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Fast zehn Gigawatt Kernkraft haben Hyperscaler für KI-Rechenzentren gesichert. Der Brennstoff steht dabei selten im Rampenlicht
KI-Rechenzentren brauchen Strom, viel davon und rund um die Uhr. Immer öfter soll er aus Reaktoren kommen. Microsoft (WKN: 870747 | ISIN: US5949181045) sichert sich über einen 20-Jahres-Vertrag den gesamten Strom des Reaktors Crane Clean Energy Center in Pennsylvania, des früheren Three-Mile-Island-Blocks 1. Er soll 835 Megawatt liefern, das Volumen liegt Berichten zufolge bei rund 16 Mrd. USD, die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2027 angepeilt. Meta Platforms (WKN: A1JWVX | ISIN: US30303M1027) hat Vereinbarungen über bis zu 6,6 Gigawatt mit Kraftwerksbetreibern und Reaktorentwicklern geschlossen. Amazon (WKN: 906866 | ISIN: US0231351067) investierte 700 Mio. USD in den Reaktorentwickler X-energy (nicht börsennotiert) für bis zu zwölf kleine modulare Reaktoren. Alphabet (WKN: A14Y6F | ISIN: US02079K3059) vereinbarte mit Kairos Power (nicht börsennotiert) bis zu 500 Megawatt aus Flüssigsalz-Reaktoren. Nach Zählung von Branchenbeobachtern kamen bis Mai 2026 13 Projekte mit zusammen 9,8 Gigawatt zusammen.
Zahlen mit Vorbehalt
Die Angaben schwanken je nach Zählweise, und nicht jede Zusage ist ein Liefervertrag. Die Aussage, jeder große Hyperscaler habe bereits einen Atomstromvertrag unterzeichnet, ist nach Einschätzung von Beobachtern zu glatt. Amazons konkreteste Abnahme läuft demnach nicht über X-energy, sondern über bestehende Kraftwerke. Viele der neuen Reaktoren sollen ohnehin erst zwischen 2030 und 2035 ans Netz gehen.
Der Hintergrund: Hunger nach Strom
Schätzungen zufolge stieg der Stromverbrauch von Rechenzentren 2025 um 17 Prozent und soll sich bis 2030 verdoppeln. Wind und Solar können mit Speichern einen großen Teil abdecken, doch für den Dauerbetrieb braucht es verlässliche Grundlast. Dieses Argument führen die Konzerne für ihre Kernkraft-Verträge ins Feld.
Vom Strom zum Brennstoff
Jeder Reaktor braucht Brennstoff, und der entsteht in mehreren Stufen: Förderung, Konversion, Anreicherung, Fertigung. Mehrere der neuen Reaktorkonzepte setzen nach Branchenangaben auf höher angereichertes Uran, dessen Lieferkette im Westen erst aufgebaut wird. Ein Stromvertrag sagt also noch nichts darüber aus, woher das Uran stammt. Wie angespannt die Lage ist, zeigt Niger: Der Staat hat die Minen des französischen Konzerns Orano (nicht börsennotiert) verstaatlicht, der Konzern hat dort die Kontrolle verloren.
Wo Explorer ins Spiel kommen
Die Blast Resources Inc. (WKN: A3EHMB | ISIN: CA09345L1085) ist ein Explorationsunternehmen mit dem Flaggschiff Wales Lake Uranium Project am südwestlichen Rand des Athabasca-Beckens in Saskatchewan. Nach Angaben des Unternehmens liegen die Claims im Patterson-Lake-Korridor, in dem zwei bedeutende Lagerstätten bekannt sind. Die Urangehalte im Athabasca-Becken betragen demnach im Schnitt das Zwanzigfache des globalen Durchschnitts. Im Juli 2026 meldete Blast Uran-Thorium-Anomalien und fünf Ziele für weitere Untersuchungen.
Quellen
https://smrintel.com/nuclear-data-center-deals/
https://www.nuclearnewsnetwork.com/news/nuclear-power-data-centers-explained
https://roctelecom.com/insights/nuclear-power-data-centers/
https://startupfortune.com/ai-companies-have-signed-enough-nuclear-deals-to-power-7-million-homes-and-uranium-stocks-are-surging/
https://www.forbes.com/sites/kensilverstein/2026/07/26/the-ai-boom-is-making-nuclear-power-bankable-again/
https://www.newsfilecorp.com/release/303832/Blast-Resources-Announces-Exploration-Results-at-Its-Flagship-Wales-Lake-Project-in-the-Athabasca-Basin-Region-Saskatchewan
https://www.newsfilecorp.com/release/305420?lang=fr
https://www.theglobalanalyst.com/articles/niger-uranium-tsumco-orano-monopoly-ends
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Blast Resources Inc.
Land: Kanadisch
ISIN: CA09345L1085
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