldpolitik bestimmt. Zentralbankkäufe, steigende staatliche Schuldenlasten und Golds Rolle als Diversifikator gewinnen an Bedeutung.

Besonders auffällig: Seit 2022 hat sich Gold teilweise von seiner traditionellen Beziehung zu den US-Realzinsen gelöst. UBS führt dies unter anderem auf eine veränderte Reservepolitik zurück. Der Anteil von Gold an den Reserven von Schwellenländer-Zentralbanken und Staatsfonds sei von 5 bis 7 Prozent im Jahr 2022 auf inzwischen 11 Prozent gestiegen.

Wenn der Goldpreis hoch bleibt, wird die Frage nach neuen Unzen wichtiger

Für die Bergbauindustrie hat ein solcher Markt eine zweite Dimension. Hohe Goldpreise erhöhen nicht automatisch den Wert jedes Explorationsprojekts. Sie können aber den wirtschaftlichen Spielraum etablierter Produzenten vergrößern und die Aufmerksamkeit auf langfristige Reserven, Ressourcen und neue Entdeckungen lenken.

Genau das zeigen derzeit zwei der größten Namen der Branche.

Barrick Mining Corporation (ISIN: CA06849F1080) produzierte im zweiten Quartal 2026 796.000 Unzen Gold und erzielte einen operativen Cashflow von 1,70 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 44 Prozent auf 5,29 Milliarden US-Dollar.

Newmont Corporation (ISIN: US6516391066) meldete für dasselbe Quartal rund 1,3 Millionen zurechenbare Unzen Gold und einen Rekord-Free-Cashflow für ein zweites Quartal von 2,2 Milliarden US-Dollar. Ende Juni verfügte Newmont über 9 Milliarden US-Dollar Cash und eine Nettocashposition von 3,4 Milliarden US-Dollar.

Das zeigt, wie stark der Goldzyklus inzwischen in den Bilanzen der großen Produzenten angekommen ist.

Barrick und Newmont setzen ein starkes Signal in Nevada

Noch interessanter für Anleger könnte allerdings sein, wo beide Konzerne ihre langfristige Positionierung verstärken: Nevada.

Barrick und Newmont haben 2026 vereinbart, zusätzliche Liegenschaften in ihr gemeinsames Nevada-Gold-Mines-Joint-Venture einzubringen. Barrick steuert Fourmile bei, Newmont die Projekte Mike und Fiberline. Nach Angaben von Barrick entsteht dadurch ein Goldkomplex mit nahezu 100 Millionen Unzen. Newmont zahlt Barrick im Zuge der Vereinbarung zudem 1,95 Milliarden US-Dollar in bar.

Fourmile selbst wird von Barrick weiter intensiv erkundet. Im zweiten Quartal waren dort 20 Bohrgeräte aktiv; eine Vormachbarkeitsstudie wird für 2028 angestrebt.

Für kleinere Explorationsgesellschaften in Nevada bedeutet das keine automatische wirtschaftliche Verbindung zu Barrick oder Newmont. Es zeigt aber, dass einer der etabliertesten Golddistrikte der Welt selbst für die größten Produzenten weiterhin strategische Bedeutung besitzt.

Wo North Peak ins Bild kommt

In genau diesem Umfeld arbeitet North Peak Resources Ltd. (ISIN: CA6614441096) am zu 100 Prozent gehaltenen Prospect Mountain Mine Complex im Eureka County.

Prospect Mountain liegt im Battle-Mountain-Eureka-Trend und damit in einer traditionsreichen Bergbauregion Nevadas. Nach Unternehmensangaben wurden auf dem Projekt unterschiedliche Mineralisierungstypen identifiziert, darunter Carlin-artige Gold-Silber-Mineralisierung sowie Carbonate-Replacement- und Skarn-Systeme.

Entscheidend ist nun allerdings nicht die Historie, sondern was die aktuellen Bohrungen nachweisen können.

North Peak hat im August seine Bohrkampagne 2026 begonnen. Insgesamt sind rund 7.000 Meter Bohrungen in fünf unterschiedlichen Zielgebieten vorgesehen. Neben Reverse-Circulation-Bohrungen soll ein Diamantbohrgerät eine zuvor identifizierte tiefe Sulfid-Anomalie testen. Die Kampagne soll nach Unternehmensplanung bis November laufen.

Damit befindet sich North Peak weiterhin klar in der Explorationsphase. Die geologische Lage und frühere Arbeiten können Hinweise liefern, ersetzen aber keine Ressourcendefinition. Erst weitere Bohrergebnisse müssen zeigen, welche Dimension und Kontinuität die Mineralisierung tatsächlich besitzt.

Von hohen Goldpreisen zu neuen Entdeckungen

Genau darin liegt die Verbindung zwischen der großen Goldgeschichte und einem Explorer wie North Peak.

Wenn UBS mit seiner Einschätzung richtig liegt und strukturelle Faktoren den Goldmarkt länger unterstützen als in klassischen Zinsmodellen angenommen, könnten etablierte Goldregionen weiter an strategischer Bedeutung gewinnen. Barrick und Newmont demonstrieren bereits, welchen Stellenwert Nevada in ihren langfristigen Planungen besitzt.

North Peak bietet eine wesentlich frühere und damit deutlich spekulativere Form der Exponierung gegenüber diesem Thema: nicht über laufende Produktion, sondern über Exploration.

Fazit

Der aktuelle Goldzyklus unterscheidet sich zunehmend von früheren Bullenmärkten. Zentralbankkäufe, hohe Staatsverschuldung und Golds wachsende Bedeutung als Portfoliodiversifikator könnten dazu beitragen, dass das Edelmetall länger unterstützt bleibt, als traditionelle Bewertungsmodelle vermuten lassen. Gleichzeitig zeigen Milliarden-Cashflows bei Barrick und Newmont, wie stark die großen Produzenten bereits vom Umfeld profitieren. Nevada bleibt dabei strategisch wichtig: Die Erweiterung von Nevada Gold Mines zu einem von Barrick mit nahezu 100 Millionen Unzen beschriebenen Komplex ist dafür ein deutliches Signal.

North Peak besitzt keine bestätigte kommerzielle Verbindung zu Barrick oder Newmont. Die Relevanz ist vielmehr geografisch und thematisch. Mit der laufenden 7.000-Meter-Bohrkampagne am Prospect Mountain muss der Explorer nun zeigen, ob sich das geologische Potenzial in belastbare Explorationsergebnisse übersetzen lässt. Genau darin liegt Chance und Risiko: Der Goldmarkt liefert den Rückenwind - den Wert des Projekts müssen letztlich die Bohrergebnisse belegen.


Quellen:

https://www.ft.com/content/589bc3d6-998e-48a9-b863-050fe1044f45
https://www.barrick.com/English/home/default.aspx
https://www.newmont.com/home/default.aspx
https://northpeakresources.com/

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NorthPeak Resources Ltd
Land: kanadisch
ISIN: CA6614441096
https://northpeakresources.com/

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