Europas Stahlindustrie baut sich gerade neu auf. Seit dem 1. Juli schützt die EU ihren Stahlmarkt mit einer zollfreien Quote von 18,345 Mio. Tonnen und einem Zoll von 50 % auf alles, was darüber hinaus ins Land kommt. Ab dem 1. Oktober müssen Importeure zudem belegen, wo ihr Stahl geschmolzen und gegossen wurde. Das verschafft den Herstellern Luft, um Hochöfen durch Direktreduktionsanlagen zu ersetzen. Die brauchen allerdings hochwertiges Eisenerz in passender Qualität. Wer Stahl, Rohstoff und Umbau zusammendenkt, dem könnte die neue Lage in die Karten spielen. Wir sehen uns daher thyssenkrupp, Strategic Resources und Salzgitter genauer an.
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